Im Rahmen einer Mission, für die die amerikanische Weltraumbehörde NASA nun 100 Mio. Dollar fordert, soll ein geeigneter Asteroid in die Nähe des Mondes gebracht und dort dann von Astronauten untersucht werden. Dieser Vorschlag wurde inmitten der anhaltenden dramatischen Auseinandersetzung um den US-Haushalt in Washington vorgelegt.
Dieses Jahr kann sich zu einem ganz besonderen Kometenjahr entwickeln. Schon jetzt hat sich Komet Pan-STARRS ausreichend entwickelt und weit in die nördliche Hemisphäre hinein bewegt, um auch von unseren Breiten gut sichtbar zu sein. Zwei weitere Kometen sind im Anflug: Komet Lemmon zur Mitte des Jahres und Komet ISON, der sich im November und Dezember sogar zu einem der hellsten Kometen der letzten Jahrhunderte entwickeln kann.
Im 12. Jahrhundert machte der irische Bischof Malachias seine berühmte Papstprophezeiung publik: Eine Liste aller Päpste, die nach der Zeit des Malachias noch auf dem »Stuhl Petri« sitzen würden. Der keltische Bischof charakterisierte jeden dieser künftigen Päpste durch ein kurzes Motto, das sich beispielsweise auf den Namen des Kirchenfürsten, sein Wappen oder seine Geburtsstadt bezog.
Sie sollten es sich vielleicht noch einmal überlegen, falls Sie in diesem Jahr Ihren Urlaub an einem der Strände Floridas verbringen wollten: Immerhin befürchtet man in diesem Sommer dort eine Invasion riesiger Steckmücken, die 20 Mal größer als andere Mücken sind und deren Stiche sich wie Stechwunden anfühlen.
Die Sonnenaktivität hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Katastrophenschützer in vielen Ländern fürchten einen solaren »Supersturm«, der unermessliche Schäden an Strom- und Kommunikationsnetzen verursachen könnte.
Im nächsten Jahr könnte sich eine einzigartige und katastrophale Kollision in unserem Sonnensystem ereignen. Wie neueste Berechnungen zeigen, rast ein riesiger Komet auf den Planeten Mars zu. Ein im Januar entdeckter Himmelskörper erreicht den Mars im Herbst 2014. Wenn es wirklich zu einer Kollision kommt, wird dies globale Folgen für den Mars mit sich bringen.
Bei ihren Tauchgängen im Tschebarkulsee im Bezirk Tscheljabinsk im Osten des russischen Ural haben Taucher verschiedene Krater entdeckt, die möglichweise die Einschlagszone des weltweit berühmten Meteoriten markieren, der am 15. Februar über der Region explodierte.
Jener riesige Feuerball, der am 15. Februar über Russland explodierte und dabei mehr als 1.000 Menschen verletzte, hat der Welt die Gefahr durch kosmische Kollisionsobjekte so deutlich vor Augen geführt wie kein vergleichbares Ereignis zuvor. Schon länger sind zusätzliche Such- und Abwehrprogramme geplant, um die Asteroidengefahr zu reduzieren. Schon im Jahr 2010 sollte zum gleichen Zweck ein kanadischer Mini-Satellit ins All verfrachtet werden. Nach wiederholten Verzögerungen ist sein Start nun für heute angesetzt.