Monday, 29. August 2016
10.10.2013
 
 

Komet ISON: Gefahr für die Erde?

Redaktion

In der vergangenen Zeit häufen sich Anfragen zur möglichen Gefahr, die ein Zerbrechen des sich nähernden Kometen ISON mit sich bringen könnte. Könnten solche Trümmerbrocken eventuell unseren Planeten treffen und großflächige Katastrophen auslösen? Kometen und Asteroiden besitzen ein gewaltiges Zerstörungspotenzial. Was bringt ISON? Unser Astronomie-Fachredakteur Andreas v. Rétyi beantwortet in diesem Interview die wichtigen Fragen.

 

Im Weltraum geschieht manchmal weit mehr als unsere Schulweisheit sich träumen lässt. Zumindest hat doch auch die Forschung lange Zeit gar nicht damit gerechnet, wie viele düstere Trümmerteile in Form von Asteroiden, Meteoriten und Kometen durch unser System ziehen und welche Bedrohungen von ihnen ausgehen. Herr v. Rétyi, Sie sind seit eh und je ziemlich stark in die Astronomie involviert, waren unter anderem jahrelang Chefredakteur eines populärwissenschaftlichen Astronomie-Magazins, haben astronomische Bücher verfasst,

betreiben eine Sternwarte und führen ein ehrenamtliches Programm zur astronomischen Öffentlichkeitsarbeit durch. Sie überwachen auch selbst den Kometen ISON, nicht nur vom »Schreibtisch« aus, sondern mit moderner Technik direkt am Teleskop.

 

Wie ist das nun also, welche Gefahren drohen aus dem All, einmal allgemein gesprochen?

 

AvR: Allgemein gesprochen? Also, einmal ungeachtet des jetzt nahenden Kometen ist klar, dass stets eine reale Bedrohung von solchen Objekten ausgehen kann. Wir Erdbewohner leben ja in einer gefährlichen Illusion: Irgendwie wähnen wir uns doch meist unter so einer Art Panzerglas-Käseglocke. Der blaue Taghimmel erinnert kaum daran, auf einem Planeten zu leben, der als natürliches Raumschiff durchs All zieht und sehr verletzbar ist. Das wissen wir zwar alle, haben das schon in frühen Kindertagen gelernt, aber einfach nicht verinnerlicht oder in den Alltag integriert. Ereignisse wie der Feuerball vom 15. Februar dieses Jahres über Russland führen uns aber drastisch vor Augen, wie ungeschützt wir gegen solche Eindringlinge sind.

Das war damals nur ein 17-Meter-Brocken. Und in der Klasse der einige Hundert Meter großen Asteroiden, die schon kräftigen Schaden anrichten können, ziehen Hunderttausende durch den erdnahen Raum. Die kommen meist ganz plötzlich und unerwartet. Man wird sie kaum jemals vollständig erfassen, während Astronomen mittlerweile davon ausgehen, die wirklich großen, unsere Zivilisation gefährdenden Objekte der Kilometerklasse und größer weitgehend aufgespürt zu haben. Interessant aber, dass es doch eine ganze Weile gedauert hat, bis man sich der drohenden Gefahr auch außerhalb der Fachkreise endlich etwas bewusster wurde. Das war sogar noch in den 1990er Jahren so, als ich das erste deutschsprachige Buch zu diesem Thema veröffentlicht hatte. Hier gehe ich auch auf andere mögliche Gefahren aus dem All ein. Später habe ich auch in der Reihe der Unzensiert-Jahrbücher, darunter auch in Unzensiert 2013, einige sehr aktuelle Ereignisse aufgegriffen. Ein paar Objekte flogen schon bemerkenswert nahe an uns vorbei. Es gab auch atmosphärische Explosionen durch kleinere Kometenbrocken. Das wurde und wird vom Pentagon sogar teilweise geheim gehalten, sofern eben möglich. Ich habe hierzu interne Bestätigungen erhalten.

 

Wir leben in einem mächtigen Spannungsfeld und müssen froh sein, dass sich viele vehemente Ereignisse wie auch Supernovae und Gamma-Ausbrüche meist in weiter Ferne ereignen. Andernfalls hätte es die Welt gar nicht bis hierher geschafft. Trotzdem ist sie immer wieder nachweislich von kosmischen Katastrophen heimgesucht worden. Immer wieder haben Kometen und Asteroiden riesige Kraterlöcher in die Erdkruste geschlagen, das Klima verändert und das irdische Leben dezimiert.

 

Was aber hat es nun mit dem Kometen ISON auf sich? Dieser offenbar riesige Komet nähert sich unaufhaltsam der Sonne und wird vielleicht von ihr zerrissen. Kann das wirklich geschehen?

 

AvR: So etwas passiert immer wieder und wurde auch fotografisch dokumentiert. Bekannt sind Beispiele wie der Komet mit dem etwas skurril anmutenden Namen »Schwassmann-Wachmann 3«, scherzhaft gerne mit »Schwachmann« abgekürzt, dessen Zerfall über längere Zeit verfolgt werden konnte – genauer gesagt, zwischen den Jahren 2001 und 2006. Zuvor war es vor allem der Komet Shoemaker-Levy 9 (SL9), der durch die Gezeitenkräfte des Jupiter in zahlreiche Einzelkometen zerrissen wurde und im Laufe einer Juliwoche im Jahr 1994 in die Atmosphäre des Riesenplaneten stürzte. Da hagelte also eine ganze Kette von Kometen nieder, wobei jedes einzelne Fragment eine gigantische Explosion erzeugte. Wir starrten damals wie gebannt auf die großen Leinwände und Monitore im Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München, als die Livebilder verschiedenster Großteleskope eintrafen. Nachdem der Jupitermond Io zunächst für Verwirrung gesorgt hatte und kurzzeitig für den ersten Einschlag gehalten wurde, ging es dann richtig los und ein Impakt nach dem anderen folgte. Die Spuren waren noch wochenlang sogar mit moderaten Teleskopen zu sehen.

 

Bemerkenswert auch Komet Elenin, der im Jahr 2011 von einer Plasmawolke der Sonne zerstört wurde. Bei Komet ISON weiß noch niemand, was mit ihm dann wirklich geschehen wird, wenn er Ende November extrem knapp an der Sonne vorbeizieht, in rund 1,6 Millionen Kilometern Abstand von der Sonnenoberfläche. Laut aktueller Berechnungen ist er groß genug, um die Passage zu überleben. Aus Hubble-Bildern kann man mittels der sogenannten Point-Spread-Funktion eine sinnvolle Abschätzung der Größe erreichen, oder aber durch Vergleiche mit Kometen bekannter Ausmaße. ISON ist kein Winzling, aber auch kein Riese. Der Durchmesser liegt nach jetzt vorliegenden Daten wohl bei vier bis fünf Kilometern.

 

Das sieht also zunächst ganz gut aus. Natürlich hängt alles auch von der inneren Struktur ab. Besteht ISON eher aus einem losen Konglomerat, dann kann das sein Ende bedeuten. Immerhin überschreitet er die solare Roche-Grenze nach innen, wo größere Objekte durch die Scherkräfte zerrissen werden. Hier überwiegen die Gezeitenkräfte den gravitativen Zusammenhalt eines umlaufenden Objekts. Die Angelegenheit ist aber in Wirklichkeit gar nicht so trivial. Das Eindringen ins Roche-Volumen Jupiters bewirkte übrigens auch das Ende von SL9.


Und was geschieht mit den Trümmern, wenn es ISON wirklich zerreißen sollte? Könnten sie nicht auf Erdkurs geraten?

 

Das wird manchmal behauptet. Allerdings wird dabei meist die Tatsache ausgenutzt, dass relativ wenige Menschen gut über Astronomie informiert sind. Das eignet sich zur Panikmache und Erzeugung von Weltuntergangsstimmung. Andererseits gibt es faktische Gefahren, die wiederum unterschätzt werden, auch von der großen Politik. Warum? Wieder aus demselben Grund: der astronomische Kenntnisstand ist in aller Regel eher unterdurchschnittlich. Wenn ISON zerfällt, dann wird es zwar kleine Bahnveränderungen geben. Aber der Bahnimpuls des Kometen ist so groß, dass die ursprüngliche Richtung weitgehend beibehalten bleibt. Also werden sich die Trümmerbrocken ziemlich unverändert auf altem Kometenkurs weiterbewegen und in respektvoller Distanz von der Erde halten.

 

Warum ist man sich da so sicher? Der Komet könnte doch insgesamt auch eine Bahnveränderung erleiden, vielleicht schon vorher.

 

Zunächst einmal ergibt sich das aus altbekannten physikalischen Gesetzen. Außerdem lässt sich das aus Beobachtungen ableiten. Und wenn die Bahn eines Kometen erst einmal bestimmt ist, was durchaus eine Weile dauern kann, um den Kurs wirklich genau festzulegen, ist damit schon viel geschehen. Allerdings müssen bei Kometen noch zusätzliche Korrekturen gemacht werden. Denn Gas und Staub strömen nicht symmetrisch von seiner Oberfläche ab. Und das wirkt dann wie ein Jetantrieb, der den Kern »verrutscht« und somit die Bahn ändert. Das sind die nicht-gravitativen Kräfte (NGK), die für jeden Kometen individuell bestimmt werden müssen. Das hatte schon der Astronom Bessel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts richtig vermutet. Wenn ein Komet erstmalig ins innere Sonnensystem kommt, sind etliche Beobachtungen dazu erforderlich. Man weiß ja nicht, wie er sich entwickelt. Kurzperiodische, die oft kommen, lassen sich da besser einschätzen. Bei einigen sind die NGK relativ konstant. Andere zeigen von Mal zu Mal deutliche Abweichungen. Die NGK treten vor allem in der Zeit um die Perihelpassage auf, also wenn sich ein Komet im sonnennächsten Punkt befindet. Aber insgesamt sind die Kräfte nicht utopisch groß und führen auch nicht zu plötzlichen riesigen Bahnänderungen.

 

 

Können wir bei solchen Aussagen der NASA überhaupt trauen? Viele zweifeln ja auch die Mondlandung an. Werden wir belogen, was den großen Kometen angeht? Würde man uns sagen, wenn eine Weltkatastrophe bevorsteht?

 

Naja, sicherlich würde man grundsätzlich an sich lieber vermeiden wollen, so etwas an die große Glocke zu hängen. Die Panikwelle wäre doch gigantisch. Wohin auch sollten sich die Menschen in Sicherheit bringen? Sicher wird auch bei der NASA einiges vertuscht, sie ist ein riesiger Apparat mit rund 18 000 Angestellten und vielen weiteren Mitarbeitern und Kontraktoren. Wie jede große Institution kann auch die NASA nicht ohne Geheimnisse oder unbekannte Hintergründe sein. Das scheint eigentlich auf der Hand zu liegen. Nur als Beispiel: Allein das für die unbemannte Raumfahrt zuständige Jet Propulsion Laboratory (JPL) im kalifornischen Pasadena beansprucht 73 Hektar Fläche für sich, alles bebaut mit mehrstöckigen Gebäuden. Wie will man allein hier den Überblick behalten, abgesehen von den zahlreichen weiteren Einrichtungen? Wie will man wissen, was im Einzelnen in jeder Abteilung geschieht? Aber man kann es auch übertreiben mit den Vorwürfen und Mutmaßungen. Was den Kometen betrifft, wird er außerdem weltweit beobachtet, auch von unzähligen Amateuren. Eine Verschwörung wäre schnell aufgedeckt. Amateure haben auch den kleinen Raumgleiter, das Orbital Test Vehicle, ausfindig gemacht, obwohl die Bahn absichtlich verändert wurde, um seine Entdeckung möglichst zu vereiteln.

 

Es war ja auch schon oft davon die Rede, ein sich nähernder Komet sei der legendäre Planet Nibiru. Dazu wurden dann astronomische Aufnahmen im Internet schnell beliebig uminterpretiert, darunter auch die rekurrierende Nova V 838 Monocerotis. Doch dieses fraglos interessante Objekt hat nichts mit Nibiru zu tun. Solche Behauptungen schaden lediglich denen, die ernsthaft versuchen, alten Rätseln auf die Spur zu kommen. Da kursieren also viele unhaltbare Behauptungen. Dabei gibt es genügend echte Rätsel und Bedrohungen, man muss da nichts zusätzlich erfinden. Jedenfalls, um die Frage noch einmal klar zu beantworten: Selbst, wenn die NASA eine Vertuschung beabsichtigte, sie hätte keinerlei Chance, sie auch umzusetzen. Und gegenwärtig liegt auch dort vieles brach. Der Government Shutdown hat dafür gesorgt, 97 Prozent der Mitarbeiter in den Zwangsurlaub zu schicken.

 

Gibt es Abwehrmöglichkeiten oder sind sie dem großen Kino vorbehalten?

 

Man hat schon darüber nachgedacht, wie man ganze Planeten von ihrem Kollisionskurs auf die Erde ablenken kann beziehungsweise sogar, ob man die Erde selbst ein wenig aus der Gefahrenposition rückt, wenn eben nötig. Angeblich mit unbedenklichen Bahnänderungen. Wie gut das dann wirklich wäre, sei einmal dahingestellt. Rein theoretisch und technisch jedenfalls alles machbar. Auf dem Papier. Nur hat es eben noch keiner gemacht. Und die Praxis hat bekanntlich so ihre Tücken. Problematisch auch, dass sich hier natürlich eine willkommene, große und schöne Spielwiese für erklärte kalte Krieger findet. Und dass denen nicht zu trauen ist, hat sich bestimmt herumgesprochen. Dumm nur, dass wir irgendwann mit absoluter Sicherheit wieder mit einem kosmischen Eindringling konfrontiert sein werden. Rein statistisch – also wirklich nur statistisch gesehen – ist so ein Objekt der Kilometerklasse bereits überfällig. Irgendwo in unbestimmter Ferne befindet es sich schon auf dem Weg zu uns. Je eher es entdeckt wird, desto besser. Man hat verschiedene Szenarien ausgearbeitet, wie dann zu verfahren wäre. Die komplette Sprengung könnte eher einen riesigen Meteoritenhagel auf der Erde auslösen und die Katastrophe noch verschlimmern. Besser wäre es, den Brocken beispielsweise gravitativ zu beeinflussen oder ihn durch in geeigneter Distanz gezündete Sprengsätze geringfügig von seiner Bahn abzulenken, damit er an uns vorbeifliegt. Selbst eine relativ knappe Passage würde uns retten, auch gäbe es keine Fluten und Beben, denn die Gezeitenkräfte eines im Vergleich zur Erde winzigen Objekts haben praktisch keine Wirkung. Da müsste schon ein Körper planetaren Ausmaßes kommen.

 

Große kosmische Kollisionen sind glücklicherweise sehr selten. Alles in allem sollte man sicherlich aber schon vorbereitet sein, angesichts dessen, dass so ein Komet unsere komplette Zivilisation auslöschen könnte.

 

Was wären die Folgen, gesetzt den Fall, ein Komet wie ISON würde uns irgendwann treffen?

 

Es wäre eine echte Weltkatastrophe, darin sind sich alle einig. Himmelskörper dieser Größe besitzen definitiv das Potenzial, unsere Zivilisation zu zerstören oder in ihre ersten Anfänge zurückzuversetzen. Wer überlebt, würde die Welt nicht wiedererkennen. Das Objekt, das vor rund 15 Millionen Jahren das Ries in Süddeutschland erzeugte, dürfte – nach allem, was man weiß – einen Durchmesser von rund einem Kilometer gehabt haben, vielleicht sogar noch etwas mehr. Jedenfalls deutlich kleiner als für ISON vermutet. Der Körper krachte mit 100 000 Stundenkilometern in die Erdkruste und bohrte sich mehrere Kilometer in die Tiefe. Die Umwandlung der gewaltigen kinetischen Energie verlief explosionsartig. Das entstandene gewaltige »Sprengloch« muss anfangs um die acht Kilometer gemessen haben. Es gibt noch heute gute Hinweise darauf.

 

Der auf etwa 30 000 Grad erhitzte und verflüssigte Boden führte dann Druckausgleichsbewegungen aus, der zentrale Bereich federte nach oben zurück, während die umliegende Zone absackte und den Krater auf über 20 Kilometer Durchmesser erweiterte. Ein enormer Feuersturm und gigantische Druckwellen fegten über das Land, die sich sogar ins Gestein gruben. Zwischen Alpen und Norddeutschland fiel alles höhere Leben der Vernichtung anheim. Noch größere Einschläge rufen je nach Einschlagsort globale Sekundärwirkungen hervor, hartnäckige Ansammlungen von Ruß und Staub in der Hochatmosphäre oder bei einem Meerestreffer eben auch gigantische Sturmfluten mit Hunderte von Meter hohen Tsunami-Wellen, während Wasserdampf die Erdatmosphäre erfüllt. Einschneidende Klimaänderungen blieben nicht aus. Insgesamt ein infernalisches Schreckensszenario. Besser nicht dran denken, möchte man sagen. Doch führt das nicht an der Gefahr vorbei.

 

 

Gut, dass ISON uns verschont. Was sieht man derzeit durchs Teleskop und wie wird sich der Komet entwickeln?

 

Ja, diesmal haben wir wieder Glück. Auch Mars kommt nächstes Jahr noch einmal davon, wenn der Komet Siding Spring in nur 37 000 Kilometer Distanz an ihm vorbeizieht. Hoffentlich dauert es noch bis in ferne Zukunft, bis Astronomen einen wirklich gefährlichen Himmelskörper aufspüren. Und hoffentlich geschieht das dann zeitig genug, um wirklich sinnvoll reagieren zu können.

 

Derzeit ist ISON noch sehr schwach, wird aber heller und zeigt, wie auf Kopp Online bereits vor wenigen Tagen berichtet, bereits einen deutlichen Schweif. Ohne leistungsfähige Teleskope ist da aber noch nichts zu sehen. Das sollte sich bald ändern.

 

ISON könnte wirklich ein erstaunlich heller Komet werden und als strahlender Weihnachtsstern am Himmel stehen. Sein Anblick wird dann sicher verständlicher werden lassen, warum die Menschen vor noch gar nicht so langer Zeit von Angst erfüllt waren, wenn ein solches Objekt seinen riesigen, hell leuchtenden Schweif weit über das Firmament spannte. Interessant übrigens: Als der Komet Halley 1910 wieder ins innere Sonnensystem kam, berechneten Astronomen, dass die Erde im Mai jenes Jahres durch seinen Schweif laufen würde. Nun hatte man zuvor beim Kometen Morehouse 1908 Cyangas identifiziert. Einige Menschen gerieten in Panik, denn sie meinten, sie würden eines qualvollen Todes sterben – und manche begingen daher lieber vorsorglich Selbstmord! Doch die Kometengase treten so extrem verdünnt auf, das sie in der Erdatmosphäre überhaupt nicht auffallen. Also kein kometarischer Giftgasalarm! Astronomisches Wissen kann ab und an durchaus Leben retten! Profiteure waren damals übrigens vor allem die Hersteller von Gasmasken!

 

Es wäre nur völlig naiv und vage zu hoffen, dass wenigstens einige Entscheidungsträger auf diesem Planeten durch ISON an die wahre Stellung der Erde im Weltall erinnert werden – und sich der Verantwortung und Schutzaufgabe bewusster werden, die es eigentlich zu erfüllen gilt, wenn man als planetare Zivilisation überleben will. Das wäre dann echte Globalisierung, nicht um des kriegerischen Gegeneinanders, sondern um des friedlichen Miteinanders willen. Wir sitzen alle im selben Boot.


Eine solche Wirkung des Kometen wäre tatsächlich wünschenswert. Dann können wir trotz der realen kosmischen Bedrohungen also zumindest dem Kometen ISON ganz entspannt entgegensehen.


Vielen Dank für das Gespräch!

 

 

 

 


 

 

 

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