Thursday, 24. April 2014
22.08.2013
 

Beeindruckende NASA-Karte zeigt die Bahnen von 1400 großen »gefährlichen« Asteroiden

Redaktion

Auf einer kürzlich von der NASA veröffentlichten Karte sind die Bahnen der Asteroiden abgebildet, die der Erde möglicherweise gefährlich nahekommen. Diese Karte, die auf den ersten Blick an die geometrischen Bilder erinnert, die man mit dem Kinderzeichengerät Spirograph herstellen konnte, zeigt die Bahnen von etwa 1400 teilweise riesigen Asteroiden.

Die dort erfassten »potenziell gefährlichen Asteroiden« (PHA) weisen eine Länge von mindestens 140 Metern auf und sind damit größer als ein amerikanisches Footballfeld (109,73 m). Die Umlaufbahnen der Asteroiden bilden blaue Ellipsen, die sich eng um die Sonne drängen. Das Bild stammt aus dem NASA-Forschungsprogramm Near Earth Object (NEO), zu dessen

Verantwortlichkeit auch die Erfassung und Aufzeichnung der PHAs zählt. »Diese Asteroiden werden als gefährlich angesehen, weil sie ziemlich groß sind (etwa 140 m) und ihre Umlaufbahnen oft sehr nahe an den Erdorbit heranreichen«, heißt es in einem Kommentar im Planetary Photojournal auf der Internetseite der NASA.


Auf der Karte sind auch die Umlaufbahnen von Erde, Venus, Merkur, Jupiter und Mars verzeichnet, um ihre Größe und ihre Entfernung in eine angemessene Perspektive zu rücken.

 

Nach NASA-Angaben stellt keiner der Asteroiden in den kommenden 100 Jahren eine unmittelbare Gefahr für die Erde dar. Und die Einstufung als PHA bedeutet nicht zwangsläufig, dass es zu einem Zusammenprall zwischen dem Asteroiden und der Erde kommen muss. Aber auch wenn keine unmittelbare Gefahr droht, ermöglicht die genaue Verfolgung der Asteroiden es der NASA, ihre zukünftigen Bewegungen vorherzuberechnen. »Durch langanhaltende Beobachtung und Verfolgung dieser Asteroiden können deren Bahnen immer genauer berechnet werden, und damit sind auch präzisere Vorhersagen zu zukünftigen Annäherungen und wahrscheinlichen Zusammenstößen möglich«, schreibt die NASA weiter.

 

Die NASA-Wissenschaftler halten regelmäßig nach Asteroiden Ausschau, die auf der Erde einschlagen könnten. Mit diesen Beobachtungen war es ihnen möglich, so sagen sie, etwa 95 Prozent der größeren im Raum fliegenden Brocken zu identifizieren.

 

In diesem Jahr haben bereits mehrere größere Asteroiden die Erde in beunruhigend geringer Entfernung passiert:

  • Am 9. März passierte der etwa 140 Meter lange Asteroid 2013 ET die Erde in einer Entfernung von etwa 965 600 Kilometern. »Beunruhigend« war dabei, dass er erst am 3. März, also drei Tage vor seiner größten Annäherung an die Erde, entdeckt worden war.

  • Bereits im Februar segelte der »nur« knapp 46 Meter große Asteroid DA 14 über den Himmel. Seine Entfernung betrug lediglich etwas mehr als 28 000 Kilometer zur Erde. Damit kam er ihr näher als manche Satelliten.

Aber je kleiner die Asteroiden sind, desto schwerer ist es, sie zu entdecken. Dies traf auch auf den zehn Meter großen Asteroiden 2013 LR6 zu, der am 7. Juni die Erde in einer Entfernung von knapp 105 000 Kilometern passierte. Er war erst einen Tag zuvor entdeckt worden.

 

»Die NASA arbeitet daran, Asteroiden aufzuspüren, die eine Gefahr für unseren Planeten darstellen könnten«, erklärte die stellvertretende NASA-Direktorin Lori Garver, kurz nachdem am 15. Februar ein Meteorit im russischen Tscheljabinsk eingeschlagen war. »Bisher haben wir etwa 95 Prozent der großen Asteroiden in der Nähe der Erde entdeckt, aber wir müssen alle finden, die eine Gefahr für die Erde darstellen können.«

 

Am gleichen Tag, als sich alle Augen auf den Asteroiden DA 14 richteten, drang ein 18 Meter großer und etwa 7000 Tonnen schwerer Meteorit, der bisher völlig unentdeckt geblieben war, in die Erdatmosphäre ein und explodierte über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Mehr als 1500 Menschen erlitten dabei Verletzungen. Himmelsbrocken dieser Größe werden bisher in den Diagrammen der NASA nicht erfasst. Wäre dies der Fall, wäre die Karte sicherlich noch »überfüllter«.

 

 

 

 


 

 

 

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