Samstag, 10. Dezember 2016
01.01.2015
 
 

»Dein Wille geschehe …« – Welchen Weg wollen wir gehen?

Armin Risi

Zu Beginn des Jahres 2015 stellt sich einmal mehr und sehr dringlich die Frage, wessen Pläne und Wille in der Welt durchgesetzt werden sollen. Und mit welchen Mitteln? Siegen immer die Mächte mit den besten Waffen und den »besten« Lügen? Ich möchte hier nicht gesellschafts- und zeitkritisch auf diese Fragen eingehen, sondern lade Sie ein, eine philosophische Expedition zu wagen. »Land der Dichter und Denker«. So wollen wir selbst »Denker« sein, denn jede Veränderung beginnt im Denken, und unser Denken ist der Spiegel unseres Bewusstseins.

 

Der berühmteste Satz zum Thema »Wille« ist ein Wunsch und stammt aus dem Vaterunser (Mt 6,9–13): »Dein Wille geschehe!« Diese kurze Zeile beinhaltet drei wichtige Aussagen: (1) Gott hat einen Willen, (2) dieser Wille wird der Menschheit von Gott nicht aufgezwungen, und (3) nicht alles, was auf der Erde geschieht, ist Gottes Wille. Aber was ist dieser Wille, der geschehe »wie im Himmel so auf Erden«?

 

Wille, ein Ausdruck von Bewusstsein

 

»Dein Wille geschehe« geht von einem ganz bestimmten Gottesbild aus. Wenn Gott einen Willen hat, hat »er« auch Bewusstsein, denn Wille ist Ausdruck von Bewusstsein. Gott ist hier also nicht nur Energie und Einheit (Nondualität), sondern auch Bewusstsein und »Person« (Individualität).

 

Beides zusammen ist die Ganzheit, weshalb dieses Gottesverständnis, das beide Aspekte umfasst, als ganzheitlich und »theistisch« bezeichnet werden kann, im Gegensatz zu monotheistischen Lehren (Religionen mit Monopolansprüchen) und monistischen Systemen (Systeme, die die Einheit verabsolutieren), denn beides sind Einseitigkeiten, die nur eine der beiden Seiten der Ganzheit sehen.

 

Einheit im Licht der Ganzheit

 

Wollen wir lieber in einem einheitlichen oder in einem ganzheitlichen System leben? Allein schon diese Fragestellung lässt spüren, dass Einheit und Ganzheit nicht dasselbe sind. »Einheit« erinnert an Gleichschaltung, Uniformität und Verlust von Individualität. Dies gilt erst recht für die größten Fragen des Lebens: Sehen wir das Absolute als Einheit oder als Ganzheit? Wenn wir die Einheit (Nondualität) verabsolutieren, ist Gott für uns eine absolute, unpersönliche Energie ohne Bewusstsein und ohne Willen. Das Absolute wäre dann auch ohne Liebe und ohne Gnade, was zu entsprechenden Weltbildern führt, die durchaus existent sind und weltgeschichtlich ihren Einfluss hatten und haben. Sie sind in verschiedensten Schriften und Geheimlehren ausformuliert. Ein »harmloses«, aber nicht minder brisantes Beispiel hierfür ist die verborgene Botschaft der drei Matrix-Filme, die ich in meinem Buch Einheit im Licht der Ganzheit (Kap. 6, »Matrix Mâyâ«) detailliert beleuchtet habe.

 

Aus ganzheitlicher (»theistischer«) Sicht gründen solche Weltbilder in einer einseitigen oder halben Wahrheit, da ihnen ein entscheidender Aspekt fehlt. Was fehlt, kann auf unterschiedliche Weise beschrieben werden. Eine prägnante Diagnose gibt der Neurochirurg Eben Alexander in seinem Buch Proof of Heaven (»Beweis für den Himmel«, Titel der deutschen Ausgabe: Blick in die Ewigkeit, das heute zu den wichtigsten Büchern über Nahtoderfahrungen gehört. Es stand über ein Jahr lang (von Ende 2012 bis Anfang 2014) auf Platz eins der Sachbuchrangliste der New York Times, was zeigt, wie groß das Interesse der Öffentlichkeit an spiritueller Aufklärung ist. Im Rückblick auf seine außerkörperliche Erfahrung während des sieben Tage langen Komas betont Prof. Alexander (S. 124): »Einer der größten Fehler, den Menschen machen, wenn sie über Gott nachdenken, ist, sich Gott als unpersönliches Wesen vorzustellen.«

 

Die Annahme, das Absolute sei eine abstrakte Einheit, besagt als Konsequenz auch, Individualität sei eine Illusion und ein Produkt des Egos. Diese Annahme ist jedoch »einer der größten Fehler« (Fehler = es fehlt etwas), denn die Ganzheit umfasst sowohl Nondualität als auch Individualität. Individualität bedeutet »unteilbares, ungeteiltes Sein«, aber kein abstraktes Sein, sondern Bewusst-Sein. Erst die ganzheitliche Sicht, die Gott sowohl als Nondualität als auch als Individualität wahrnimmt, beinhaltet auch die Liebe und den freien Willen als göttliches Prinzip.

 

Bewusstsein als Grundlage unseres Lebens

 

Energie für sich hat weder Bewusstsein noch Willen, vielmehr werden Energie und damit auch die Materie, letztlich der gesamte Kosmos, von Bewusstsein beseelt und getragen. Dies war auch die grundlegende Erkenntnis von Eben Alexander (S. 208f.): »Was ich dort draußen [im außerkörperlichen Zustand] entdeckt habe, ist die unbeschreibliche Grenzenlosigkeit und Komplexität des Universums sowie die Tatsache, dass Bewusstsein die Basis von allem ist, was existiert.«

 

Weil das allpräsente göttliche Bewusstsein die gesamte Schöpfung durchdringt, finden wir überall vollkommene Strukturen, die auf allen Ebenen Leben ermöglichen, von den irdischen Mikrowelten bis hin zu den höherdimensionalen Welten. Weltbilder, die das göttliche Bewusstsein ausschließen und verneinen, müssen glauben, alle materiellen Strukturen seien zufällig entstanden oder seien »Illusion«. Wenn wir jedoch von einer lebendigen Ganzheit von Energie (Nondualität) und Bewusstsein (Individualität) ausgehen, sind wir Individuen mit Bewusstsein und Willen, weil das Absolute (Gott) »Individuum« mit Bewusstsein und Willen ist – Individuum im oben definierten Sinn von »ewiges, ungeteiltes Sein und Bewusstsein«. Dies wiederum begründet den eingangs erwähnten Punkt eins: Gott hat einen Willen.

 

Exkurs: Als Exkurs kann hier ein Zitat von Friedrich Rückert (1788–1866), Dichter, Orientalist und Sprachgenie, angeführt werden; Rückert übersetzte auch Teile des Korans. Das folgende Zitat entstammt dem virtuosen Werk Weisheit des Brahmanen (Ein Lehrgedicht), entstanden in den Jahren 1735–1739 in Form von 2788 gereimten Spruchdichtungen.

Die Welt ist wirklich; nur ein Wirkliches allein

Bringt Wirkliches hervor, Gott muß drum wirklich seyn.

Die Welt ist Leben; nur Lebendiges allein

Kann Leben wirken, drum muß Gott lebendig seyn.

Der Geist des Menschen denkt; nur Denkendes allein

Kann Denken schaffen, Gott muß also denkend seyn.

Des Menschen Wille will; nur Wollendes allein

Kann Willen wirken, Gott muß selber wollend seyn.

Darum im heiligen Sanskrit, wie dir bekannt,

Ist er Swaiambhu, der Selbwesende, genannt;

Der Unbedingte, der sein eignes Sein bedingt,

Selbst durch Hervorbringung der Welt hervor sich bringt.

(Elfte Stufe: Im Anschauen Gottes)

 

Was ist Gottes Wille?

 

Das Konzept »Gottes Wille« wurde von Religionsführern vielfach missbraucht, indem Gewalt gegen Andersgläubige und »Ungläubige« als der Wille Gottes ausgegeben wurde. Aber auch dieser Glaube ist »einer der größten Fehler«, weil hier einfach die andere Seite der Ganzheit einseitig verabsolutiert wird: Gott als persönliches Wesen. Man glaubt, der »eigene« Gott sei der einzig Richtige, weshalb man sich selbstgerecht über »die anderen« stellt – mit all den bekannten und weniger bekannten Folgen.

 

Auf der Grundlage eines ganzheitlichen Verständnisses lässt sich jedoch ganz einfach und universell sagen: Gottes Wille ist, dass alle glücklich sind – nicht nur eine bestimmte Gruppe, sondern alle, weil wir allesamt Teile des Ganzen sind. Philosophisch gesprochen ist Liebe das bewusste Eins-Sein des Teiles mit dem Ganzen, das Eins-Sein des relativen Individuums mit Gott. In diesem bewussten Sein sind wir eins und verbunden, individuell und doch nicht getrennt. Dies meinte Jesus, als er sagte: »Ich und der Vater sind eins« (Joh 10,30). Er sagte nicht: »Ich bin der Vater« oder gar: »In der Einheit gibt es weder mich noch den Vater.« Wäre Letzteres der Fall, würden wir in einer Welt leben, die letztlich ohne Bewusstsein, ohne Individualität und ohne Liebe ist, womit wir wieder beim Weltbild der Matrix-Herren landen.

 

Liebe und freier Wille

 

Im hier dargelegten theistischen Verständnis ist Gott die Ganzheit, die in sich selbst vollkommen ist und nichts »braucht«, so wie auch Licht – symbolisch gesprochen – keine Abspaltung und Dunkelheit braucht, um Licht zu sein. Das bekannte Sanskritwort ânanda bedeutet sinngemäß »in sich selbst erfüllt« (= glückselig) und ist eine Eigenschaft, die sowohl Gott als auch die Teile Gottes haben. Im Indischen werden grundlegend drei Eigenschaften des qualitativen Eins-Seins hervorgehoben: sat-cit-ânanda. Sat bezieht sich auf das Ewig-Sein, cit auf das Bewusst-Sein und ânanda auf das Glücklich-Sein. Im Bewusstsein der Liebe erleben wir diese lebendige Einheit.

 

Liebe jedoch kann nicht erzwungen werden. Alles andere (Emotionen, Interessen, Vorlieben, Meinungen, Ängste usw.) ist vielfach manipulierbar. Nur in der Liebe gibt es keine Manipulation und keinen Zwang, denn Liebe ist die reinste Form des freien Willens, was uns zum eingangs erwähnten Punkt zwei führt: Der göttliche Wille wird der Menschheit nicht aufgezwungen.

 

Worin besteht unser freier Wille?

 

Die materiellen Schöpfungen in ihrer Gesamtheit sind ein Aspekt der Ganzheit und sind Ausdruck der göttlichen Ordnung, aus der sie hervorgegangen sind. Im Ägyptischen wird diese allem zugrunde liegende Ordnung Ma’at genannt, im Sanskrit Dharma, im Hebräischen Thora: das Gegebene, das Gesetzte, das »Gesetz« im universell-spirituellen (nicht in einem dogmatischen) Sinn. Unser freier Wille ist nicht unbegrenzt und unabhängig, sondern beruht prinzipiell auf der Freiheit zu entscheiden, inwieweit wir mit dieser Ordnung harmonieren wollen oder nicht. Nicht »mein« Wille geschehe, aber auch nicht »kein Wille geschehe«, sondern »Dein Wille geschehe!«

 

Dieser göttliche Wille ist das Kriterium für ein Handeln, das »in Ordnung« ist, d. h. der Schöpfungsordnung entspricht. Das spaltende Ego rebelliert, wenn es hört, dass Gott einen Willen hat. Gott will gewisse Dinge und will gewisse Dinge nicht! Es ist nicht Gottes Wille, dass die Menschen ihre spirituelle Identität vergessen, leiden, lügen und sich gegenseitig Gewalt antun. Wir sind es, die mit unserer Bewusstseinsausrichtung Schicksale und ganze Welten formen – und dadurch bestimmen, welche Situationen wir für uns und für andere (für andere Menschen, die Umwelt, die Tiere) erzeugen. Deswegen ist der freie Wille direkt mit Verantwortung verbunden. Das ist die dritte Bedeutung von »Dein Wille geschehe«: Nicht alles, was auf der Erde geschieht, ist Gottes Wille.

 

Ethik auf spiritueller Grundlage

 

Wäre das Absolute bloß Energie, Einheit und Nondualität, wäre das Gebet »Dein Wille geschehe« absurd und sinnlos, weil dieses Absolute keinen Willen hätte. Gewisse »Erleuchtete«, die genau dies glauben, meinen deshalb, sie seien Gott oder sogar »mehr als Gott« (siehe: Einheit im Licht der Ganzheit, Kap. 9). Solange wir das Leben nicht ganzheitlich erkennen, hat Ethik keine echten Grundlagen, was wiederum bedeutet, dass die menschliche Moral durch willkürliche ethische Richtlinien bestimmt wird. Und solche Richtlinien können leicht manipuliert und relativiert werden, nicht zuletzt auch auf der weltpolitischen Bühne: »Man soll zwar nicht töten und nicht lügen, aber … aus diesen und jenen Gründen tun wir’s trotzdem!«

 

Aus ganzheitlicher (theistischer) Sicht ist Liebe jedoch die höchste Realität, denn sie ist das Bewusstsein, in dem wir erkennen, dass wir nie von der Quelle getrennt sind. Durch diese Klarheit wird es möglich zu unterscheiden, ohne zu urteilen, denn das einzig wahre Kriterium ist diese Liebe. Was führt zu dieser Liebe? Was entspringt dieser Liebe? Und was nicht? Was fördert das Erkennen unserer Identität als spirituelle Individuen (Teile Gottes)? Was führt zu einem Leben in Harmonie und wahrem Frieden, was zu Getrenntheit und Spaltung?

 

Auf diese Weise führt das scheinbar einfache Gebet »Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden« mitten in das Geschehen »auf Erden« und mitten in unser Innerstes, in unsere eigene Verbindung mit der göttlichen Quelle.

 

 

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Leser-Kommentare (111) zu diesem Artikel

02.02.2015 | 00:22

Hallo MB ...

Hallo MB und in die Runde, ich habe erst heute den Artikel von Armin Risi gelesen (Vielen Dank an dieser Stelle) und infolge die Kommentare überflogen und möchte sagen, daß ich die unterschiedlichen Sichtweisen sehr anregend finde. Bei ihren (MB) Schilderungen habe ich aufgehorcht und würde mich freuen, wenn sie mehr von ihrer Begegnung erzählen könnten. Wie hat sich das genau zugetragen, ihre Begnung mit Gott, das Kennenlernen Jesu und das Erleben des Heiligen...

Hallo MB und in die Runde, ich habe erst heute den Artikel von Armin Risi gelesen (Vielen Dank an dieser Stelle) und infolge die Kommentare überflogen und möchte sagen, daß ich die unterschiedlichen Sichtweisen sehr anregend finde. Bei ihren (MB) Schilderungen habe ich aufgehorcht und würde mich freuen, wenn sie mehr von ihrer Begegnung erzählen könnten. Wie hat sich das genau zugetragen, ihre Begnung mit Gott, das Kennenlernen Jesu und das Erleben des Heiligen Geistes? "Erst als mir (ebenfalls auf wundersame Weise) Gott selbst begegnet ist, ich seinen lebendigen Sohn kennlernen durfte, kam die Wende. Der Gipfel war dann ein so massives Erleben des Heiligen Geistes und das bis heute immer wieder, der alle meine Fragen schlußendlich beantwortet hat bzw. dies tun wird, wenn ich in seine Gegenwart komme." (Zitat MB - 01.01.2015) Grüße Sol


30.01.2015 | 12:42

Beate Hall

An dem Willen Gottes geht kein Weg dran vorbei, doch wir können viel Einfluss nehmen vor unliebsamen Willen, zumindest solange wie wir noch leben. Dein Wille geschehe hört sich für uns Menschen auf Erden oft nach dem Willen der Menschheit an, Ich denke da mal an Krankenhäuser wo lange an einem rumexperimentiert wird, bis dann gefragt wird ob man seine Organe haben darf, da kann dann der "Halbtote" kaum noch mitreden, es sei denn er wollte keinen Organspendeausweis, und...

An dem Willen Gottes geht kein Weg dran vorbei, doch wir können viel Einfluss nehmen vor unliebsamen Willen, zumindest solange wie wir noch leben. Dein Wille geschehe hört sich für uns Menschen auf Erden oft nach dem Willen der Menschheit an, Ich denke da mal an Krankenhäuser wo lange an einem rumexperimentiert wird, bis dann gefragt wird ob man seine Organe haben darf, da kann dann der "Halbtote" kaum noch mitreden, es sei denn er wollte keinen Organspendeausweis, und trotzdem werden die Angenhörigen gefragt, wo bleibt da noch der letzte Wille?


24.01.2015 | 23:44

sadhu

danke kassander .... du hast wunderschöne worte gefunden ..... bin gespannt ob sie ankommen ....


21.01.2015 | 05:36

Marco

das folgende wurde abgeschnitten und gehört ans ende von teil 6_____ Joh 9,39 Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden Joh 12,46 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; (Ich versteh aber auch warum alle möglichen Ideen in der Welt rumgeistern (nachdenkenswertes Wort!): 2Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre...

das folgende wurde abgeschnitten und gehört ans ende von teil 6_____ Joh 9,39 Und Jesus sprach: Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden Joh 12,46 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; (Ich versteh aber auch warum alle möglichen Ideen in der Welt rumgeistern (nachdenkenswertes Wort!): 2Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; )


20.01.2015 | 06:31

Marco

Teil 1Ein mix aus ironie und Satire und kommentar! Ich glaube es ist nun wichtig alles Geschriebene (e`la 16.01.2015 | 18:58 ) hinter sich zu lassen und die Bibel wieder vor sich zu stellen und einfach nicht an heute zu denken sondern über die Ewigkeit nachzusinnen. Und nicht so sehr mit dem Leben zu fließen wenn man nicht wirklich weiß wohin es fließt! Und nicht so sehr ins Fühlen zu kommen wenn man nicht ganz genau weiß das Gefühle einen Menschen das Leben kosten können (von...

Teil 1Ein mix aus ironie und Satire und kommentar! Ich glaube es ist nun wichtig alles Geschriebene (e`la 16.01.2015 | 18:58 ) hinter sich zu lassen und die Bibel wieder vor sich zu stellen und einfach nicht an heute zu denken sondern über die Ewigkeit nachzusinnen. Und nicht so sehr mit dem Leben zu fließen wenn man nicht wirklich weiß wohin es fließt! Und nicht so sehr ins Fühlen zu kommen wenn man nicht ganz genau weiß das Gefühle einen Menschen das Leben kosten können (von Position und Haus und Geld und Partner und Freunden mal ganz zu schweigen), wenn man nichts hat womit man die Gefühle bewerten kann (Ps 73,7 Es tritt aus dem Fett heraus ihr Auge; sie fahren daher in den Einbildungen des Herzens.). Im Herzen treffen sich falsches Denken und falsche Propheten (Jer 23,16 So spricht der HERR der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen. Sie täuschen euch, die Vision ihres Herzens reden sie, nichts aber aus dem Mund des HERRN.) Und wenn man nicjt versteht das herz und Seele nicht das Gleiche sind, dann ist man auf gutem Wege sich spirituell ganz sicher zu ruinieren (Spr 27,9 Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz, und die Süße eines Freundes kommt aus dem Rat der Seele.) Im fühlenden Herzen wohnen alle möglichen Irrungen und man muss sehr blind durch die Welt gehen um nicht zu sehen wie Millionen Menschen unter sicherer Führung des Herzens (meistens Seele) in das diesseitige und jenseitige Verderben wandeln. (Jes 59,13 brechen mit dem HERRN und ihn verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Unterdrückung und Abfall, mit Lügenworten schwanger werden und sie aus dem Herzen sprechen.) Und auch sonst ist es leichtgläubig das Herz zu einer Wohnstatt des Göttlichen und Edlen zu machen wenn man auf einen hört den viele Menschen als weise erachten (Mt 15,19 Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen;). Auch ist das Herz anfällig für Kälte, besonders wenn man sich sehr um das eigene Wohlbefinden kümmert( Mk 3,5 Und er blickte auf sie umher mit Zorn, betrübt über die Verhärtung ihres Herzens,) Das Leben auf diesem Planeten ist kaum göttlich sondern alles andere als das. Wie das Leben fließen will (ohne personale Absicht und eigenen personalen Willen)und wandeln wie klares Wasser (was wandelt sich denn da?) erschließt sich nur den Eingeweihten und Erwachten und Erleuchteten.


20.01.2015 | 06:30

Marco

Teil 2 Und ja, möglicher Weise fühlt man sich wohl wie ein Fisch im Wasser. Es macht uns dann auch nichts aus das andere Menschen in Kriegsgebieten oder mit Hunger an der Abfalltonne oder oder oder offensichtlich diese Philosophie noch nicht verstanden haben. Ein Mann der sein eigenes Kind überfährt muss dann wohl noch lernen im Wandel zu fließen. Aha, das Denken ist wohl wichtig! AHA! Leider funkftioniert das Denken nur richtig und wirksam wenn der Denkapparat mit wahren Daten...

Teil 2 Und ja, möglicher Weise fühlt man sich wohl wie ein Fisch im Wasser. Es macht uns dann auch nichts aus das andere Menschen in Kriegsgebieten oder mit Hunger an der Abfalltonne oder oder oder offensichtlich diese Philosophie noch nicht verstanden haben. Ein Mann der sein eigenes Kind überfährt muss dann wohl noch lernen im Wandel zu fließen. Aha, das Denken ist wohl wichtig! AHA! Leider funkftioniert das Denken nur richtig und wirksam wenn der Denkapparat mit wahren Daten gefüttert wird. Leider galuben ja viele Mneschen ihr Kopf funktioniert nicht recht bei all dem Mist den sie verzapfen, dabei stimmen nur einige Daten und Annahmen nicht was natürlich fließender und unwandelbarer Weise immer wieder falsche Denkergebnisse ergibt. Lichtvolles Denken ist nicht göttlich sondern eine Phrase. Noch dazu eine relative. Göttliches Denken ist wahres oder richtiges Denken, jedenfalls war es mal so von Gott gedacht und programmiert. Licht ist nur da wo auch Wahrheit ist. Die tragischste Stelle ist wohl diese: Matth 6:23 Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis! (Aber wer versteht es?) Hier ist eine Stelle wo man wirklich beten sollte, dass das vermeintliche lichtvolle Denken nicht doch in Wirklichkeit Verdunkelung ist. Und ja, wir sollten unser lichtvolles Handeln zuerst auf uns selbst richten, denn schließlich sind wir ja der Nabel der Welt, das Wichtigste überhaupt und generell der Mittelpunkt und schließlich kann es ja den anderen um uns herum auch nur gut gehen wenn es uns selnbst zuerst erst mal bestens geht. Dann natürlich auch lichtvoll an der Natur handeln, was immer das heißt. Natürlich verstehn wir das dieses lichtvolle Umgehen mit der Natur vom jeweiligen lichtvollen Erkenntnisstand des Betrachters abhänmgt und da nicht jedem von den Lichtwesen unterhalb der Lichtgötter in den Engelswelten das gleiche Maß an Licht gegeben ist, sollten wir also auch nicht richten. Somit ist es recht wenn der eine keine Huhn ist und der andere keine Tomaten. Auch dürfen wir einige erfrieren lassen die für sich selbst im ewigen Kreislauf der Seele beschlossen haben auch bei 20° unter Null keine Holz zu verbrennen, denn schließlich sind ja im norddeutschen Wald die Atome der Vorfahren verbaut. Friede sei mit ihnen! Und ja, man sollte doch liebevoll mit dem Bohrer in Mutter Erde dringen um etwas Öl zu fördern mit dem wir dann unser Fortbewegungsmittel zum nächsten lichtwärts gerichteten isoterischen Treffen steuern.

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