Thursday, 25. August 2016
09.01.2011
 
 

Gibt es ein Leben nach dem Tod? (Teil I)

Eva Herman

Ist die Diskussion über Nahtoderlebnisse eigentlich erlaubt? Oder sind Gedanken über das Jenseits generell verboten? Darf der Mensch sich fragen, ob es die Reinkarnation gibt und wie es wohl nach dem irdischen Sterben mit ihm weitergehen mag? Was geschieht mit seiner Seele? Fliegt sie davon, hoch hinauf? Oder landet sie in der Hölle? All das ging mir durch den Kopf, als feststand, dass der Nahtodforscher Bernard Jakoby, der Theologe und Sterbeforscher Jörgen Bruhn und das Schweizer Medium Pascal Voggenhuber in unser Kopp-Studio kommen und darüber in einem ausführlichen Interview Auskunft geben würden. Nach der Aufzeichnung der über zweistündigen Sendung  war klar: So leicht lassen sich die Fakten, die Erkenntnisse und Erfahrungen dieser Spezialisten und Hunderttausender anderer Menschen auf der ganzen Welt mit ihren sehr persönlichen, speziellen Erfahrungen in Bezug auf das Sterben, den Tod und den außersinnlichen Erfahrungen nicht einfach vom Tisch wischen.

In der DVD-Produktion Nahtod, Jenseits, Reinkarnation – gibt es ein Leben nach dem Tod? beschreiben die Wissenschaftler auf beeindruckende Weise, wie lebendig das Jenseits ist, und wie tröstlich es für Sterbende, aber auch für die Hinterbliebenen sein kann, zu wissen: Wir sehen unsere Lieben wieder, dereinst, hinter dem fernen Horizont. Sie berichten von zahlreichen, hochinteressanten Begegnungen und Erlebnissen. Sie zeigen auf, wie vielen Kranken und Todkranken mit diesen Erkenntnissen Trost gebracht werden konnte. Schon bald empfindet man, dass viel mehr dahinter stecken muss, als es derzeit noch zugelassen wird, in Medien und Öffentlichkeit, aber auch im privaten Raum.

Will eine Gesellschaft auf diese wertvollen Lebensgrundlagen wirklich verzichten? Wie kommt es, dass wir als einzige Kultur auf der Erde offiziell NICHT an ein Leben nach dem Tode glauben? Warum finden immer mehr Menschen hierzulande den Buddhismus interessant, während sie den Kirchen Stück für Stück den Rücken kehren? Welche drängenden Fragen sind es wirklich, die heute beantwortet werden wollen? Wer sich die Fakten näher anschaut, erkennt schnell, dass es vor allem die katholische Kirche ist, die in Wahrheit tiefes Wissen zu besitzen scheint über die unsichtbare Welt. Doch dazu später mehr.

Derzeit erhalte ich zahlreiche Zuschriften. Unvermutet viele Menschen haben sich die neue DVD bestellt. Sie wollen mehr über das Thema, das bei uns leider immer noch ein Tabuthema ist, wissen. Die Reaktionen sind nun gewaltig: Endlich werde offen über das Leben nach dem Tod gesprochen, lautet der Grundtenor. Viele berichten über ihre eigenen Erfahrungen, die sie lange geheim hielten. Die anschaulichen Erklärungen der Experten verdeutlichen ihnen das, was viele selbst längst ahnten: Und es geht doch weiter nach dem Tod! Trotzdem schreiben auch einige verunsicherte Leser, die von vornherein kategorisch beschlossen haben, sich diese Produktion nicht anzuschauen. Sie haben Furcht, es könnte sich um Verbotenes handeln. Vor allem gläubige Christen sind es, die nicht von ihrem »Weg« weichen wollen.

Doch wissen diese Skeptiker eigentlich, dass die Lehre von der Wiedergeburt der Seele bzw. die Reinkarnation bis ins sechste Jahrhundert nach Christus durchaus Bestandteil der Kirchenlehre gewesen war? In der evangelischen und katholischen Kirchenlehre findet man heutzutage zwar nur noch wenig über das Jenseits oder über ein Vor- und Nachleben der Seele. Doch das Wissen darum gehörte vor langer Zeit durchaus zu nahezu allen alten Kulturen und eben durchaus auch zum kirchlichen Glauben. Beim zweiten Konzil in Konstantinopel im Jahr 553 nach Christus wurden die betreffenden Passagen jedoch aus den Kirchenbüchern gestrichen, und zwar durch einen Beschluss des damals regierenden römischen Kaisers Justinian I., der auch die Kirche, den römischen Bischof, Papst Vigilius, zu dem Entschluss zwang.

Einer der bedeutendsten frühzeitlichen Lehrer der Seelenwanderung, der Begründer der Kirchenwissenschaft und Theologie Origines von Alexandria, hatte sich lange vorher, im zweiten und dritten Jahrhundert, als christlicher Gelehrter über das Jenseits und die Wiedergeburt  einen über alle Grenzen hinaus reichenden herausragenden Ruf erarbeitet und Kirche und Gesellschaft nachhaltig geprägt. Für Origines bestand der Sinn des Lebens in der irdischen Welt darin, dass sich alle Seelen durch viele Inkarnationen hindurch läutern und veredeln, bis sie, durch Befolgen der Gebote und durch Liebe, geistig hoch entwickelt wieder zurück in die Arme ihres Schöpfers gelangen, der sie einst erschaffen hatte. Mit dem zweiten Konzil in Konstantinopel 553, bei dem alle Lehren des Origines verworfen und verboten worden waren, hatte man den Theologen zudem fortan mit dem Kirchenbann belegt. Dieser Bann besteht bis zum heutigen Tage! Die Schriften des Origines wurden damals zum größten Teil vernichtet. Damit war die Lehre der Wiedergeburt zu einem kirchlichen Tabu geworden. Auch wenn Papst Gregor der Große wenig später eine große Sammlung von Nahtoderfahrungen erstellen ließ, viele der Befragungen sogar selbst durchgeführt hatte, geschahen diese Dinge von nun an vornehmlich im Verborgenen.

Zwei Drittel der Deutschen glauben heute an ein Leben nach dem Tod. Sie beschäftigen sich mit diesem vielschichtigen Thema meist allerdings verdeckt, heimlich. Umfragen zeigen, dass die Menschen es häufig nicht laut zu sagen wagen, was sie eventuell doch schon selbst erlebt haben: unerklärliche Zeichen und Signale, das regelmäßige Flackern von Lampen, selbsttätiges Ein- und Ausschalten von Fernseher, Computer oder anderem elektrischen Gerät, deutliche Déjà-Vu-Erlebnisse, Besuche von Verstorbenen, die plötzlich mitten im Raum stehen und mit ihnen sprechen, sie im Traum besuchen und so vieles mehr. Es herrscht die Furcht, man könnte für verrückt erklärt werden, würde man derartige Erlebnisse äußern. Und so wird lieber geschwiegen. Wussten Sie aber, dass Papst Benedikt XVI. genau jenen Origines von Alexandria, den Reinkarnationslehrer aus dem zweiten  Jahrhundert, nach über 1.500 Jahren des Kirchenbanns erst kürzlich zu einem Seminarthema im Vatikan erhoben hat? Und dass sein Vorgänger, Papst Johannes Paul II., viel mehr über die Seele im Jenseits wusste? Mehr darüber in Teil 2 sowie in der DVD-Produktion Nahtod, Jenseits, Reinkarnation – gibt es ein Leben nach dem Tod?

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