Monday, 29. August 2016
08.06.2011
 
 

Tabuthema »Sterben« an Schulen: Warum das Wissen um ein Leben nach dem Tod wichtig ist

Jörgen Bruhn

Bei so gut wie keinem Thema erlebe ich seit Jahrzehnten einen so hohen Aufmerksamkeitspegel wie bei dem Unterricht über die Erlebnisse, die man »Nahtodeserfahrungen« nennt. Am Beginn einer Unterrichtseinheit herrscht oftmals verständliche Skepsis. Dieses Misstrauen verschwindet aber, je besser Zuhörer über diese Thematik informiert sind.

Jeder muss heute zugestehen, dass dieses Phänomen existiert. Und wenn im Unterricht dann die Mosaiksteine erläutert werden, aus denen diese Grenzerfahrungen bestehen und dabei sogar erkannt wird, wie viel von all dem schon auf seine Richtigkeit und Glaubwürdigkeit hin überprüft werden konnte, wird eine große geistige Spannung erlebt. Bei Kindern (etwa vom zehnten Lebensjahr an), Jugendlichen und auch Erwachsenen aller Schularten stellt sich produktive Betroffenheit ein. Oftmals sind die Ergebnisse dieses Unterrichts: Ängste schwinden, Suizidneigungen werden abgebaut, ethische Maßstäbe und auch theologische Fragestellungen können erarbeitet werden, Gewaltprävention kann in völlig neuem Licht durchdacht werden, in Oberstufenklassen kann sinnvoll über wissenschaftstheoretische und philosophiegeschichtliche Probleme nachgedacht werden und noch manches mehr. Das habe ich immer wieder erfahren.

Stets wird die Frage gestellt: Warum wissen wir eigentlich so wenig darüber? Ist dieses Thema ein Tabu?

Wenn ich in einer Schule über diese Sachverhalte habe unterrichten können, folgt so gut wie stets eine Einladung für weitere Termine.

Nun habe ich über meine Arbeit ein Buch geschrieben: Blicke hinter den Horizont – Nahtodeserlebnisse: Deutung und Bedeutung (erschienen im Alsterverlag, Hamburg, 19,90 EUR), das sich nach Sachinformationen  und Interpretationsmöglichkeiten gezielt an Menschen pädagogischer Berufe wendet. Unterrichtserfahrungen werden dargestellt, Themenvorschläge für Prüfungen in den Klassen 9, 10 und 13 werden angeboten und weiteres Material aus angrenzenden Bereichen (Reinkarnation, Nahtoderfahrungen usw.) wird ausgebreitet.

Pressestimmen und Lesermeinungen finden Sie im Internet beim Netzwerk-Nahtoderfahrung, für das ich auch arbeite.

Nahtodeserfahrungen sind ein weltweites Phänomen, das an keine Lebensanschauung gebunden ist.

 

Jörgen Bruhn, Theologe, Lehrer und Nahtodforscher, Hamburg, unterrichtet an Schulen in Norddeutschland über Nahtodes- und Nachtoderfahrungen. (Autor des Buches Blicke hinter den Horizont, Alsterverlag, Hamburg 2009, erhältlich auch über den Kopp Verlag)

 

 


 

 

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