Samstag, 3. Dezember 2016
25.02.2016
 
 

März wird ein etwa 30 Meter großer Asteroid mit 55 000 km/h knapp die Erde passieren

Michael Snyder

Wussten Sie, dass ein großer Asteroid am 7. März in sehr geringer Entfernung an der Erde vorbeifliegen wird? Dieser Asteroid ist unter der Bezeichnung 2013 TX68 bekannt. Sein Durchmesser wird auf 21 bis 52 Meter geschätzt. Damit wäre er ungefähr doppelt so groß wie der Meteor von Tscheljabinsk, dessen Bruchstücke im Februar 2013 im russischen Ural auf die Erde stürzten.

 

In den meisten Berichten wird bei 2013 TX68 von einem Längsdurchmesser von ca. 30 Metern ausgegangen. Auch hinsichtlich der Entfernung, mit der er an der Erde vorbeirasen wird, reichen die Berechnungen des Minimalabstands von 20 000 Kilometern bis zu 14 Millionen Kilometern. Die konkrete Bahn des Asteroiden lässt sich nur sehr schwer bestimmen, weil nur ein kleiner Teil seiner Bahn bekannt ist.

Ein Einschlag auf der Erde wird allgemein ausgeschlossen, ist aber nicht völlig unmöglich. Seine Wahrscheinlichkeit liegt bei 1 zu 250 Millionen. Sollte er uns in einer Entfernung von 20 000 Kilometern passieren, was in etwa einem Zwanzigstel der Entfernung zwischen Erde und Mond entspricht, entspräche dies etwa der Hälfte der Entfernung der meisten unserer Kommunikationssatelliten von der Erde. Ein solcher Abstand ist gemessen an astronomischen Größenordnungen sehr kurz, und man will sich gar nicht ausmalen, was geschehen könnte, wenn sich die Astronomen nur ein wenig verrechnet haben.

 

Dieser Asteroid rast mit einer Geschwindigkeit von knapp 55 000 Kilometern pro Stunde durch das All. Und es ist schon etwas beunruhigend, dass selbst unsere besten Wissenschaftler die genaue Bahn des Asteroiden – und damit auch seine geringste Entfernung von der Erde nicht präzise bestimmen können. Der amerikanische Fernsehsender NBC News berichtete dazu:

»Am 7. März soll ein Asteroid, der mit einer Geschwindigkeit von knapp 55 000 Stundenkilometern unterwegs ist, die Erde passieren. Die Astronomen sind überzeugt, dass der Felsbrocken von der Größe eines Lagerhauses die Erde nicht treffen wird. Aber sie sind sich nicht ganz sicher, wie nah er der Erde genau kommen wird.

Der Astronom Gerald McKeegan erklärte: ›Seine Minimalentfernung zur Erde schwankt [nach den Berechnungen] zwischen 30 000 Kilometern und 16 Millionen Kilometern. Das ist eine ziemlich große Schwankungsbreite.«

Dieser Einschätzung kann ich nur ausdrücklich zustimmen. Diese Schwankungsbreite ist wirklich sehr groß.

 

Hoffentlich liegen die Experten richtig, und der Asteroid stellt tatsächlich keine Bedrohung für uns dar. Man muss sich nur einmal vor Augen führen, welche gewaltigen Schäden ein Asteroid mit einem Längsdurchmesser von 30 Metern oder Bruchstücke von ihm auslösen würden, wenn er mit einer Geschwindigkeit von 55 000 Stundenkilometern in einer dicht bevölkerten Region einschlüge. Im Folgenden ein Auszug aus einem anderen Artikel zu diesem Asteroiden:

»Dieser [Asteroid] mit der Bezeichnung 2013 TX68 ist größer als ein neunachsiger Sattelzug und soll sich am Montag, dem 7. März, gegen 14:06 Uhr PST [oder 5:06 Uhr unserer Zeit] auf seiner Bahn der Erde bis auf 30 970 Kilometer annähern. Zum Vergleich: Dies entspricht weniger als einem Zehntel der Entfernung zwischen Erde und Mond, die 384 400 Kilometer beträgt.

Er wird uns sehr nahe kommen, aber uns nicht treffen. Es gibt keinen Anlass zur Sorge‹, sagte Gerald McKeegan, ein Astronom am Cabot Space and Science Center in Oakland.«

Es stimmt, dass die Erde ständig von Objekten aus dem Raum getroffen wird. Etwa 40 Tonnen an Gesteinsmaterial und Staub treffen täglich unseren Planeten, und der überwiegende Teil davon verbrennt in der Atmosphäre.

 

Aber es gibt dort draußen im All tausende größere Objekte, die in der Tat eine ernste Bedrohung unserer Zivilisation darstellen. Und sie alle rasen ständig an uns vorbei. So stürzte am 6. Februar dieses Jahres ein Meteor, den niemand hatte kommen sehen, in den Atlantischen Ozean. Die britische Daily Mail schrieb dazu:

»Ein großer Feuerball stürzte in der ersten Februarwoche in den Atlantik – und kaum jemand nahm davon Notiz.

Am 6. Februar gegen 14:00 Uhr Ortszeit explodierte etwa 1000 Kilometer von der brasilianischen Küste entfernt ein Meteor in der Atmosphäre. Die dabei freigesetzte Energie entsprach 13 000 Tonnen TNT-Äquivalent und damit in etwa der Energie der ersten Atombombe, die Hiroshima 1945 zerstörte.

Damit handelte es sich um das größte Ereignis dieser Art seit der Explosion des Feuerballs über dem russischen Tscheljabinsk im Februar 2013, bei der mehr als 1600 Menschen verletzt wurden.«

Auch diesen sehr großen Meteor, der über Tscheljabinsk im russischen Ural explodierte, hatte niemand kommen sehen. Dieser gigantische Felsbrocken explodierte in der Luft, zerstörte hunderte Gebäude und verletzte mehr als 1000 Menschen. Im Oktober 2013 wurde ein Teilstück dieses Meteors mit einem Gewicht von mehr als 570 Kilogramm aus Seeablagerungen geborgen. Die Explosion setzte Schätzungen zufolge eine Energie von 500 000 Tonnen TNT-Äquivalent und damit ein Vielfaches der Energie der Hiroshima-Bombe frei.

 

Bereits im vergangenen März raste ein weiterer Asteroid, den niemand zuvor bemerkt hatte, nur knapp an der Erde vorbei. Dazu die Daily Mail:

»Da draußen gibt es mit Sicherheit einen Asteroiden, der uns treffen wird‹, sagte Professor Cox gegenüber der Daily Mail. Erst vor wenigen Monaten sei es zu einem Beinahezusammenprall gekommen.

Dieser Asteroid von der Größe eines Busses mit der Bezeichnung 2014 EC näherte sich uns im März bis auf 61 637 Kilometer – das entspricht in etwa einem Sechstel der Entfernung zwischen Erde und Mond.«

Sollte 2013 TX68 uns tatsächlich treffen, wäre der dann entstehende Schaden weitaus größer als im Falle des Meteors, der über Tscheljabinsk explodierte.

 

Aber die NASA erzählt uns, es gäbe keinen Anlass zur Sorge. Man versichert uns, es sei sehr unwahrscheinlich, dass ein »großes Objekt irgendwann in den kommenden Jahrhunderten die Erde treffen wird«. Und es heißt, wir sollten uns alle entspannen und uns wegen der tausenden gigantischen Felsbrocken, die sich auf uns zu bewegen, keine Sorgen machen.

 

In der Zwischenzeit hat die NASA ein Planetary Defense Coordination Office (PDCO, »Büro zur Koordinierung der planetaren Verteidigung«) eingerichtet, das die Bahnen der riesigen Felsbrocken im All verfolgen und Möglichkeiten erarbeiten soll, um herannahende Asteroiden mit Hilfe von Atomwaffen zu zerstören.

 

Aber warum investiert die NASA so viel Arbeit und Steuergelder in diesen Bereich, wenn doch angeblich keine entsprechende Gefahr besteht? Wäre es möglich, dass sie etwas weiß, uns aber nicht sagt? Oder gibt es eine Bedrohung, über die sie nicht viel weiß, die ihr aber große Sorge bereitet?

 

Ich hoffe inständig, dass die Wissenschaftler sich nicht irren und die Erde am 7. März nicht von einem Asteroiden getroffen wird. Aber viele Wissenschaftler erklären auch, dass ein solches Ereignis letztlich unvermeidlich sei und es irgendwann einmal zu einem großen Einschlag auf der Erde kommen werde.

 

Wenn ein solcher Zusammenprall bevorsteht, werden unsere Wissenschaftler den Asteroiden schon von Weitem kommen sehen? Und wenn das so wäre, werden sie die Menschen warnen, oder wird die Regierung versuchen, diese Dinge geheim zu halten, um keine Panik auszulösen?

 

 

 

 

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