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Astrologisches
Der Grad , auf dem der Neumond stattfindet, und Aspekte zwischen Planeten zeigen, worum es während des Neumondmonats gehen wird. Der aktuelle Neumond findet auf 15,5 Grad Jungfrau statt, einem Grad, auf dem sich Merkur und Neptun verbinden. Die beiden Planeten stehen für die Gegenpole von Täuschung und Desillusionierung, für unehrliche und aufrichtige Worte.
Worum es für Sie persönlich geht
Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit.
James Joyce
In den nächsten Wochen werden überall starke Gefühle wach. Bereits im August prallten die Meinungen öffentlich und privat aufeinander. Reflektieren Sie einmal, was Sie selbst erlebt oder bei anderen beobachtet haben: die Atmosphäre war ausgesprochen emotionalisiert. Es ging um Werte und Vorstellungen, auch diejenigen, nach denen Sie sich selbst messen. Schon seit längerem fordert die Zeitqualität auf, »auszumisten«, im eigenen Kopf, in Ihren alteingefahrenen Mustern und auf der Festplatte Ihres Computers. Es geht um einen Neubeginn, der nur dort stattfinden kann, wo Platz geschaffen wurde. Eine Zen-Geschichte berichtet von einem Professor, der einen Zen-Meister besuchte und ihn bat, ihm die Erleuchtung zu zeigen. Der Zen-Meister nahm die Teekanne und die Tasse des Professors und goss und goss.
»Halt!« rief der Professor entrüstet. »Sie gießen ja den Tee auf den Boden!«
Der Zen-Meister antwortete: »So voll wie diese Tasse sind auch Sie, mit Wissen, Meinungen und Vorstellungen. Wie kann ich Ihnen die Erleuchtung zeigen, wenn Sie Ihre Tasse nicht geleert haben?«
Leeren Sie Ihre Tasse. Dazu wird es an manchen Stellen nötig sein, die Wahrheit mehr zu lieben als den Frieden. Doch echter Friede entsteht nur aus der Wahrheit. Machen Sie sich daran, Ihre Selbsttäuschungen liebevoll zu durchschauen, ebenso wie die anderer. Denn nur die Wahrheit macht frei.
Worum es auf der globalen Ebene geht
Von nun an werden Depressionen künstlich erzeugt.
Charles A. Lindbergh Sr. Kongressabgeordneter, 1913
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Wirtschaftskrisen von einer Handvoll Bankern ausgelöst werden kann. In den vergangenen Jahren geschah das in den USA durch die von der FED ausgehende, unkontrollierte Kreditvergabe, und zwar nicht nur im Immobiliensektor, sondern generell, sodass die US-Haushalte bis über die Halskrause verschuldet sind. Die ungesicherten, »faulen« Hypotheken wurden gebündelt und weltweit verkauft. Seit der Aufgabe des Goldstandards exportiert Amerika sein Lügen- und Schuldensystem in alle Welt. Genau genommen nahm das System aus Kontrolle und Marktmanipulation seinen Anfang mit der Gründung der Federal Reserve im Jahr 1913. Die Kontrollsysteme, die dem Bankensektor nun auferlegt werden, sowohl in Europa wie in den USA, sind so, als ob man dem Chef eines Unternehmens die Aufgabe gäbe, sich selbst zu kontrollieren.
In diesem Spiel geht es nicht nur um Geld, es geht um Macht. Für die Finanzelite sind das aktuelle Währungssystem und der Dollar als Leitwährung Mittel, diese Macht hinter den Kulissen auszuüben. Greifen diese Mittel nicht mehr, werden neue gesucht. Auch wenn der Dollar heute noch gestützt wird, gibt es doch schon Vorbereitungen für den Übergang in ein neues System. Der IWF hat in seinem jüngsten Bericht einen solchen Übergang als langfristiges Projekt angekündigt. Diese Politik der kleinen Schritte ist ausgesprochen wirksam, wenn es darum geht, die Weltöffentlichkeit von der Notwendigkeit eines solchen Schrittes zu überzeugen. Wenn er dann schneller eintritt als erwartet, werden die meisten nicken, denn sie haben sich daran gewöhnt. Tatsächlich ist ein solcher Schritt nötig, entscheidend ist jedoch, ob der Übergang in eine neue Währungsphase von der Finanzelite dazu benützt wird, einfach nur das Pferd zu wechseln, die Zügel aber in der Hand zu behalten, oder ob eine echte Veränderung möglich ist. Die Horoskope der aktuellen totalen Sonnenfinsternis und vor allem der nächsten vom 3.11.2012 für die USA sprechen dafür, dass Pläne nicht aufgehen und mit überraschenden Wendungen zu rechnen ist. Obwohl viel dafür spricht, dass die Krise lanciert wurde, ist das Schiff den Drahtziehern bereits seit spätestens Herbst 2009 in wachsendem Maße aus dem Ruder gelaufen.
In diesem Neumondmonat wird die US-Regierung mit allen Mitteln versuchen, die Täuschung aufrecht zu erhalten. Entsprechende Maßnahmen sollen signalisieren, man könne das bereits dreiviertel gesunkene Schiff wieder flott machen, z. B. durch das von Präsident Obama geplante neue Konjunkturprogramm, bei dem er auf scharfen Widerstand bei den Republikanern stoßen wird.
Allerdings dürften inzwischen auch die größten Optimisten eines Besseren belehrt sein. Die bisherigen Konjunkturprogramme zeigten in etwa die Wirkung, die man erzielt, wenn man einen todlahmen Gaul in die Weichen tritt. Konsum ist in Amerika nicht mehr möglich. Selbst den Amerikanern, die nicht völlig verschuldet sind, ist die Kauflaune abhanden gekommen, wie sich unter anderem an dem extremen Einbruch im US-Automarkt ablesen lässt.
Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelmarken und die brisante Verschuldung von US-Staaten wie Kalifornien und Illinois ist kein lokales Problem, sondern das Symptom der wachsenden Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung - um nur drei von vielen Depressionsfaktoren zu nennen.
Der Dollar kann sich trotz negativer Nachrichten aus dem Euroraum nur schwer behaupten. Die Strategie gegen den Euro, die im Frühjahr so erfolgreich verlief und dem Greenback einen Höhenflug bescherte, wird diesmal nicht wirklich fruchten. Die aktuelle Euroschwäche wird noch einige Tage anhalten, die eigentliche Krise des Euro steht jedoch erst ab Anfang nächsten Jahres an. Der Dollar wird starke Schwankungen erleben, im Oktober könnte ein Einbruch erfolgen. Die Titanic sinkt.
Das angespannte Verhältnis zwischen den USA und China tritt in eine neue Phase ein. In Peking wächst der Unmut über die amerikanische Geldpolitik. Inzwischen ist China weniger vom Export in die USA abhängig, allein schon dadurch, dass der ASEAN Handelsverband (Verband Südostasiatischer Nationen) inzwischen zu einem mindestens ebenso großen Abnehmer für chinesische Produkte geworden ist, wie es die USA sind. Die Volksrepublik importiert mehr und der Konsum ist gestiegen. Eine Aufwertung des Yuan, auch wenn China sie zur Zeit noch vehement ablehnt, würde eine Kaufkraftsteigerung der chinesischen Konsumenten nach sich ziehen.
Auch wenn es nicht die »Nuclear Option« ist, China hat seinen Bestand an US-Staatsanleihen so stark abgebaut wie noch nie. Die offiziell geäußerten Zweifel an der Sicherheit, die US-Bonds bieten, häufen sich.
In der kommenden Neumondphase werden die USA mehr vom selben tun und vermehrt Druck ausüben, um eine Aufwertung des Yuan zu erzielen und Chinas Exporte zu verteuern. Auch die US-Seemanöver zusammen mit Vietnam und Südkorea im Gelben Meer, die fortgesetzt werden sollen, stellen einen wachsenden Affront dar. Die Antwort Peking dürfte schärfer ausfallen als erwartet und die USA auf ihren Platz verweisen.
Auch von einem weiteren Vorstoß Pekings, den Dollar als Weltleitwährung abzusetzen und die eigene Währung international zu etablieren, ist in den nächsten Wochen auszugehen.
Die heftige politische Krise in Belgien, die 2007 durch die wieder aufgeflammten Spannungen zwischen Wallonen und Flamen ausgelöst wurde, wird sich in jedem Fall bis einschließlich November hinziehen. Eine Teilung des Landes ist wahrscheinlich. In jedem Fall wird in dieser Zeit ein starker Einschnitt in der politischen Landschaft erfolgen.
Dass Griechenland einen neuen Kredit benötigt und erhält ist bekannt. Hochrechnungen zeigen jedoch, dass sich der Finanzierungsbedarf in absehbarer Zeit gravierend erhöhen wird. Positive Nachrichten im Kampf gegen das Budgetdefizit sind aus Portugal zu erwarten.
Aktuell erleben wir eine Mischung aus inflationären Tendenzen bei Nahrungsmitteln, Rohstoffen und im Energiesektor, und einem deflationären Abschwung bei Löhnen, Immobilien und Arbeitsplätzen. Eine solche Kombination ist hochexplosiv und schürt den Hass in der Bevölkerung. Renommierte Zukunftsforscher wie Gerald Celente und Insider wie Udo Ulfkotte warnen vor Unruhen in Bürgerkriegen auch in Deutschland, die sich auch in den Sonnenfinsternishoroskopen für verschiedene Länder finden lassen. In Deutschland wird vor allem ein extremer Meinungsmachtkampf ausbrechen. Ungeachtet der Ereignisse in diesem Herbst rollt die nächste große Krisenwelle ab Januar nächsten Jahres heran. Die Bedeutung Deutschlands in der EU und im internationalen Gefüge wird trotz der ebenfalls desolaten Finanzsituation weiter wachsen und in den Ereignissen des nächsten Jahres einen Höhepunkt erreichen.
1 Gedeutet nach den von Michael Roscher entdeckten Kritischen Graden. In diesem System hat jeder der 360 Tierkreisgrade eine eigenständige Bedeutung.
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