Sunday, 25. September 2016
23.04.2014
 
 

Klimawissenschaftler bezeichnet neuen Bericht des Weltklimarates als »Schwachsinn«

Jerome Corsi

Der prominente amerikanische Umweltschützer Leslie Woodcock, Professor emeritus für Chemische Thermodynamik an der Fakultät für chemische Ingenieurwissenschaften und analytische Wissenschaft an der Universität Manchester macht aus seiner Verachtung für den dritten Teil des »5. IPPC-Sachstandsberichts« auch öffentlich keinen Hehl. In dem IPCC-Bericht heißt es, ein weiter anhaltender Anstieg des Kohlendioxids in der Atmosphäre gefährde das Überleben der Menschheit.

Woodcock, ein früherer NASA-Forscher, machte sich in einer wissenschaftlichen Stellungnahme zu den Befürchtungen des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPPC) über die Begriffe »Klimawandel« und »globale Erwärmung« lustig und erklärte, bei der Theorie des von Menschen verursachten Klimawandels handele es sich lediglich um eine »unbewiesene Hypothese«. »Wasser ist ein sehr viel stärkeres Treibhausgas, und davon gibt es 20-mal mehr in unserer Atmosphäre. Es macht etwa einen Anteil von einem Prozent der Atmosphäre aus,

während CO2 nur 0,04 Prozent ausmacht«, sagte er gegenüber der britischen Zeitung Yorkshire Evening Post.

 

Woodcock promovierte an der Universität von London, ist Mitglied der Royal Academy of Chemical Engineering und erhielt auch schon eine Fellowship der Max-Planck-Gesellschaft. Er hat mehr als 70 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. »Kohlendioxid wird zwar immer wieder als giftiges Gas bezeichnet, aber in Wahrheit ist es das Gas des Lebens. Wir atmen es aus, die Pflanzen nehmen es auf, und es wird nicht von uns hervorgerufen«, sagte er weiter. »Die Theorie der Klimaerwärmung ist Unsinn.«

 

Hinter dieser Theorie der maßgeblich vom Menschen erzeugten, also anthropogenen Klimaerwärmung, die nun von radikalen, linken Umweltschützern in eine weniger wissenschaftlich abgesicherte Theorie des globalen Klimawandels umgemünzt wurde, stehen seiner Ansicht nach wirtschaftliche Erwägungen. »Wenn man mit wirklichen, aber unpolitischen Wissenschaftlern redet, erklären sie, dass an der Theorie der globalen Erwärmung nichts dran sei. Es geht hier um ein Geschäft, das einigen Leuten sehr viel Geld bringt«, meinte er weiter.

 

Seine deutliche Kritik an den kursierenden Theorien der globalen Erwärmung und des Klimawandels wurde in England veröffentlicht, nachdem die BBC am Vortag entschieden hatte, Kritikern dieser Theorien, die etwas verächtlich als »Klimawandel-Skeptiker« bezeichnet werden, weniger Sendezeit zur Verfügung zu stellen.

 

Auf Druck des Unterhausausschusses für Wissenschaft und Technologie hatte der öffentliche Sender entschieden, die verantwortlichen Redakteure müssten eine besondere Genehmigung einholen, bevor sie »Klimawandel-Skeptiker« interviewen könnten und müssten zusätzliche »Gesundheitswarnungen« aussprechen.

 

In seinem Interview mit der Yorkshire Evening Post ging Woodcock zum Gegenangriff über und erklärte, die so genannte »Wissenschaft« hinter diesen alarmistischen Klimatheorien sei nicht ernst zu nehmen. »Der Begriff ›Klimawandel‹ ist nichtssagend. Das Erdklima verändert sich seit undenklichen Zeiten, seit der Entstehung der Erde vor einer Milliarde Jahren«, erläuterte er. »Bei der Theorie des ›maßgeblich vom Menschen hervorgerufenen Klimawandels‹ handelt es sich um eine unbewiesene Hypothese über unser Klima, nach der die Klimaentwicklung in den vergangenen 100 Jahren durch die Verbrennung fossiler Energieträger negativ beeinflusst worden sei. Dies habe zu einem zwar sehr geringen Temperaturanstieg der Erdoberfläche geführt, der aber verheerende Folgen für die Umwelt habe.«

 

Es gebe keine reproduzierbaren wissenschaftlichen Beweise dafür, dass der Anteil des Kohlenstoffdioxids in den vergangenen 100 Jahren auch nur geringfügig zugenommen habe. Zudem sei es in der Erdgeschichte immer wieder zu Klimaveränderungen mit oft radikalen Veränderungen schon lange vor dem Auftauchen der Menschen gekommen.

 

»In einem so chaotischen physikalischen System wie dem Wettergeschehen kann es im Laufe der Zeit immer wieder zu in unterschiedlicher Häufigkeit auftretenden Ereignissen kommen. Ein Tiefland kann jederzeit für einen Zeitraum von einem Monat bis zu einigen Millionen Jahren überflutet werden, und man kann einigermaßen zuverlässige Voraussagen nur über einen Zeitraum von fünf Tagen treffen«, fuhr er fort. »Wir stoßen in der Vergangenheit immer wieder auf große Überschwemmungen, und wir finden Noahs Arche in Regionen des Nahmittelostens, die heute Wüstengebiete sind.«

 

Woodcock erläuterte, der Grund dafür, dass Rekordwerte immer wieder übertroffen würden, hänge damit zusammen, dass »wir erst vor 100 Jahren mit Wetteraufzeichnungen begonnen haben«. »Es werden dann immer noch höhere Spitzenwerte irgendwo auftauchen, wenn wir eine weitere natürliche Schwankung des Wetters erleben.«

 

Es sei »absolut unsinnig, Überschwemmungen auf den Klimawandel zurückzuführen, wie es unser Premierminister vor Kurzem tat. Aber ich will den Politikern dennoch nicht die Schuld zuweisen. Die wirkliche Verantwortung tragen die so genannten wissenschaftlichen Berater«.

 

Die politische Lobby hinter der Theorie des Klimawandels und der Erderwärmung erlege der Gesellschaft zusätzliche Kosten auf, indem sie es immer teurer mache, zu heizen. Dies sei »die Folge der idiotischen Entscheidungen unserer Politiker in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der grünen Stromproduktion … Die grüne Lobby hat einen ganzen ›Gutmenschen‹-Wirtschaftszweig geschaffen, es ist zu einer Art Lebenseinstellung, einer Art Religion geworden. Ich kann verstehen, wenn Menschen etwas verteidigen, an das sie seit so langer Zeit glauben. Es gibt eben keiner gerne zu, sich geirrt zu haben«.

 

Der Begriff »Erderwärmung« ergebe erst dann einen Sinn, wenn man ihn mit einem bestimmten Zeitraum in Verbindung bringe. »Die Erdtemperatur hat seit Millionen von Jahren immer Schwankungen unterlegen. Wenn es da zu Extremwerten kam, hatte dies nichts mit Kohlendioxid in der Atmosphäre zu tun. Diese Extremwerte sind nicht von langer Dauer, und sie werden nicht von uns hervorgerufen.«

 

Um seine Behauptung, die Klimahysterie erlege der Gesellschaft unnötige Kosten auf und stelle ein erhebliches Risiko dar, zu illustrieren, kam er auf die Glühbirnen zu sprechen. »Glühbirnen sind ein gutes Beispiel für die inneren Widersprüche der grünen Bewegung. Die herkömmlichen Glühbirnen mit ihren Wolfram-Leuchtfäden wurden in Europa verboten. Wolfram ist ein harmloses Metall wie etwa Gold. Es reagiert praktisch mit keinem anderen Material. Aber jetzt haben wir es aufgrund des Energiesparwahns mit sparsamen Leuchtkörpern zu tun, die Giftstoffe wie etwa hochgiftige Quecksilberdämpfe enthalten«, sagte er. So empfehle die Umweltschutzbehörde, sollte ein solcher Leuchtkörper zu Bruch gehen, sei es ratsam, den Raum für etwa 15 Minuten zu verlassen.

 

 

 

 


 

 

 

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