Saturday, 24. September 2016
15.01.2015
 
 

Wärmstes Jahr jemals? Riesenmuschel enthüllt: Im Mittelalter war es wärmer als heute

Anthony Watts

Während Regierungen, Wissenschaft und Medien die Behauptung des »wärmsten Jahres jemals« (2014) immer weiter aufbauschen, zeigt die größte Muschel-Spezies in der China-See, dass es im Mittelalter, als der Kohlendioxidgehalt niedriger als heute lag, wärmer war als heute.

 

Zwei Studien aus jüngerer Zeit, eine veröffentlicht in den Earth-Science Reviews und die andere im Chinese Science Bulletin, haben die chemischen Hauptbestandteile in gigantischen Schalen von Riesenmuscheln (siehe Bild) und Korallen untersucht, um zu zeigen, dass es im Südchinesischen Meer zur Zeit der Mittelalterlichen Warmzeit wärmer war als heute.

 

Die Wissenschaftler untersuchten das Verhältnis zwischen Strontium- und Kalzium-Gehalt sowie Isotope schweren Sauerstoffs. Beide sind sensitiv hinsichtlich der Wassertemperatur in Vergangenheit und Gegenwart.

 

Das Aragonit-Bikarbonat der Muschelschale von Tridacna gigas ist so fein strukturiert, dass tägliche Wachstumslinien hervortreten, wenn man Mikrobohrungen mit einem außerordentlich feinen Bohrer durchführt. Man erhält damit eine außerordentlich detaillierte Zeitreihe von Änderungen der Meerestemperatur – eine Entdeckungsleistung, die Sherlock Holmes selbst würdig ist.

 

Mittels Überlappungen zwischen aufeinanderfolgenden Generationen von Riesenmuscheln und Korallen haben die drei Wissenschaftler eine Aufzeichnung von Änderungen der Wassertemperatur rekonstruiert, die 2500 Jahre zurück reicht. Die drei Wissenschaftler sind: Hong Yan vom Institute of Earth Environment, Chinese Academy of Sciences, Willie Soon vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics und Yuhong Wang von der Fudan University, Shanghai.

 

Die Römische und die Mittelalterliche Warmzeit zeigten sich beide prominent im westlichen Pazifik und Ostasien. Die Wassertemperaturen haben während des 2500-Jahre-Zeitraums deutlich variiert.

 

Sich ändernde Verläufe von Temperaturvariationen im Winter und Sommer wurden ebenfalls entdeckt, was die Behauptung widerlegt, dass es bis zur Erwärmung im 20. Jahrhundert kaum Änderungen der globalen Temperatur innerhalb von fast 1000 Jahren gegeben hat. Es bestätigt, dass – zumindest im Südchinesischen Meer – nichts Ungewöhnliches an den heutigen Temperaturen zu finden ist.

 

Dr. Yan sagt: »Die neue Studie fügt den substanziellen Proxy-Beweisen der realen Welt weiteres Material zu. Es zeigt sich einmal mehr, dass die heutige globale Temperatur innerhalb der Bandbreite von Änderungen in der Vergangenheit liegt.« Dr. Soon fügt hinzu: »Das IPCC der UN hätte niemals der Behauptung vertrauen sollen, dass die Mittelalterliche Warmzeit hauptsächlich ein europäisches Phänomen gewesen sei. Es war eindeutig auch im Südchinesischen Meer warm.«

 

Übersetzt von Chris Frey, EIKE

 

 

 


 

 

 

 

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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel

08.02.2015 | 15:04

Beate Hall

Wieviele hundert Jahre alt ist die Muschel?


16.01.2015 | 22:56

freddy.bleifuss

Ihr Narren schaut doch einfach zum Himmel so dunkel wie es 2014- Anfang 2015 war , so dunkel war es zur Eiszeit nicht, in Europa.


16.01.2015 | 10:20

jan

Ps. in europa haben wir (ich bin schweizer) zum glück immer noch den praktisch höchsten pro kopf anteil (gold) in ganz europa.... -was mich beruhigt,.... was mich jedoch aufhochen lässt sind die 250mia... wenn ich mich recht entsinne waren das bei der einführung 700mia und um den 1.20er kurs halten zu können kaufte die snb in den letzten 4jahren munter weiter.... nur eine frage wie schnell wir für das wertlose papier wieder gold in unsere keller kriegen... das war der lange...

Ps. in europa haben wir (ich bin schweizer) zum glück immer noch den praktisch höchsten pro kopf anteil (gold) in ganz europa.... -was mich beruhigt,.... was mich jedoch aufhochen lässt sind die 250mia... wenn ich mich recht entsinne waren das bei der einführung 700mia und um den 1.20er kurs halten zu können kaufte die snb in den letzten 4jahren munter weiter.... nur eine frage wie schnell wir für das wertlose papier wieder gold in unsere keller kriegen... das war der lange erwartete schlag gegen das dollar(/euro)imperium der schon nach der bestrafung der UBS hätte kommen sollen... einige scheinen hier nicht recht zu begreifen dass wir (das volk) unser geld nicht gerne weginflationiert sehen... nun kommt endlich wieder einwenig souveränität zurück!


15.01.2015 | 18:37

Rudolf-Robert Davideit

Tja, hier sollte jeder den sehr ehrenwerten Insider "Öko-Nihilismus. Grün in die Katastrophe" Edgar GÄRTNER lesen! Noch Fragen?


15.01.2015 | 17:14

Tömmchen

Lieber Herr Tspiras,

nach dem 2. Weltkrieg bekam jeder Deutsche im Zuge der Währungsreform 40 DM, unabhängig davon, wieviele Tausend Reichsmark er gebunkert hatte. Wenn diese Umrechnung (zu Lasten deutscher Bürger) damals galt, so gilt sie auch jetzt noch. Gerne können wir ihnen 40 DM oder 20 Euro auf Ihr Konto in Griechenland überweisen.


15.01.2015 | 13:04

Bärbel Müller

die kleine Wärmewelle der letzten Tage ist ein klarer Beweis dafür, daß das Wetter in Grenzen manipuliert wird. Die ganze Nordhälfte der Erde war nämlich bis auf ein Keil über Europa sehr kalt. In den USA gibt es Minustemperaturen seit Anfang Dezember und auch Rekordschnee. Nur bei uns war es gefüllt etwas wärmer. Jetzt scheint den Manipulatoren die Puste auszugehen. Der Winter ist noch nicht vorbei.

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