Wednesday, 29. June 2016
17.01.2015
 
 

Der verratene Himmel – Über das neue Buch von Dieter Broers

Armin Risi

Wer die Buch- und DVD-Veröffentlichungen des Biophysikers Dieter Broers über die letzten zwölf Jahre mitverfolgt hat, erwartete mit Spannung sein überraschend angekündigtes neues Buch. Worüber würde dieser Quer- und Vordenker der Wissenschaft, der seine ersten Bücher unter dem Pseudonym »Morpheus« veröffentlichte, jetzt schreiben? Diese Frage stellte sich umso mehr, als er selbst mehrfach angedeutet hatte, er wolle sich wieder vermehrt der Forschung widmen und keine weiteren populärwissenschaftlichen Bücher mehr schreiben.

 

Und dann plötzlich, im Sommer 2014, die Ankündigung eines neuen Buchs mit dem zunächst ganz unwissenschaftlich klingenden Titel »Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden«. Dieter Broers verriet in Interviews schon vorweg, was der Auslöser zu diesem neuen – und schnell verfassten – Buch war: eine mystische Schau, die er im April 2014 in einem alten Tempel in Ägypten hatte. Diese beschreibt er nun im 12. und 23. Kapitel seines Buches, das bereits sechs Monate später, im Oktober 2014, gedruckt vorlag (zweite Auflage Dezember 2014). Es war eine innere Einweihung in eine Erkenntnis, die in den alten Mysterienschulen nur auf den höchsten Stufen zugänglich wurde.

 

Menschheit in der Matrix

 

Eine grundlegende Erkenntnis der ganzheitlichen Wissenschaft ist die Multidimensionalität des Kosmos und die geistige Grundlage der Materie. Diesem für die heutige Wissenschaft revolutionären Thema widmet Dieter Broers den ganzen ersten Teil des Buches (das Buch hat drei Teile: Teil 1: Was ist denn hier los? / Teil 2: Wer hat den Himmel verraten – und wozu? / Teil 3: Rückkehr nach Eden).

 

»Das, was wir als Materie bezeichnen, unterliegt einem Wirkprozess, der von den geistigen Dimensionen gesteuert wird. Von der Entstehung bis zur Steuerung der materiellen Welt entspringt alles den geistigen Dimensionen.« Dieses Zitat stammt vom Physiker Burkhard Heim (S. 58), einem der wissenschaftlichen Mentoren des Autors, und fasst die Kernaussage von Teil 1 zusammen. Die logische und konsequente Schlussfolgerung daraus ist, dass nicht das Gehirn das Bewusstsein hervorbringt (S. 86). Wichtige Themen in diesem Zusammenhang sind die Fragen um den freien Willen des Menschen, die Unterscheidung von Ego und Selbst, die Unsterblichkeit des Seins und die digitale bzw. binäre Wirkungsweise des Verstandes. Wir nehmen nur etwa ein Millionstel aller Sinneseindrücke bewusst wahr (S. 45). Was wir wahrnehmen und was nicht, hängt von unseren Bewusstseinsfiltern ab. Und Bewusstseinsfilter sind vielfach manipulierbar …

 

Was der Mensch wahrnimmt und was nicht, ist also von vielen Faktoren abhängig. Welche Faktoren bewirkten dann, dass über die letzten Jahrhunderte (und Jahrtausende) hinweg die Kriege, die Umweltzerstörung usw. progressiv globaler und brutaler geworden sind? Nicht zu unterschätzende Faktoren sind Fremdbestimmung und mentale »Zugriffsperren«, die uns von unseren wahren Potenzialen trennen, wie Dieter Broers offen thematisiert, denn dies hat direkt mit seiner inneren Schau zu tun – und mit der damit verbundenen Dringlichkeit. Dem Autor gebührt großer Dank, dass er den Mut hatte, dieses Buch zu schreiben und darin auch sein eigenes Ringen mit diesen Themen darzustellen, denn hier bleibt »Quantenphysik« nicht einfach eine Theorie, sondern öffnet Tore zu globalen und kosmischen Hintergründen, die jenseits der Grenzen der sichtbaren physikalischen Materie liegen. Eine solche Darstellung polarisiert, aber sie ist nicht einfach eine neue Theorie, sondern entspricht dem, was Geisteswissenschaftler und Mystiker aller Zeiten beschrieben haben, wie auch Dieter Broers zu seinem eigenen Erstaunen entdeckte.

 

 

Was trennt die Menschen von ihrem wahren Potenzial?

 

Die Multidimensionalität des Kosmos und die Unsterblichkeit des Seins gehörten zu den wichtigsten Erkenntnissen der alten Mysterienschulen. Die Adepten erlangten durch innere Offenbarung oder durch Astralreisen Einblicke in die Hierarchie der Lichtwelten und die verschiedenen Ebenen der kosmischen Schöpfung. Auf den höchsten Stufen der Verantwortlichkeit erlangten die entsprechend Geschulten aber noch einen weiteren Einblick, der im Bezug auf unser Weltgeschehen von entscheidender Bedeutung ist: die Realität der dunklen Kräfte. Der Umgang mit diesem Thema gehört zum Schwierigsten in unserer Welt, denn man könnte Gefühle der Angst, des Hasses und der Ohnmacht entwickeln, man könnte diesen gesamten Aspekt verdrängen (meist mit dem dümmlichen Schlagwort »Verschwörungstheorie«), oder man könnte Gefühle der Faszination und »Kollaboration« entwickeln. Alle drei Varianten wären ein Verfehlen des richtigen Umgangs mit diesen Themen, und dem Autor geht es genau um diesen verantwortlichen Umgang, ohne Neigung zur reißerischen Darstellung des Negativen, aber auch ohne Verdrängung oder Verharmlosung.

 

Bereits im Rückentext des Buches ist zu lesen: »Die Entmachtung des Individuums durch das System hat Methode. Die wahren Machthaber sind in Dimensionen beheimatet, deren Existenz man uns seit jeher ausredet.« Ohne Umschweife schreibt Dieter Broers gleich auf den ersten Seiten, was ihn bewegt hat, dieses Buch zu schreiben: »Mir geht es um die Aufdeckung der tatsächlichen Hintergründe und Absichten der selbsternannten ›Eigner‹ dieser Erde jenseits aller politischen Ebenen, ja sogar jenseits der uns vertrauten Ebenen.« – »Irgendetwas scheint uns daran zu hindern, unsere kosmische Dimension in unser Bewusstsein zu integrieren […] das Vergessen wurde uns, so scheint es, zu einem bestimmten Zeitpunkt kollektiv aufgezwungen.« Diese Beschränkung war »weder die Absicht des Allschöpfers« noch die Folge irgendeiner Bestrafung von Adam und Eva, wie gewisse Religionslehren sagen. Wir haben es mit widernatürlichen, nicht gottgewollten Einflüssen zu tun, und die Menschen sind immer wieder gefordert, zu entscheiden, wie sehr sie sich davon beeinflussen lassen wollen … oder nicht.

 

Im Auftakt des Buches (S. 27) wird der bekannte Quantenphysiker David Bohm zitiert, der konstatierte, »dass der Mensch vor ungefähr fünf- bis sechstausend Jahren in die Irre ging, als er zu plündern und Sklaven zu nehmen begann«. Theoretisch, so sagt die Quantenphysik, hat der Mensch hohe geistige Potenziale, denn es ist der Geist, der die Materie bewegt. In der Praxis sind die Menschen jedoch nicht Schöpfer, sondern weitgehend Sklaven bzw. Sklaventreiber. Die tiefgründigen Ausführungen im Buch führen zum Schluss, »dass es sich bei dieser Nicht-Ausschöpfung offensichtlich nicht um eine natürliche Begrenzung handelt, sondern um eine Einschränkung, die unsere Evolution gezielt behindern soll«. (S. 120)

 

Individuelles und kollektives Erwachen

 

In Teil 2 geht Dieter Broers sehr persönlich auf seinen eigenen geistigen Entwicklungsweg ein, angefangen mit einem merkwürdigen und beängstigenden Erlebnis als Kind, das ihn heute im Rückblick an die vielen Beschreibungen von »Abductions« erinnert. Weitere und viel lichtvollere Stationen folgten. Von zentraler Bedeutung waren seine innere Schau in Ägypten und die Synchronizität, dass er gleich am Tag danach zum ersten Mal von den alten gnostisch-urchristlichen Schriften erfuhr, die 1945 im oberägyptischen Nag Hammadi entdeckt worden waren. 20 Prozent dieser Schriften handeln von den »Archonten«, die Dieter Broers – so können wir aus seiner skizzenhaften Schilderung schließen – in seiner inneren Schau gezeigt bekommen hat. Die Archonten sind das Hauptthema des restlichen Buches: Wer sind sie? Wie werden sie in den verschiedenen Kulturen der Welt beschrieben? Was ist ihr Einfluss auf der Erde? Wie können wir mit dieser Herausforderung, ja Bedrohung umgehen? Broers zitiert diesbezüglich zweimal einen Mythenforscher mit folgender Aussage (S. 148, 220): »Die Lösung des Archonten-Problems kann sehr wohl der letzte Test für die Menschen sein – ob sie das Archonten-Problem benennen und lösen können.«

 

Durch die monistischen Strömungen der Esoterik ist die Ansicht verbreitet worden, dass es das Böse gar nicht gebe oder dass das Böse nicht böse, sondern »notwendig« sei und dass jeder Mensch das, was er als böse empfinde oder erlebe, selbst geschaffen habe. Dieser suspekten New-Age-Philosophie wird im Buch Der verratene Himmel widersprochen. Selbstentfremdung, Manipulationen, Versklavungen, Traumatisierungen usw.: »Diese künstliche Schattenseite von uns entstand nicht zufällig und ist nicht unser Verschulden« (S. 276), sondern geht auf Kräfte von außen zurück, die Energieraub betreiben. Wie weit wir uns von diesen Kräften beeinflussen lassen, hängt von den genannten »Bewusstseinsfiltern« ab.

 

Dieter Broers ist in diesem Buch als Autor oftmals einfach Moderator, indem er verschiedene Autoren und Quellen vorstellt und ausgiebig zitiert, wodurch ersichtlich wird, wie tiefgründig und vielschichtig das Thema der Archonten ist. Dies geht auch aus dem zehnseitigen Exklusiv-Interview mit Armin Risi hervor, dessen Bücher (Machtwechsel auf der Erde / »Ihr seid Lichtwesen«) ebenfalls mehrfach zitiert bzw. erwähnt werden.

 

Dieter Broers schreibt offen, dass diese plötzlich so konkrete Sicht hinter die Kulissen des sichtbaren Weltgeschehens für ihn neu ist, und das Buch ist Zeugnis seines Ringens um Klarheit und seines Ringens mit den Widersprüchen. Er präsentiert kein fixes Weltbild und lässt auch widersprüchliche Beschreibungen stehen, obwohl er – überwältigt von der Wucht der gnostischen Schriften – während des Schreibens in vielen Punkten die gnostische Sichtweise annimmt oder zu ihr tendiert. Ist der alttestamentarische Gott, der Adam und Eva verbot, vom »Baum der Erkenntnis von Gut und Böse« zu essen, wirklich Gott? Kann Erkenntnis denn Sünde sein? War die Schlange im Garten Eden Erkenntnisbringerin und »Gott« Erkenntnisverhinderer? Auf jeden Fall führte der Verlust von (wahrer) Erkenntnis zu existenzbedrohenden Problemen, ausgehend vom »archontischen« Energieraub, unter dem die Menschheit als Kollektiv schon seit Langem zu leiden hat. Markante Beispiele werden genannt, unter anderem auch der globale Missbrauch der Sexualität.

 

All dieses Forschen und Nachspüren geschieht im Licht der Frage, wie die Menschen und letztlich auch die »Archonten« aus ihrer Trennung vom Ganzen (Gott) herauskommen können. Der Schlüssel, den Dieter Broers kennt und nennt, sind die spirituellen Lösungen. Und die Menschen können in ihrem Streben nach Erkenntnis und Befreiung Unterstützung von außen bekommen, nicht zuletzt durch die Einflüsse der Sonne in Verbindung mit dem immer schwächer werdenden Erdmagnetfeld. Im ersten Teil des Buches werden dazu mehrere aufschlussreiche Forschungsarbeiten vorgestellt.

 

Die Spur führt auch zu den schamanischen Kulturen, die ebenfalls von den Archonten sprechen, einfach mit anderen Namen. Carlos Castaneda ist hier der Hauptzeuge. Ebenso wird abgewogen, inwieweit psychoaktive Substanzen, wie sie in schamanischen Praktiken verwendet werden, zu einem Blick über die sichtbare Materie hinaus führen können. Solche Substanzen können, so betont Dieter Broers, eine Hilfe, aber nicht der Schlüssel und schon gar nicht der Ausweg an sich sein: »Der Ausweg ist für uns alle (und letztlich sogar für die Archonten) gleich. Er liegt in der vollständigen Erfassung und Anerkenntnis dessen, was wir in unserem Wesenskern wahrhaftig sind, nämlich freie göttliche Wesen.« (S. 276)

 

Dies ist nicht einfach eine schön klingende Floskel, sondern ein Schlüssel, der auch biophysische Relevanz hat. In der zweiten Auflage fügte Dieter Broers als Anhang eine Ergänzung hinzu, in der er ein Thema, das im Buch bereits gestreift wurde, weiter ausführt, nämlich die Existenz von parasitären »Toxoplasmen«, die der Wissenschaft bekannt sind, aber unterschätzt oder verheimlicht werden. Sie wirken, vereinfacht ausgedrückt, wie eine Droge, die den Menschen noch weiter von sich entfremdet und dadurch noch mehr für Fremdbeeinflussung anfällig macht. So wie diese Fremdkörper in einem Milieu von Stress, Unruhe, Angst, konstanter mentaler Agitation usw. gedeihen, so kann das Gegenmittel ebenfalls vom Körper selbst gebildet werden, nämlich durch die biophysische Auswirkung des oben erwähnten Auswegs! Damit schließt sich auch der Kreis mit dem, was Burkhard Heim durch seine revolutionäre Physik erkannte: »Das, was wir als Materie bezeichnen, unterliegt einem Wirkprozess, der von den geistigen Dimensionen gesteuert wird.«

 

Dieter Broers zitiert deshalb am Schluss dieses Zusatztextes das Lied an die Freude von Friedrich Schiller, denn Freude im tiefen, spirituellen Sinn hat sogar biophysisch eine immunisierende Wirkung. Wird der Mensch gerade deshalb von dieser Freude und Leichtigkeit getrennt? Die Konfrontation mit den archontischen Kräften wird durch den genannten Ausweg zu einer hoffnungsvollen Vision, zur Vision einer »Rückkehr nach Eden«, wie der Untertitel dieses Buches lautet, meiner Meinung nach eines der wichtigsten Bücher der Gegenwart: »Wie soll etwas ohne eine Vision entstehen? Je mehr wir uns mit unserem göttlichen Selbst identifizieren, um so mehr werden wir von Reagierenden zu agierenden Schöpfern.« (S.292)

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (41) zu diesem Artikel

19.06.2015 | 04:56

Dieter

18.06.2015 | 23:13 Michael K.ich sag ja, sie verstehen überhaupt nicht worum es geht. Ist aber nicht schlimm. Wer suchet der findet. Übrigens ich beanspruche für mich nicht, dass das stimmt was ich schreibe, sondern das ich meine Schlüsse daraus ziehe. Es kann auch durchaus anderst sein. Aber das glaube ich immer weniger. Wenn sie Lust haben, lesen sie nochmal den Bericht von Armin Risi "Der verratene Himmel" und die Kommentare...

18.06.2015 | 23:13
Michael K.
ich sag ja, sie verstehen überhaupt nicht worum es geht. Ist aber nicht schlimm. Wer suchet der findet. Übrigens ich beanspruche für mich nicht, dass das stimmt was ich schreibe, sondern das ich meine Schlüsse daraus ziehe. Es kann auch durchaus anderst sein. Aber das glaube ich immer weniger. Wenn sie Lust haben, lesen sie nochmal den Bericht von Armin Risi "Der verratene Himmel" und die Kommentare dazu.

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/armin-risi/der-verratene-himmel-ueber-das-neue-buch-von-dieter-broers.html

Vielleicht können sie sich dann eher ein "Bild" machen!


15.06.2015 | 21:11

Suzan Wälde

Lieber Dieter Broers, von ganzem Herzen Dank für dises mutige, mit Herzblut geschriebene Buch! Ich hatte es zweimal in der Hand, beim 3. mal musste es mit. Das war genau der richtige Zeitpunkt, vorher war ich noch nicht reif für das dunkle Kapitel, ich hätte es abgewehrt. Und jetzt konnte ich dieses Wissen mit einem klaren, offenen Geist aufnehmen. Das ganz Erstaunliche für mich war, dass es mir geholfen hat, ganz aus der Angst herauszugehen. In meinem Leben haben Ängste eine...

Lieber Dieter Broers, von ganzem Herzen Dank für dises mutige, mit Herzblut geschriebene Buch! Ich hatte es zweimal in der Hand, beim 3. mal musste es mit. Das war genau der richtige Zeitpunkt, vorher war ich noch nicht reif für das dunkle Kapitel, ich hätte es abgewehrt. Und jetzt konnte ich dieses Wissen mit einem klaren, offenen Geist aufnehmen. Das ganz Erstaunliche für mich war, dass es mir geholfen hat, ganz aus der Angst herauszugehen. In meinem Leben haben Ängste eine sehr große Rolle gespielt. Meine Kindheit war außerordentlich traumatisch. Inzwischen bin ich so in meinem Selbst verankert, in meinem Herzen, dass dunkle Kräfte keinen Landeplatz mehr finden. Das Buch hat meinem Selbst nochmal einen Schubs gegeben in die richtige Richtung. Machmal werde ich richtig überflutet von Freude und Dankbarkeit, gepaart mit Klarheit. Was mir auch sehr gefällt an Ihrem Buch ist die Offenheit und Ehrlichkeit, mit der Sie von Ihrem eigenen Weg berichten. Ich fühle mich mit Ihnen von Herzen verbunden , Suzan Wälde


09.06.2015 | 22:33

Ananda Surya

Solange Du Gott ausserhalb von Dir suchst, bist Du in Trennung, bist Du auf dem falschen Weg. Du bist die Seele, das reine unsterbliche Selbst oder Gott. So einfach ist das. Aber Dein Egogeist stellt Dir immr Falllen. Werde stiller Beobachter Deiner selbst bringe die Gedanken zur Ruhe. und Du erkennst, ich bin Bewußtsein.


16.05.2015 | 18:50

dr.listemann

Nachtrag: In zahlreichen Gesprächen mit Christen verschiedener Konfessionen ist mir aufgefallen, dass sie über die Begriffe "Reinkarnation", "Sündenfall", "Charakter der Materie" u.v.a.m. einfach nicht informiert oder aufgeklärt waren. Da stellt sich mir schon die Frage, wie die zuständigen Priester ihre Schüler in ihre Obhut nehmen ? Und wenn ich einige der vorangegangenen Beiträge lese - auch von "Bibel-festen" Autoren - werden meine...

Nachtrag: In zahlreichen Gesprächen mit Christen verschiedener Konfessionen ist mir aufgefallen, dass sie über die Begriffe "Reinkarnation", "Sündenfall", "Charakter der Materie" u.v.a.m. einfach nicht informiert oder aufgeklärt waren. Da stellt sich mir schon die Frage, wie die zuständigen Priester ihre Schüler in ihre Obhut nehmen ? Und wenn ich einige der vorangegangenen Beiträge lese - auch von "Bibel-festen" Autoren - werden meine diesbezüglichen Zweifel nicht gerade zerstreut. Obgleich zunächst als klassischer Wissenschaftler auftretend, hat Dieter Broers völlig recht, wenn er immer wieder nachdrücklich auf die spirituellen Komponenten unseres Seins verweist - hier sind die Antworten auf unsere Fragen zu finden, und nicht auf all die äußeren Erscheinungen, die in den Überlieferungen so bildhaft beschrieben werden. Mit anderen Worten: Sucht die Dinge hinter den Dingen und laßt Euch nicht von äußeren Erscheinungen verblenden ... Im Übrigen - selbst die Archonten auf den höheren Daseinsebenen sind (materierell) verkörperte Seelen mit einem bestimmten Bewusstseinsstand und auch einer entsprechenden Bestimmung. Es ist unsere Sichtweise, die sie verdammt, aber ihre "Untaten" helfen uns auch schneller, unser eigentliches Sein wiederzufinden - der Mensch ist von Natur aus nämlich etwas träge ... atma namaste


16.05.2015 | 18:48

dr.listemann

Ich bin über die altindischen Heilweisen (insbesondere AYURVEDA) zu den vedischen Überlieferungen gekommen, die ich seit einigen Jahren intensiv studiere. Das Thema "Gott" betreffend, der im Hinduismus viele Namen trägt, sind hier die "Bhagavad Gita" und das "Srimad Bhagavatam" am bedeutendsten. diese Schriften greifen eine Schlacht vor gut 5.000 Jahren in der Gegend von Kurukshetra (nördlich von Dehli) auf, die im "Mahabharata" näher...

Ich bin über die altindischen Heilweisen (insbesondere AYURVEDA) zu den vedischen Überlieferungen gekommen, die ich seit einigen Jahren intensiv studiere. Das Thema "Gott" betreffend, der im Hinduismus viele Namen trägt, sind hier die "Bhagavad Gita" und das "Srimad Bhagavatam" am bedeutendsten. diese Schriften greifen eine Schlacht vor gut 5.000 Jahren in der Gegend von Kurukshetra (nördlich von Dehli) auf, die im "Mahabharata" näher beschrieben wird - oberflächlich gesehen handelt es sich hier um Betrug, Mord und Totschlag, zu dem Krishna auch noch aufruft (Gott) ... Die Betonung liegt auf "oberflächlich", und das scheint mir auch beim Studium der (neu-) christlichen Überlieferungen so zu sein. Im "Bhagavatam" sind die Hintergründe dann sehr ausführlich erklärt, und danach wandelt sich das Bild um 180 Grad, wie man so schön sagt ... Es ist Gott als rein transzendentales Wesen mit einer eigenen Persönlichkeit, um den herum sich eine marginale Energie (-Wolke) befindet, aus der heraus er das Universum mit all seinen Lebewesen erschafft. Diese marginale Energie beinhaltet die spirituellen Funken (Seelen) und die kleinsten materiellen Bausteine (materielle Energie) - insgesamt auch als Mahat Tattva bezeichnet ... Während dessen Gott (Krishna) zu seiner marginalen Energie völlig unbeeindruckt und unbeeinflusst, jedoch immer in einer transzendentalen Verbindung steht, binden sich die spirituellen Funken (Seelen) beeindruckt an die sie umgebende materielle Energie in all ihren Erscheinungsformen und Zuständen, und zwar derart intensiv, dass sie sich selbst mit dieser (materielen) Energie identifizieren. Diese fälschliche Identifikation führt zu einer individuellen Abgrenzung, zur Herausbildung individueller Personifizierungen und des Egos (materiell bedingten Selbstverständnisses). Im Gegenzug "vergisst" die Seele, dass sie eigentlich ein rein transzendentales Lebewesen und Bestandteil der göttlichen marginalen Ausstrahlung ist ... Dieses Abfallen von Gott ist der tatsächliche "Sündenfall", weil das individuelle Lebewesen nicht mehr dem zu dienen bereit ist, der es ursprünglich geschaffen hat, nämlich Gott (Krishna). Dennoch beansprucht das individuelle Lebewesen all das für sich selbst, was Gott auch noch geschaffen hat, nämlich die Materie in all ihren Erscheinungsformen und Zuständen - kurzum alles, was im Universum materiel so vorzufunden ist. Das individuelle lebewesen, wozu auch der Mensch zählt, erhebt sich selber zu Gott, unterwirft sich die Natur und andere Menschen, um seine Sinne zu befriedigen - keine Möglichkeit dazu läßt er aus ... Lebewesen, denen nach unendlich vielen Inkarnationen u.a. klar geworden ist, dass die Materie nicht wirklich beherrscht werden kann, weil sie sich ständig wandelt, und dass sie sich vom natürlichen Leid (Krankeit, Verfall und Tod) sowie künstlichen Leid (Armut, Streit, Kriege usw.) niemals schützen können, weil es den dualen Charakter der Materie innewohnt, gehen auf die Suche nach einer nachhaltigen ErRlösung. Die Religionen sollen ihnen helfen, den Weg zu Gott zurück zu finden ... Eine wirkliche Befreiung kann nur mit einer Loslösung von der Leid erschaffenden dualen Materie erfolgen, d.h. das Lebewesen muss einen ausschließlich spirituellen Weg gehen. WEnn der biologische Körper beim Tode abgeworfen wird, muss das Lebewesen seine Aufmerksamkeit ausschließlich auf die spirituelle Welt richten und jegliche Anhaftungen an die materie aufgegeben haben - dann geht es als rein spirituelles Individuum wieder dort ein, wo es vor unzähligen Inkarnationen ursprünglich einmal herkam ... Die im "Mahabharata" geschilderten Schlachten wurden innerhalb einer hoch spirituellen Herrscher-Dynastie geführt, die vor gut 5.000 Jahren auf der Erde regierte. Der Krieg war eine Inszenierung Gottes (Krishnas), um die Gott-geweihten Seelen endgültig von ihrem materiell bedingten Dasein zu befreien. Über den Verlust ihres biologischen Körpers waren sie sich voll bewusst - sie haben ihn unbeirrt in Kauf genommen, weil sie wussen, dass sie selber als individuelle Seelen unsterblich bleiben ...


02.03.2015 | 17:35

Dhanisthika Klossner

Lieber Dieter Broers. Seit vielen Jahren befasse ich mich mit diesen Themen und hatte auch einige Traumerlebnisse (Visionen). Habe vor 31 Jahren angefangen mich intensiv mit den ältesten Vedischen Schriften auseinander zu setzen und ebenso lange kenne ich auch Armin Risi. Er machte mich auf Ihr Buch aufmerksam und ich kann nur sagen allen Segen sei mit Ihnen. Gott liebt sie alle. Da Gott der Schöpfer jede Seiner Seelen kennt und weiss, wie schwer ihre Erfahrungsreise sein wird,...

Lieber Dieter Broers. Seit vielen Jahren befasse ich mich mit diesen Themen und hatte auch einige Traumerlebnisse (Visionen). Habe vor 31 Jahren angefangen mich intensiv mit den ältesten Vedischen Schriften auseinander zu setzen und ebenso lange kenne ich auch Armin Risi. Er machte mich auf Ihr Buch aufmerksam und ich kann nur sagen allen Segen sei mit Ihnen. Gott liebt sie alle. Da Gott der Schöpfer jede Seiner Seelen kennt und weiss, wie schwer ihre Erfahrungsreise sein wird, hat er ihnen all die spirituellen Wertvorstellungen (Wissen, Erinnerung) wie einen Cod eingepflanzt, damit sie den Nachhauseweg zurück zu Ihm wieder finden können. Das ist bedingungslose göttlliche Liebe, so auch der freie Wille. Alles was uns widerfährt, geschieht aus bedingungsloser Liebe. Es gibt nur Liebe, lebe die Liebe. Danke! Danke! lieber Dieter Broers für all die Offenbarungen! Mit den liebsten Herzensgedanken und im Namen Gottes Dhanisthika

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