Tuesday, 30. August 2016
26.10.2014
 
 

Halloweens heidnische Wurzeln

Michael Snyder

Ende Oktober feiern wieder viele Menschen Halloween, aber nur die wenigsten haben auch nur den Hauch einer Ahnung, was sie da feiern. Geschätzte 70 Prozent aller Amerikaner begehen Halloween, aber der absolute Großteil davon weiß nicht, dass dieser Feiertag Tausende Jahre alt ist und dass seine Wurzeln durch und durch heidnisch sind. Wenn man schon feiert, sollte man dann nicht wenigstens wissen, was?

 

Lange bevor es als Halloween bekannt wurde, hieß dieser Festtag Samhain. Laut der englischsprachigen Wikipedia wird Samhain »in der frühesten erhaltenen irischen Literatur erwähnt und geht auf die vorchristliche Zeit zurück«. Die alten Kelten glaubten, an Samhain werde der Vorhang zwischen dieser und der Geisterwelt gehoben und die Geister der Toten können sich frei unter die Menschen mischen. Gleichzeitig war es die Zeit, den als Belenus oder Chrom bekannten Herrn der Toten zu ehren. Praktisch unerlässliche Bestandteile bei jedem Halloween-Fest sind die ausgehöhlten Kürbisse, »Süßes oder Saures« und das Verkleiden – und all das hat seine Wurzeln in alten keltischen Praktiken.

 

In vielen Teilen Amerikas galt Halloween früher als so satanisch, dass das Fest verboten wurde. Heute dagegen denken die meisten Amerikaner nicht lang darüber nach, sie feiern einfach. Für sie ist es ein Anlass, sich zu verkleiden, Süßes zu naschen und auf Partys zu gehen.

 

Andere jedoch nehmen diesen Festtag ausgesprochen ernst: Für die Anhänger der Wicca-Naturreligion ist es einer der wichtigsten Abschnitte des Jahres. Auf Wicca.com wird Samhain so beschrieben:

»Samhain (ausgesprochen: Sa-un oder Sow-in) bedeutet Ende des Sommers und ist die dritte und letzte Ernte. An diesem Feiertag beginnt das dunkle Winterhalbjahr.

Meist wird es am 31. Oktober begangen, aber in einigen Traditionen wird der 1. November bevorzugt. Samhain ist eine der zwei jährlichen Geisternächte, die andere ist Beltane. Es ist eine magische Phase, in der die weltlichen Gesetze von Zeit und Raum vorübergehend außer Kraft gesetzt sind und der dünne Schleier zwischen den Welten angehoben wird. Es ist während dieser Zeit einfach, mit Vorfahren und verstorbenen Angehörigen zu kommunizieren, denn sie reisen auf ihrem Weg zu den Sommerlanden durch diese Welt. Es ist eine Zeit, die dunklen Mysterien zu studieren und die Dunkle Mutter und den Dunklen Vater zu ehren, symbolisiert durch die Alte Frau und ihren Begleiter.

Ursprünglich begingen die Kelten das Fest der Toten, indem sie auf Altären und Türschwellen den wandernden Toten Nahrung als Opfergabe darbrachten. Viele Praktizierende setzen diese Tradition heutzutage fort. Einzelne Kerzen wurden entzündet und ins Fenster gestellt, damit die Geister der Vorfahren und der geliebten Angehörigen nach Hause finden. Für die unsichtbaren Gäste wurden zusätzliche Stühle am Tisch und rund um die Feuerstelle aufgestellt. Am Rand von Straßen und Wegen wurden Äpfel vergraben, damit die Geister, die vom Weg abgekommen waren oder die keine Nachfahren hatten, die sich um sie kümmerten, ebenfalls versorgt waren. Rüben wurden ausgehöhlt und so zurechtgeschnitzt, dass sie Schutzgeistern ähnelten, denn Samhain war eine Nacht der Magie und des Chaos. Das Kleine Volk war sehr aktiv und spielte nichts ahnenden Menschen Streiche. Es empfahl sich nicht, nach Einbruch der Dunkelheit zu reisen. Die Menschen trugen weiße Gewänder (wie Geister) oder aus Stroh gefertigte Verkleidungen. Um die Naturgeister in die Irre zu führen, verkleideten sie sich auch als das andere Geschlecht.«

Wie in aller Welt konnte das heidnische Samhain-Festival zum Feiertag namens Halloween werden, den wir heute begehen?

 

Nun, Anfang des 7. Jahrhunderts hatte Papst Gregor I. eine Idee, wie man die Ausbreitung des christlichen Glaubens weiter vorantreiben könne: Indem man die bestehenden heidnischen Feiertage und Praktiken »christianisiert«

Im Zuge ihrer Bemühungen »heidnische« Festtage wie Samhain auszulöschen, veränderten die Christen diese Feste deutlich. 601 erließ Papst Gregor I. ein berühmtes Edikt an seine Missionare, in dem es um den Glauben und die Sitten der Völker geht, die er zu missionieren suchte. Der Papst wies seine Missionare an, nicht zu versuchen, die Sitten und Gebräuche der Menschen auszulöschen, sondern sie vielmehr zu nutzen: Betete eine Gruppe Menschen einen Baum an, sollten die Prediger ihn nicht fällen, sondern ihn Christus weihen und zulassen, dass er weiter angebetet wird.

Ein bestehender katholischer Feiertag namens Allerheiligen wurde auf denselben Termin wie Samhain verlegt. Allerheiligen heißt im Englischen »All Hallows Day«, der Abend davor »All Hallows‘ Eve«, woraus im Laufe der Zeit das Wort »Halloween« wurde. Viele der alten keltischen Traditionen blieben dabei erhalten.


Was die meisten Menschen nicht wissen: Zu diesen alten Traditionen gehörten sogar Menschenopfer. Was würden die Druiden zu diesem Zeitpunkt des Jahres normalerweise tun? Das erklärt Okkultismus-Experte Bill Schnoebelen:

»Druiden beteten den Sonnengott an, der Namen wie Belenus oder Chrom trug. Nach ihrem Glauben ist er am 31. Oktober gestorben und nach Anwynn gekommen, ins Reich der Toten, die Anderswelt. Das Samhain-Fest sollte dafür sorgen, dass der Sonnengott wiederkäme. Selbst Hexen räumen ein, dass dies mit Menschenopfern einherging.

Tier- und Menschenblut wurden benötigt, um an Samhain die Auferstehung von Belenus zu sichern. Menschenblut sollte die Tore zur Anderswelt Anwynn öffnen und die Geister für eine Nacht freilassen. So wurde der 31. Oktober mit Geistern in Verbindung gebracht. Wir sprechen hier nicht über etwas längst Vergangenes. Naturreligionen begehen Samhain noch immer und es ist der wichtigste Feiertag in ihrem religiösen Kalender

Natürlich ist das nichts, was sich Bill Schnoebelen aus den Fingern gesogen hat. Schon im Mai 1977 schrieb National Geographic, Samhain sei eine Zeit gewesen, in der »erstgeborene Kinder geopfert wurden«.

 

Das klingt doch schon ein wenig anders als der sorglose Feiertag, den die meisten Amerikaner heutzutage begehen, oder?

 

Auch andere Halloween-»Traditionen« haben ihre Wurzeln in dem, was die Druiden der alten Kelten praktiziert haben. Haben Sie sich je gefragt, was es mit den Kürbislaternen auf sich hat? Schnoebelen erklärt es uns:

»In Amerika ist es ein Kürbis, in Europa war es meist eine Rübe oder ein Totenschädel mit einer Kerze darin. Damit wurden zwei Symbole bedient: Erstens der Herr der Toten, ein Gott wie ein Buddha. Kurz gesagt, ein Götzenbild. Zweitens stand das furchteinflößende Gesicht für den Gott Samhain, der in jener Nacht die weniger mächtigen Dämonen fernhalten würde. Die Lichter im Kürbis sind symbolisch für das Feenfeuer oder die Irrlichter, nach damaligem Glauben verlorene Seelen, die durch die Nacht geisterten. Es hat auch mit den großen Samhain-Feuern zu tun, die entfacht wurden, um den Gott aus der Dunkelheit zurückzuführen.«

Auch das Verkleiden und »Süßes oder Saures« gehen auf die Druiden zurück. Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel, der auf CBN.com veröffentlicht wurde:

»Bei den alten Druiden beispielsweise wurden die Geister, von denen man vermutete, dass sie sich in Scharen um die Heime der Lebenden herum aufhielten, zu einem Festbankett gebeten. Am Ende des Festes marschierten maskierte und verkleidete Dorfbewohner sinnbildlich für die Seelen der Toten an den Rand der Siedlung und geleiteten so die Geister fort.

Wie bereits erwähnt galt Halloween als Nacht, in der boshafte und böse Geister ungehemmt ihr Unwesen treiben konnten. Wie in modernen Poltergeist-Geschichten konnten boshafte Geister den Lebenden Streiche spielen – insofern war es von Vorteil, sich vor ihnen zu verstecken, indem man sich kostümierte. Masken und Kostüme wurden entweder getragen, um die Geister zu verschrecken oder um von ihnen nicht erkannt zu werden.

Vor allem in Irland glaubten die Menschen, dass an Halloween Geister und Gespenster durch die Dunkelheit streifen. Sie zündeten Kerzen und Laternen an, um die Geister fernzuhalten. Mussten sie dennoch vor die Tür gehen, trugen sie Kostüme und Masken, um die Geister zu verschrecken oder um von diesen gespenstischen Wesen nicht erkannt zu werden.«

Nun sagen Sie vielleicht: »Für mich bedeutet es das alles doch gar nicht!« Aber selbst heute gibt es noch reichlich Menschen, die diese Geschichten todernst nehmen. In der Satanischen Bibel schreibt Anton LaVey:

»Nach dem eigenen Geburtstag sind die Walpurgisnacht und Halloween oder All Hallows’ Eve (Vorabend von Allerheiligen) die beiden wichtigsten Feiertage.«

Die meisten Menschen werden nichts davon mitbekommen, aber in Amerika werden sich zu Halloween in einigen dunklen Ecken oder an sehr abgelegenen Orten unglaublich düstere Dinge zutragen.

 

Wie bei den alten Kelten gibt es Menschen, die tatsächlich glauben, Halloween sei ein guter Zeitpunkt, Kontakt zu den Geistern aufzunehmen. Sollten Sie Anhänger einer Naturreligion sein, sollte Ihnen all das hier bekannt vorkommen. Sind Sie kein Anhänger einer Naturreligion, überlegen Sie sich sehr gut, was Sie an Halloween anstellen. Oder wollen Sie versehentlich das Tor zum Reich der Geister aufstoßen?

 

 

 

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Leser-Kommentare (43) zu diesem Artikel

29.10.2014 | 21:56

Zens-Ur

nächster Versuch: @ Marco": Austausch" geht meinerseits klar. Welches Procedere für Datenaustausch? Hab eine Vorstellung, will aber sehen,ob´s eine bessere gibt. Dann voraussichtlich bis bald.


29.10.2014 | 11:01

ben

Eine Archäologin sagte mal den bemerkenswerten Satz: Ich glaube, wir irren uns, wenn wir behaupten, daß die Menschen immer zotteliger werden, je weiter wir in die Vergangenheit gehen. – Unsere Vorstellung von Kultur ist ganz wesentlich geprägt worden vom Römischen Reich und darauf beruht scheint’s auch der Glaube an eine Evolution. Wir suchen nach steinernen Zeugnissen unserer Vorfahren, aber die finden wir bei den alten Germanen nur spärlich. Deshalb meinen wir, das waren...

Eine Archäologin sagte mal den bemerkenswerten Satz: Ich glaube, wir irren uns, wenn wir behaupten, daß die Menschen immer zotteliger werden, je weiter wir in die Vergangenheit gehen. – Unsere Vorstellung von Kultur ist ganz wesentlich geprägt worden vom Römischen Reich und darauf beruht scheint’s auch der Glaube an eine Evolution. Wir suchen nach steinernen Zeugnissen unserer Vorfahren, aber die finden wir bei den alten Germanen nur spärlich. Deshalb meinen wir, das waren Neanderthaler. Die germanische Kultur muß man sich wohl so vorstellen wie die indianische, was ihren Widerstand gegen das Römische Reich ausreichend begründen sollte; die Germanen liebten ihre Freiheit und Grenzziehungen, Staatsgründungen und Tributzahlungen waren ihnen ein Greuel. Oswald Spengler hat Kultur und Zivilisation unterschieden und eine gute Begründung dafür geliefert, Rom faßte er nicht als Kultur auf, sondern als Zivilisation. Und die erzeugt Enge und Zwänge. Es gibt auch nur wenige Zeugnisse des Götterglaubens in vorchristlicher Zeit, weshalb die Archäologie davon ausgeht, daß der Glaube jüngeren Datums sei so um Christi Geburt. Trotzdem gibt es sie. Die Germanen kannten auch den periodischen Mondumlauf und hatten die 7 Tage Woche. Die Wochentage benannten sie wie die Römer nach den Namen ihrer Götter, welche von der Kirche später romanisiert worden sind und die heute von der ganzen Welt benutzt werden (so kann man auch populär werden). Ein Beleg für handwerkliches Geschick und daß schon in der „Bronzezeit“ an die Götter geglaubt worden sein kann, zeigt der Sonnenwagen von Trundholm; die Skulptur ist um 1400 v. Chr. in der Nordischen Bronzezeit gefertigt worden; Sunna war nach den Merseburger Heilssprüchen eine Jungfrau und verehrte Göttin, die nach nordischer Mythe den Sonnenwagen auf der Himmelsbahn lenkte. In den germanischen Mythen wird auf den Sonnenwagen eingegangen und daß er von Pferden gezogen wird. Die Vorstellung ist ganz ähnlich wie die äygptische, denn der Ursprungsgott Re fuhr tagsüber in Begleitung seiner Tochter Maat mit der Sonnenbarke durch den Himmel. Der Sonnenwagen ist auch ein Hinweis, daß die alten Germanen das Rad schon erfunden hatten. Wahrscheinlich waren ihre Wagen, so sie welche benutzen, aus vergänglichen Materialien gefertigt, daß man deshalb keine ausgraben konnte. Auch fand man die weltweit älteste Radspur in der Nähe von Köln, und in der Nähe der Nordsee den weltweit ältesten Pfeil mit Bogen. Die Himmelsscheibe von Nebra stammt ebenfalls aus der Bronzezeit, sie ist ein astronomisches Instrument und enthält nach Ansicht der Archäologen das religiöse Symbol einer Sonnenbarke. Sie gilt als die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung (mit den Plejaden) und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche. Gefunden worden ist die Scheibe in Sachsen-Anhalt. Die Scheibe ist aber womöglich gar kein religiöses Artefakt, sondern ein technisches Instrument zur Ermittlung der Sonnenwende? Aber großes Interesse an dieser „Technik“ kann nicht bestanden haben, weshalb sie in der Erde gelandet ist. Denn die Himmelsscheibe ist um 1600 v. Chr. im Boden „vergraben“ worden und hat ein Alter von 3600 Jahren. Gehen wir 5200 Jahre zurück bis 3200 v. Chr., sind wir bei Stonehenge. Ich denke, das war zwar ein heiliger Ort, aber nicht im Sinne von Schamanismus, sondern eine nach astronomischer Maßgabe ausgerichtete Thingstätte, ein Rats- und Gerichtsplatz, und eine Nachbildung Midgards. Dazu vergleiche man die Funde ringsum und das kosmologische Weltbild der Germanen, worauf man unzweideutig im Kreis angeordnete Steine erkennt. Es gibt weitere Zeugnisse von Thingstätten in ganz Europa, meist jedoch nicht als Stein-, sondern als Holzkreise. Und in den Reichskirchen ist bis hinunter zum Mittelmeer der Götterglaube belegt. Die Edda enthält Sittengedichte und Gebräuche der Germanen. Daß die Götter Tempel wollten, Pflasterstraßen, Besitzanhäufung, steht da nicht drinnen. Viel mehr warnt sie vor Gold- und Besitzstreben. Die germanische Kultur wäre damit eher mit der indianischen zu vergleichen, eine spiritualisierte statt materialisierte, und begänne so vor mindestens 5200 Jahren. Es gab kein Bedürfnis nach irdischem Besitz und steinernen Zeugnissen, um die Nachwelt zu beeindrucken, wohl wußte man, daß alles Irdische vergänglich ist. Das Spielfeld war die Natur. Man fühlte sich zu Hause in den grauenhaften (Tacitus) Sümpfen und Urwäldern (Oh du schöner Wähähästerwald! Unsere Volkslieder besingen die Urwälder, es sind Schmetterlinder!), bauten Schiffe für die Nordsee (Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen, der eiskalten Winde rauhes Gesicht!) schmiedete Eisen und fuhr nach England und Norwegen, welches geheimnisvolle Orte gewesen sein müssen. Oder ging auf die Jagd als Jäger und Sammler, wie die Indianer. Das wäre nach eddischer Darstellung dann das Goldene Zeitalter gewesen. -- Unsere Kultur hat sich verewigt wäre damit die älteste der Welt. Deshalb werden die Götter immer wieder populär.


29.10.2014 | 11:00

ben

Warum die Götter immer wieder populär werden -- Die Taufe könnte bei den Germanen abgekupfert worden sein wie vieles anderes, das ergibt sich aus dem Folgenden: das Fest der „Auferstehung“, Ostern, geht auf Ostara zurück. Sie ist die Göttin des Frühlings, der Auferstehung des Naturlebens nach dem langen Wintertode. Sie stand bei den Germanen hoch in Ehren. Ihr Fest war bei Eintritt der Tag- und Nachtgleiche, wo die im Winter erstarrte Natur zu neuem Leben erwacht. Man beschenkte...

Warum die Götter immer wieder populär werden -- Die Taufe könnte bei den Germanen abgekupfert worden sein wie vieles anderes, das ergibt sich aus dem Folgenden: das Fest der „Auferstehung“, Ostern, geht auf Ostara zurück. Sie ist die Göttin des Frühlings, der Auferstehung des Naturlebens nach dem langen Wintertode. Sie stand bei den Germanen hoch in Ehren. Ihr Fest war bei Eintritt der Tag- und Nachtgleiche, wo die im Winter erstarrte Natur zu neuem Leben erwacht. Man beschenkte sich mit bunten Eiern, dem Sinnbild des keimenden Lebens. Daß die Sitte uralt ist, beweist das Christentum selber, denn es hat gerade auf den Tag sein Auferstehungsfest gelegt, um den Übertritt zum Christentum zu vereinfachen. Der für seine Fruchtbarkeit bekannte Hase war das Lieblingstier und der Begleiter der Ostara. Ostara ist aus der Verbindung von Frigg und Odin hervorgegangen, taucht im populären Stammbaum der Asen seltsamerweise jedoch nicht auf. -- Als Jahresanfang galt bei den meisten germanischen Stämmen der 24. Dezember (Mitwinternacht), die „Mutternacht“ der Angelsachsen, in welcher nach damaliger Annahme die Sonne ihren Lauf von neuem beginnen sollte, um am 24. Juni in der Sonnenwendzeit ihren höchsten Stand zu erreichen. Die Germanen kannten den periodischen Mondumlauf und hatten eine 7 Tage Woche. Ihre Tage bezeichneten sie in ähnlicher Weise wie die Römer nach den Namen ihrer Götter: SONNTAG, Sonne, Sunna, war nach den Merseburger Heilssprüchen eine Jungfrau und verehrte Göttin, die nach nordischer Mythe den „Sonnenwagen“ auf der Himmelsbahn lenkte. Interessant wird da der Sonnenwagen von Trundholm. Mit dem Götterglaube wird er merkwürdigerweise (oder wohlweislich) nicht in Verbindung gebracht, obwohl der Sonnenwagen von einem Pferd gezogen wird wie in den nordischen Mythen beschrieben. Dann müßte man wohl zugeben, daß Odin schon damals bekannt gewesen sein sollte. MONTAG, Mond, nach dem vom Knaben Mani gelenkten Mondwagen. Mani ist der kleine Bruder der Sunna, damit ebenfalls ein Nachkömmling Odins. DIENSTAG, Thyrsdag (engl. Thuesday), nach dem Kriegs- und Schwertgott Tyr, MITTWOCH, Odin; hat mit einer Mitte der Woche nichts zu tun, sondern wurde eingedeutscht; heißt im Altnordischen „Odinsdiagr“, im Holländischen „Woensdag, im Angelsächischen „Wodenesdueg“ (Wednesday(Wodanstag)), im Skandinavischen „Onsdag“, DONNERSTAG, Thor; kommt von Donar, Donner. Das Bild ist das des Donnergottes, der mit seinem Streitwagen über das Himmelsgewölbe donnert und so Gewitter auslöst (der Wagen hat Räder wie der Sonnenwagen), FREITAG, Freyja, Schwester des Vanen Frey (als Nachname bis heute bekannt). SAMSTAG, ihm wurde keine besondere Gottheit zugeordnet; er hieß im Altnordischen Laugardag, d.i. Badetag, weil man am Ende der Wochenarbeit ein Bad zu nehmen pflegte. - Odin hat 3 Kinder dazu gewonnen, Sunna, Mani und Ostara. Und Sonne (Sunna) und Mond (Mani) sind unchristliche Namen (fast in allen anderen Kulturen ist die Sonne männlich, der Mond weiblich). Die Verfassung der Weimarer Republik beginnt übrigens so: „Das Deutsche Volk, einig in seinen Stämmen ...“. Und last, but not least: In keinem anderen Staat findet man die Länder nach den Namen der Stämme benannt, Hessen, Niedersachen, Thüringen ..


29.10.2014 | 07:28

Marco

@zens-ur, ich schätze radikale fundamentale christen weil ich glaube das jesus fundamentaler radikaler war und heute noch ist. Gott ändert sich nicht! ich glaube auch das Gott rettet wen er will, anders gesagt, ich kann nicht wirklich jemand verprellen. evangelisation von person zu person ist nicht das gleiche wie allgemeine Predigt in der Öffentlichkeit. Interesse an einem austausch?


29.10.2014 | 05:14

marco

Na, hier wars doch wiederr mal spannend und ich hab den ganzen Sport verpasst. ;-) aber so kann ich ja noch was nachreichen. Ich denke jeder kann sich heute im Internet informieren ob Evolution Sinn macht oder nicht. zB auf answersingenesis.org. wer kein englisch kann, der mag nach büchern oder mp3 etc von wilder-smith suchen. wer den nicht versteht, der versteht eh nix, SimonG kann da mal checken obs gehirn noch klar denken kann. Atheisten gehören im übrigen zu den...

Na, hier wars doch wiederr mal spannend und ich hab den ganzen Sport verpasst. ;-) aber so kann ich ja noch was nachreichen. Ich denke jeder kann sich heute im Internet informieren ob Evolution Sinn macht oder nicht. zB auf answersingenesis.org. wer kein englisch kann, der mag nach büchern oder mp3 etc von wilder-smith suchen. wer den nicht versteht, der versteht eh nix, SimonG kann da mal checken obs gehirn noch klar denken kann. Atheisten gehören im übrigen zu den fiúndamentalistischen meist intoleranten religionen (glaubenssystemen). Sie haben mehr tote in den letzetn 100 jahren zu verantworten, mehr als alle kriege der geschichte. Was korea mit christen macht, macht jedem horrorfilm ehre. naja, niemand kann zum herrn kommen, es sei denn der vater zieht ihn. so ist es. keiner sucht Gott! paul washer hat mal gepredigt das kurz nach dem Tod das große jammern einsetzt, wenn der schleier weg ist und ein jeder mensch realisiert das die realität des schöpfers aus jedem blatt aus jedem tier aus jedem detail der natur geschrieen hat. wer glaubt denn ernsthaft das sich das känguruh von selbst entwickelt hat? soll doch mal die entwicklungsstufen nacheinander aufmalen. hahaha. leute, kein vogel lernt allein fliegen, dazu braucht es einige millionen einzelteile zur gleichen zeit plus programme zum fliegen und navi. laut evolutionstheorie werden alle veränderungen die keinen nutzen bringen ausgemerzt. wie soll bitte ein flügel entstehen? hey, SimonG, schon mal zeit genommen und ne niere betrachtet? von selbst entwickelt? ziellos zelle an zelle durch zufall. deinen glauben möchte ich haben !!!!! mach mich neidisch. im übrigen ist die bibel klar darüber dass es keine atheisten gibt. wer eine hat, lese Römerbrief 1 vers 18 ff. und ehrlich SimonG, deckt sich das nicht mit deiner beobachtung? Sind nicht weit über 90 % der weltbevölkerung religiös, also auf die eine oder andere art gläubig? nur ein paar atheisten hühnern durch die gegend und merken nicht dass sie selbst nur religiöse fanatiker sind. naja, mich verwundert das alles nicht, denn der mensch ändert sich laut bibel nicht. im übrigen ist atheismus und evolution oder wiederkehr theorie nicht neu. gabs bei den griechen und martin luther musste sich deren lehren wiedersetzen. also mit evolutiver intelligenz und aufgeklärtem geist hat dies schon mal nichts zu tun. eitle einbildung SimonG. bist du gut in naturwissenschaft? nimm mal den marienkäfer und vergrößer den auf autogröße. dann betrachte symetrie und farbe und hartschale und was du sonst noch findest. schnappgelenke, antenne, wandler etc. macht echt spaß!!!! und dann guck mal ob perfekte schwarze kreise auf perfektem roten grund durch evolution zustande kommen. dein glaube wird dich wohl dazu zwingen, oder. ach ihr lieben, es ist so traurig wenn der mensch durch sünde den schöpfer in der schöpfung nicht mehr sehen kann. so traurig die hybris der "wissendenden". so peinlich der demagoge dawkins. einfach nur kaputt und verdreht und gläubig. leider ein sinnloser hoffnungsloser glaube. atheisten haben nichts was ultimativ sinn macht. müssen sinn geben und merken nicht dass es keiner ist weil alles vergeht. so ist das, glaube ist eben stärker als evidenz und vernunft. im übrigen noch ein wort an die evo-gläbigen hier. kritische literatur liegt nicht rum, muss man schon selbst suchen. aber wenn ihr mal eins gefunden habt und weiter sucht, werdet ihr euch die augen reiben wie viel es gibt und warum diese vernünftigen sachen einfach ignoriert werden. seht ihr, es liegt nicht an den fakten, es liegt an eurem Glaubenwollen. der mensch will keinen gott, er will selbst bestimmen. und ja, gott lässt viele machen was sie wollen. soundcook@yahoo.com


28.10.2014 | 23:43

Narr

Da streiten sich die Leut herum. Der eine heißt den andern dumm, Am End´ weiß keiner nix.

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