Monday, 29. August 2016
25.07.2013
 
 

Anita Moorjani: Spontanheilung von Krebs durch eine Nahtoderfahrung

Armin Risi

Das aufsehenerregende Buch von Dr. Eben Alexander, Proof of Heaven (dt. Blick in die Ewigkeit – Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen), steht seit Ende November 2012 bis heute (Mitte Juli 2013) auf Platz eins der Bestseller-Liste der New York Times, Kategorie »Paperback Nonfiction«, nur mit einer kurzen Unterbrechung von drei Wochen im Mai, wo es auf Platz zwei verdrängt wurde. Ein anderes wichtiges Buch über eine Nahtoderfahrung erschien acht Monate vor Proof of Heaven und ist vom medizinischen Standpunkt her noch sensationeller: das Buch von Anita Moorjani, Dying to Be Me – My Journey from Cancer, to Near Death, to True Healing, wörtlich »Sterben, um mich zu sein (oder: Im Sterben zu mir gefunden) – Meine Reise vom Krebs zum Nahtod und zu wahrer Heilung«. Im Zug des Erfolgs von Dr. Alexanders Buch erreicht nun auch die deutsche Übersetzung von Dying to Be Me ein breiteres Publikum: Heilung im Licht – Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde.

Angesichts der vielen wundersamen Nahtoderfahrungen, die in den letzten Jahren publik wurden, entsteht der Eindruck, dass das »Jenseits« eine spirituelle Offensive gestartet hat, um die Menschheit kollektiv aufzurütteln. Krebs ist eine Zivilisationskrankheit, deren Wurzeln in vielen Fällen psychosomatisch sind, und kann deshalb nicht einfach mit Chemie »geheilt« werden. Ein bewegendes Zeugnis hiervon gibt Anita Moorjani, deren Buch von Dr. Alexander sogleich in die

Literaturliste seines Proof of Heaven aufgenommen wurde. »Proof of Healing« lautet die Überschrift eines Kapitels in Anita Moorjanis Buch – und das Wort »proof« (»Beweis«) ist nicht übertrieben. Unsere Verstorbenen und Fastverstorbenen liefern eindrückliche Beweise für ein neues, spirituelles Weltbild, damit wir die Reise zu wahrer Heilung (Moorjani: »My Journey ... to True Healing«) auch kollektiv gehen können.

 

Die Vorgeschichte der Erkrankung

 

Anitas Eltern stammen aus Indien, zogen aber nach Hong Kong, weshalb sie dreisprachig aufwuchs (Sindhi, Chinesisch und Englisch). Sie litt jedoch unter den kulturellen und religiösen Konditionierungen ihrer Gesellschaft. Als Mädchen galt sie in ihrem hinduistischen Umfeld als zweitrangig, in der Schule war sie wegen ihrer dunklen Hautfarbe eine Außenseiterin, und die christlichen Lehrpersonen gaben ihr zu verstehen, dass sie einer falschen Religion folge. So bekam sie das Gefühl, nicht gut genug zu sein, das sich im Lauf der Jahre in vielen Situationen variantenreich verstärkte. Als sie nicht den Mann heiratete, den die Familie für sie ausgesucht hatte, und statt Hausfrau zu werden einen eigenen Beruf ergriff, bekam sie ständig zu spüren, dass sie etwas falsch mache und dass dies »schlechtes Karma« erzeuge.

 

Im Sommer 2001 bekam ihre beste Freundin eine Krebsdiagnose. Kurz danach wurde auch der Schwager ihres Mannes auf Krebs diagnostiziert. Anita sah mit Angst und Schrecken, wie ihre Freundin vom Krebs »aufgefressen« wurde und wie die Apparatemedizin machtlos war und das Elend nur vergrößerte. Um ihrer Freundin zu helfen, las sie alles Mögliche über Krebs und seine Ursachen. »Aber je mehr ich über diese Krankheit las, desto mehr fürchtete ich mich vor allem, was potenziell Krebs verursachen konnte. […] Das ging so weit, dass ich sogar begann, mich vor dem Leben selbst zu fürchten.« (p. 43 / S. 67. Da ich vom englischen Buch ausgehe, nenne ich die Seitenzahlen sowohl des englischen Originals als auch der deutschen Übersetzung.)

 

Krebs im Endstadium und die Wunderheilung

 

Dann, im April 2002, geschah genau das, wovor sich Anita am meisten gefürchtet hatte: Auch sie, erst 40-jährig, bekam eine Krebsdiagnose. Und als ob das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, starben in den nachfolgenden Monaten ihre Freundin und auch der Schwager an Krebs. »Bevor ich selbst die Diagnose bekam, war eine meiner größten Ängste im Leben gewesen, Krebs zu bekommen […] Ich hatte hilflos mit angesehen, wie die Chemotherapie allem Anschein nach genau die Körper zerstörte, die sie eigentlich heilen sollte.« (p. 47 / S. 73) »Nicht nur hatte ich Angst vor der Krankheit selbst, sondern auch vor ihrer Behandlung – der Chemotherapie. […] Obwohl mir die meisten meiner Bekannten davon abrieten, entschied ich mich für alternative Heilweisen, denn ich fühlte, dass ich mit der konventionellen Behandlung von Anfang an verloren gewesen wäre.« (p. 133 / S. 181 f.)

 

Sie versuchte alles Mögliche und ging auch nach Indien für eine Ayurveda-Kur mit Yoga. Nach einem halben Jahr kehrte sie gesund und frohen Mutes nach Hong Kong zurück und erzählte überall, dass sie nun geheilt sei. »Ich bekam jedoch hauptsächlich von Angst getragene, negative Reaktionen. […] Die meisten glaubten, dass dem Krebs nicht auf diese Weise beizukommen sei, und während ich meine Position verteidigte, fühlte ich, wie sich allmählich wieder Zweifel und Angst in meine Psyche einschlichen.«(p. 50 / S. 76f.)

 

Zu alledem kamen auch noch problematische Karma- und Esoteriksprüche hinzu, nämlich dass sie in einem früheren Leben wahrscheinlich etwas Schlechtes getan habe, so dass sie nun die »Reaktionen« dafür bekomme. Oder dass sie sich diese Krankheit bereits vor ihrer Geburt ausgesucht habe. Oder dass die Welt und somit auch ihre Krankheit eine Illusion seien (p. 51f ., 134 / S. 78, 183).

 

Der Krebs kehrte zurück. Voller Angst und verzweifelt kam Anita an den Punkt, wo sie sich innerlich aufgab. Der Krebs schritt fort. Sie wurde so schwach, dass sie einen Rollstuhl und eine Sauerstoffflasche benötigte, und die Schmerzen wurden immer größer.

 

Am Morgen des 2. Februar 2006 erwachte sie nicht mehr aus dem Morphium-induzierten Schlaf. Sie war in ein Koma gefallen. Obwohl sie totmager war, waren ihr Gesicht, ihre Arme, Hände, Beine und Füße stark angeschwollen. Sie wurde mit der Notfallambulanz in das größte Krankenhaus von Hong Kong gefahren, aber die Ärzte konnten der Familie nur noch sagen, dass der Fall hoffnungslos sei. Sogar die Organe begannen, ihre Funktion einzustellen.

 

Am Nachmittag des 3. Februar, nach 30 Stunden, erwachte Anita wider alle Erwartung aus dem Koma. Sie war bewusstlos in ein Krankenhaus eingeliefert worden, in dem sie noch nie gewesen war, und wurde von einem Ärzteteam behandelt, das ihr gänzlich unbekannt war, aber nach dem Koma überraschte sie alle, indem sie den Namen des Chefarztes nannte und schilderte, welche medizinischen Prozeduren durchgeführt worden waren. Sie konnte auch Gespräche, die außerhalb des Zimmers stattgefunden hatten, fast wörtlich wiedergeben. Und sie begrüßte ihren Bruder und sagte, sie habe gewusst, dass er komme, da sie ihn bei der Abreise in Indien und im Flugzeug gesehen habe. Sie hatte im außerkörperlichen Zustand alles mitbekommen, und zwar mit einer viel intensiveren und räumlich nicht beschränkten Sinneswahrnehmung!

 

Innerhalb von drei Tagen nahmen all ihre Organe wieder ihre Funktion auf, die Tumore gingen auffällig zurück und die Schwellungen verschwanden. Als sie wieder zu Kräften kam, unterzogen die Ärzte sie einer Chemotherapie, weil sie nicht glauben konnten, dass die vor Kurzem fast tote Patientin tatsächlich geheilt war. Anita ließ es zu, weil sie vollkommen frei von Angst war und den Ärzten eine Chance geben wollte, sich selbst zu überzeugen.

 

Nach zwei Wochen war auch im Knochenmark und im Lymphsystem nicht die geringste Spur von Krebs mehr zu finden. Die Ärzte suchten jedoch beharrlich nach dem von ihnen diagnostizierten Krebs und versuchten auch Anita zu überzeugen, dass sie nicht geheilt sei: »Nur weil wir keinen Krebs finden können, heißt das nicht, dass er nicht vorhanden ist. Vergessen Sie nicht, dass Sie im Endstadium waren, als sie erst vor wenigen Wochen hier eingeliefert wurden.«(p. 90 / S. 129)

 

Aber Anita war geheilt, und sie ließ sich von den »Göttern im weißen Kittel« nicht beirren. Schon bald konnte sie nach Hause zurückkehren und begann nach vier Jahren Krebs ein neues Leben. Heute, sieben Jahre später, erfreut sie sich nach wie vor einer guten Gesundheit und ist mit ihrer Botschaft weltweit aktiv.

 

Die Offenbarung während der Nahtoderfahrung

 

Für einen sensationslüsternen Intellekt ist Anita Moorjanis Nahtoderfahrung unspektakulär. Sie sah ihren Körper von außen und nahm alles wahr, was mit ihr im Zusammenhang stand. Parallel dazu erlebte sie auch die Realität der Lichtwelten, deren inhärente Natur reine, bedingungslose Liebe ist. Sie sah keinen Lebensfilm, sah sich aber in früheren Leben und in der Unendlichkeit der universellen Energie, die getragen ist von der Allgegenwart des Absoluten, weshalb sie alles als »gegenwärtig« und »gleichzeitig« empfand. Und sie sah, dass alle Individuen einzigartig und in ihrer Einzigartigkeit »großartig« (engl. »magnificent«) sind, Anitas wichtigster Begriff, um die spirituelle Selbst-Erkenntnis zu charakterisieren.

 

»Ich hatte das Gefühl, ewig zu sein, so als hätte ich schon immer existiert und würde immerfort existieren, ohne Anfang und ohne Ende. Ich war von dem Wissen erfüllt, dass ich einfach großartig bin. […] Ich bin bedingungslos geliebt, aus keinem anderen Grund als einfach deshalb, weil ich existiere.« (p. 69 f. / S. 100 f.)

 

Sie spürte, dass das Bewusstsein sich im Körper spiegelt und den Zustand des Körpers bestimmt, und sie erkannte, dass ihr Krebs innerhalb von wenigen Tagen gänzlich verschwinden würde, wenn sie sich entschiede, mit diesem neu erwachten Bewusstsein ins irdische Leben zurückzukehren. So folgte sie der Berufung, in ihren krebsdurchsetzten Körper zurückzugehen. Sie spürte, dass das, was sie erlebte, für viele Menschen von Bedeutung sein würde.

 

Im Licht ihrer Furchtlosigkeit erkannte sie auch, was der Grund gewesen war, dass sie Krebs bekam: Angst. »Wovor hatte ich Angst? Praktisch vor allem: zu versagen, nicht gemocht zu werden, Menschen zu enttäuschen und nicht gut genug zu sein. Ebenso fürchtete ich mich vor Krankheiten, insbesondere vor Krebs und vor der Behandlung von Krebs. Ich hatte Angst vor dem Leben und noch größere Angst vor dem Sterben.«(p. 132 / S. 180)

 

Mit der Nahtoderfahrung war diese Angst jedoch schlagartig aufgelöst, so wie sich Dunkelheit auflöst, wenn Licht erscheint, oder wie ein schlechter Traum aufhört, wenn man erwacht. Mit dieser Lebenseinweihung erkannte sie sich als Teil eines lebendigen Ganzen, von dem die gesamte materielle Welt nur ein kleiner und äußerer Aspekt ist.

 

»Ich erkannte, dass das gesamte Universum lebendig und mit Bewusstsein erfüllt ist und dass dieses Bewusstsein alles Leben und die gesamte Natur umfasst. Alles gehört zu einem unendlichen Ganzen. Ich war auf komplexe Weise und untrennbar mit allem Leben verknüpft. Wir alle sind Facetten dieser Einheit – wir alle sind eins, und jeder von uns hat eine Auswirkung auf das kollektive Ganze.« (p. 70 / S. 102)

 

Wenn der Kosmos »lebendig, dynamisch und bewusst« ist, wie auch Anita Moorjani erkannte (p. 141 / S. 193), dann sind die Grundannahmen der materialistischen (naturalistischen) Wissenschaft falsch, und auch die Medizin, die nicht von der wahren Natur des Lebens ausgeht, verpasst trotz all ihres Fortschritts die Möglichkeit, auf eine umfassende und ganzheitliche Weise Heilung zu vermitteln. Es sei hier betont, dass Anita Moorjani ohne die technische Hilfe in der Intensivstation nicht hätte überleben können, aber die Technik wiederum hätte allein nicht ausgereicht, um sie zu retten.

 

Kritische Gedanken zur heutigen Medizin und Gesellschaft

 

Beim Lesen von Anita Moorjanis Buch wurde ich an einen Satz erinnert, der auf Facebook vielfach weitergereicht wurde: »Wussten Sie, dass Sie bei einer Krebsdiagnose plötzlich (mindestens) 300 000 Dollar wert sind?«

 

Die westliche Medizin hat es geschafft, dass die Diagnose »Krebs« (fast) jeden Menschen buchstäblich zu Tode erschrecken kann. Auch Anita Moorjani glaubte, Krebs sei ein Todesurteil. Die Pharmaindustrie verkündet zwar, sie sei dabei, ein Mittel gegen Krebs zu finden – aber dies bedeutet nichts anderes, als dass sie gegenwärtig noch kein »Mittel gegen Krebs« hat. Krebs wird als ein Feind hingestellt, der von außen den Körper angreift, weshalb die moderne Wissenschaft keine andere Methode kennt, als ihn mit aggressiver Chemie zu bekämpfen, koste es, was es wolle! Es macht den Anschein, dass die treibenden Kräfte hinter der Krebspropaganda die wahre Ursache von Krebs – Angst – sehr wohl kennen …

 

»Wissen Sie, dass Krebs in China oft als ›Krankheit der Westler‹ bezeichnet wird? Und ist Ihnen bewusst, dass die Krebsrate in China, Japan und auch in Indien sehr viel niedriger ist als in den westlichen Ländern? Manche Leute meinen, das habe mit der Ernährung zu tun, aber ich glaube, dass dies nur einer der Aspekte ist. Ein anderer, möglicherweise viel wichtigerer Faktor ist die Denkart: der im Westen herrschende Glaube an Krebs, die Angst vor Krebs und die ständigen ›Aufklärungs‹-Kampagnen!«(p. 178 / S. 243)

 

Am Schluss ihres Buches bringt Anita Moorjani vorsichtig ihr Bedauern zum Ausdruck, dass die wahren Ursachen des Krebses nicht erforscht werden und dass für den chemischen Kampf Milliarden von Dollar ausgegeben werden. Als sie für ihre Ayurveda- und Yoga-Kur nach Indien reiste, sagten ihr die dortigen Ärzte:

 

»›Krebs‹ ist nur ein Wort, das Angst erzeugt. Vergessen Sie dieses Wort, und wir fokussieren uns einfach auf das Gleichgewicht in Ihrem Körper. Alle Krankheiten sind nichts anderes als Symptome eines gestörten Gleichgewichts. Keine Krankheit kann bleiben, wenn Ihr System gesamthaft im Gleichgewicht ist.« (p. 50 / S. 76)

 

Die Tatsache, dass in der heutigen Gesellschaft der Krebs fast wie eine Seuche um sich greift und mittlerweile auch schon Kinder betrifft, ist ein Symptom dafür, dass in unserem Leben – in unserem Denken, in unserem Bildungssystem, in unserer Wissenschaft – etwas ganz Fundamentales falsch läuft und in die falsche Richtung läuft. Wie ich in meinem Buch Der radikale Mittelweg darlege, hat eine spaltende Kraft bewirkt, dass wir als Menschheit unser Gleichgewicht verloren haben und auf die eine oder die andere Seite gekippt sind: in eine religiöse Einseitigkeit und in eine intellektuelle Einseitigkeit, weshalb auf der einen Seite der religiöse Fundamentalismus, auf der anderen Seite der Materialismus immer stärker werden. Beides sind Symptome derselben gesellschaftlichen Krankheit. Aber wie bei Anita Moorjani, die erlebte, dass sich ihr Krebs innerhalb von wenigen Tagen auflöste und ihre Gesundheit mit aller Vitalität zurückkehrte, kann auch der globale Krebs innerhalb von kürzester Zeit verschwinden:

 

»Unser Bewusstsein kann die Zustände auf dem Planeten auf sehr viel umfangreichere Weise verändern, als wir denken. Der Grund dafür ist, dass wir alle miteinander verbunden sind – ich kann das nicht oft genug wiederholen. […] die Antwort ist einfacher, als es scheint, und sie ist eines der bestgehüteten Geheimnisse unserer Zeit: die Wichtigkeit der Selbst-Liebe. […] Als ich meine Nahtoderfahrung machte, wurde mir dies alles vollkommen klar, weil ich verstand, dass ich zu sein heißt, Liebe zu sein (that to be me is to be love). Das ist die Lektion, die mein Leben rettete.« (p. 138 f. / S. 188 ff.)

 

Irgendwie geschah es in unserem Zeitalter, dass diese einfache Wahrheit der Liebe und wahren Selbst-Liebe zu einem »gehüteten Geheimnis« wurde und dass die Menschen in eine Selbstentfremdung gerieten, sei es im Namen von Gott und Religion oder im Namen von »Wissenschaft« und »Fortschritt«.

 

»Blinde führen Blinde«

 

Anita Moorjani gibt den Vergleich, sie fühle sich nach ihrer Nahtoderfahrung wie jemand, der von Geburt an blind war und plötzlich für eine kurze Zeit perfekt sehen konnte. Auch wenn der Blinde danach sein Augenlicht wieder verliert, wird er die Welt ganz anders wahrnehmen und erleben als vorher. Diejenigen, die meinen, Bewusstsein sei ein Produkt des Gehirns und es gebe kein Leben nach dem Tod, sind in spiritueller Hinsicht blind. Was Jesus über die geistige Elite seiner Zeit, die Pharisäer, sagte, ist – mit anderen Adressaten – auch heute noch gültig: »Sie sind wie Blinde, die Blinde führen. Wenn aber ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.« (Mt 15,14)

 

Seit über 100 Jahren präsentieren PSI-Forscher Generation für Generation neue beweiskräftige Indizien für die Existenz der feinstofflichen Welten und für das Weiterleben der Seele nach dem Tod, und diese Erkenntnisschübe kulminierten in den letzten Jahren in einer Serie von Bestsellern über Nahtoderfahrungen, durch die Millionen von Menschen weltweit von den höheren Realitäten des Lebens erfuhren. All diese Berichte und Bücher sind wie Briefe aus den Lichtwelten an die Menschen, und wir sind aufgefordert, die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen zu ziehen. Wenn wir dies nicht tun und alles nur theoretisch abhandeln, ist dies ähnlich, als wenn die Menschen die Entdeckung der Elektrizität nur auf dem Papier durchgeführt und nicht auch technisch umgesetzt hätten. Sie taten es aber, und innerhalb von wenigen Jahrzehnten wurde der gesamte Planet technisch umgestaltet. Wie viel größer und segensreicher werden die Veränderungen sein, wenn die Menschheit nicht nur eine industrielle und technische Revolution, sondern jetzt auch eine spirituelle »Revolution« vollzieht, mit all den dazu gehörenden Erkenntnissen, insbesondere, dass der Materialismus mit seinen Glaubenssätzen nicht mehr haltbar ist.

 

 

 

 


 

 

 

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