Thursday, 26. May 2016
27.03.2016
 
 

Auf den New Yorker Baaltempel werden Hunderte weitere in aller Welt folgen

Michael Snyder

In New York und London werden im April 15 Meter hohe Nachbauten des Eingangstors errichtet, das in den Baaltempel von Palmyra führte. Aber das ist erst der Anfang: Es gibt Pläne, in Hunderten weiterer Städte rund um den Globus derartige Torbögen aufzustellen. Verantwortlich dafür ist das Institute for Digital Archaeology, ein Gemeinschaftsunternehmen der Uni Harvard, der Uni Oxford und des Zukunftsmuseums in Dubai.

 

Im Rahmen der »Weltkulturerbe-Woche« der UNESCO sollen zunächst in New York und London Nachbauten des Torbogens aufgestellt werden. Gedacht sind sie als »Geste des Trotzes«, aber letztlich soll dieser »Kulturschatz« mit so vielen Städten weltweit wie möglich geteilt werden.

 

Sollten Sie sich Ende April auf dem Times Square in New York oder dem Trafalgar Square in London aufhalten, werden Sie die gewaltigen Bögen kaum übersehen können. Die New York Post schreibt:

 

»Das lebensgroße Modell des ursprünglich 2000 Jahre alten Bauwerks, das als Bogen des Baaltempels bekannt ist, wird ungefähr 15 Meter hoch und sieben Meter breit sein.

Der Torbogen ist einer von zwei, die in China gebaut werden und aller Voraussicht nach im Rahmen der Weltkulturerbe-Woche im April 2016 auf dem Times Square und dem Londoner Trafalgar Square errichtet werden, sagte Roger Michel, Leiter des Institute for Digital Archaeology.«

Passt ganz gut, dass diese riesigen Bögen in China hergestellt werden. Schließlich wird da heutzutage offenbar ohnehin alles produziert. Aber diese beiden riesigen Torbögen sind nicht die einzigen Exemplare. Im selben Artikel der New York Post heißt es über die Pläne des Institute for Digital Archaeology:

»Das Institute beabsichtigt, etwa 1000 Versionen des Bogens in Städten in aller Welt errichten zu lassen.«

Vielleicht finden Sie das genau wie ich ausgesprochen beunruhigend. Die Anbetung Baals ist definitiv nichts, was wir als Gesellschaft feiern sollten. Es gibt sehr gute Gründe dafür, warum der biblische Gott die Anbetung von Baal so unglaublich abstoßend fand. Was bei den Zeremonien für Baal damals geschah, beschreibt Scott Brown:

»Wir wissen, dass dort normalerweise sehr große Mengen an Menschen versammelt waren, häufig auf einem hohen Hügel (wie bei einem Theater oder einem Stadion), um sich öffentlichen Geschlechtsverkehr anzusehen, ganz so, wie wir es aus Filmen, Fernsehen und Internet kennen (4. Buch Mose 22:41, 1. Buch der Könige 12:25-33). Wir mögen vielleicht glauben, dass das, was wir heute tun, etwas ganz anderes als die Götzenanbetung von damals ist, aber das stimmt nicht.

Die gesamte Gemeinde versammelte sich, und die besten heidnischen Ideen für eine erfolgreiche Ernte und mehr Fruchtbarkeit wurden vorgetragen. Es war wie ein Wirtschaftsseminar, das unbiblische Ideen bewirbt, die die Weltlichkeit ihrer Ursprünge rechtfertigen.

Die bösen Persönlichkeiten (Veranstalter und Schauspieler) waren respektiert und man bot ihnen Raum für ihre Auftritte (so wie Rockstars und den Leuten in Hollywood). Einige von ihnen waren großartige Tänzer (wie Britney Spears und Madonna), andere waren großartige Musiker (wie Mick Jagger und Paul McCartney) (1. Buch der Könige 15:12-14). Heutzutage feiern die Menschen, die in unsere Kirchen gehen, Berühmtheiten, dabei sollten sie genau das Gegenteil tun. In Psalm 101 heißt es: ›Ich […] wandle treulich in meinem Haus. Ich nehme mir keine böse Sache vor.‹

Die Menschen tanzten um den Aschera-Pfahl herum, der nichts anderes als ein Phallussymbol war. Es kann durchaus sein, dass diese Pfähle einen ähnlichen Zweck erfüllten wie die Stangen in den sogenannten ›Gentlemen’s Clubs‹. Zum Vergnügen der Zuschauer wurden lüsterne, promiskuitive, obszöne Dinge vorgeführt (Jesaja 57:5-8, 5. Buch Mose 23:17). Alle möglichen Formen von sexuellen Erfahrungen gab es dort zu sehen – Männer mit Frauen, Männer mit Männern und alle Kombinationen, die heute in Sitcoms, Filmen und Nachrichtenberichten so beliebt sind. Darüber hinaus wurden die Zuschauer aufgefordert, sich zu beteiligen (1. Buch der Könige 14:24).«

Zu allem, was Sie gerade gelesen haben, kommt noch hinzu, dass Kindsopfer ein wichtiger Bestandteil der Baal-Anbetung waren. Im Buch Jeremia heißt es:

»…darum dass sie mich verlassen und diese Stätte einem fremden Gott gegeben haben und anderen Göttern darin geräuchert haben, die weder sie noch ihre Väter noch die Könige Judas gekannt haben, und haben die Stätte voll unschuldigen Bluts gemacht und haben dem Baal Höhen gebaut, ihre Kinder zu verbrennen, dem Baal zu Brandopfern, was ich ihnen weder geboten noch davon geredet habe, was auch in mein Herz nie gekommen ist.

Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der Herr, dass man diese Stätte nicht mehr Thopheth noch das Tal Ben-Hinnom, sondern Würgetal heißen wird.«

Wir reden uns ja immer sehr gerne ein, dass wir ach so viel fortschrittlicher als die Menschen damals seien, aber sind wir das tatsächlich? Genau wie die Baal-Anbeter in der Antike sind wir eine Gesellschaft, die süchtig danach ist, andere Menschen beim Geschlechtsverkehr zu beobachten. Schätzungen zufolge sehen sich 68 Prozent aller christlichen Männer regelmäßig Pornografie an.

 

Und genau wie die Baal-Anbeter in der Antike sind wir eine Gesellschaft, die Kindsopfer darbringt. Wir nennen es bloß anders, wir nennen es »Abtreibung«, aber die Motive sind dieselben. Kommt es zu einer ungeplanten oder ungewollten Schwangerschaft, haben wir genau wie die Menschen damals einen Mechanismus dafür entwickelt, »es wieder loszuwerden«.

 

1973 entschied der Oberste Gerichtshof der USA im Fall Roe gegen Wade, seitdem haben wir über 58 Millionen unserer eigenen Kinder abgeschlachtet. Ich möchte behaupten, nicht einmal die Baal-Anhänger in ihren besten Zeiten hatten derart viel Blut an ihren Händen kleben.

 

Irgendwo finde ich es schon ironisch, dass ein Nachbau von einem Teil des Baaltempels auf dem Times Square stehen wird. David Wilkerson hielt in der Times Square Church einmal eine Predigt zum Thema »Die Altäre des Baal einreißen« und jetzt wird tatsächlich auf dem Times Square etwas zum Gedenken an Baal errichtet.

 

Für viele Menschen ist Amerika das neue Babylon und jetzt werden wir ein Monument haben, das uns mitten in unserer wichtigsten Stadt direkt mit dem antiken Babylon verbindet. Meiner Meinung nach ist das eine der bislang wichtigsten Nachrichtengeschichten des Jahres.

 

 

 

 

 

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