Saturday, 27. August 2016
29.06.2014
 
 

Rote Färse entdeckt! – Wichtige Hürde für den Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels beseitigt

Michael Snyder

Eine der größten Hürden für den Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels war bislang das Fehlen einer roten Färse, also einer Kuh, die noch nicht gekalbt hat. Im Land Israel wurde seit nahezu 2000 Jahren keine geeignete rote Färse mehr gesichtet, aber ohne sie können die Gebete im Tempel nicht wieder aufgenommen werden. Doch nun ist eine Kandidatin aufgetaucht, die die Lage verändern könnte: Das Tempel-Institut in Jerusalem hat verblüffende Videoaufnahmen einer roten Kuh veröffentlicht, die nach Ansicht der Institutsexperten die in der Bibel genannten Anforderungen erfüllen könnte.

 

Geboren wurde die rote Färse in den Vereinigten Staaten und die Besitzer des Tieres meldeten sich mit der Bitte um Pflegeanweisungen beim Tempel-Institut. Das Tier soll irgendwann nach Israel gebracht werden, wo es dann der Reinigung der Priester und der Gefäße dienen wird, die im wieder errichteten Jerusalemer Tempel zum Einsatz kämen.

 

Das ist eine sehr wichtige Meldung, denn ohne eine rote Färse könnte der Tempel nie errichtet werden. Entsprechend sorgen die Videoaufnahmen in jüdischen Gemeinden weltweit für ziemliche Aufregung. Das Tempel-Institut hat einen Dokumentarfilmer gebeten, die rote Färse zu filmen, und seit Kurzem ist das Filmmaterial für die Öffentlichkeit freigegeben

 

Das Tempel-Institut, falls Sie damit nicht vertraut sein sollten, ist eine Organisation mit Sitz mitten in Jerusalem und befasst sich mit den Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels.

 

Das Institut hat eine ganze Reihe Gegenstände erschaffen, die in einem künftigen Tempel zum Einsatz kommen sollen, darunter Priestergewänder, die den biblischen Vorgaben entsprechen, einen siebenarmigen Leuchter (eine Menora) aus reinem Gold, einen goldenen Räucheraltar und einen goldenen Schaubrottisch. So beschreibt sich das Tempel-Institut selbst:

»Das Tempel-Institut (auf Hebräisch Machon HaMikdash) wurde 1987 gegründet und ist eine gemeinnützige Bildungs- und Religionsorganisation mit Sitz im jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt. Das Institut ist jedem Aspekt des biblischen Gebots gewidmet, G_ttes Heiligen Tempel auf dem Berg Moria in Jerusalem zu errichten. Unser kurzfristiges Ziel ist es, durch Bildung die Flamme des Heiligen Tempels wieder in den Herzen der Menschen zu entfachen. Langfristig lautet unser Ziel, alles in unserer bescheidenen Macht Stehende zu tun, damit noch zu unseren Lebzeiten der Heilige Tempel errichtet wird. Aus diesem Grund bemüht sich das Institut unter anderem darum, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen, was den Heiligen Tempel angeht und die zentrale Rolle, die der Tempel im geistigen Leben der Menschheit spielt. Zu den vielen Aktivitäten des Instituts gehören Forschung, Seminare, Veröffentlichungen und Konferenzen sowie die Erstellung von Bildungsmaterialien.

Der Schwerpunkt der Institutsarbeit liegt darauf, den Wiederaufbau des Heiligen Tempels in Gang zu bringen. Zu diesem Zweck hat das Institut begonnen, die heiligen Gefäße zu restaurieren oder zu rekonstruieren, die beim Gottesdienst im Heiligen Tempel zum Einsatz kommen sollen.

Diese Gefäße, die Israel auf Anordnung G_ttes erschaffen hat, können heute in unserer Ausstellung im jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt besichtigt werden. Sie werden streng nach den Angaben in der Bibel gefertigt und wurden aus den Originalmaterialien hergestellt, aus Gold, Kupfer, Silber und Holz. Es handelt sich um authentische, akkurate Gefäße, nicht einfach um Nachbauten oder Modelle. All diese Gerätschaften sind bereit für die Verwendung im Heiligen Tempel. Zu den vielen Ausstellungsgegenständen gehören Musikinstrumente des levitischen Chors, die goldene Krone des Hohepriesters und Gold- und Silbergefäße für Weihrauch und Opfermessen. Nach vielen Jahren der Anstrengung und der Mühsal hat das Institut die drei wichtigsten und zentralsten Gefäße des Gottesdienstes fertiggestellt – den siebenarmigen Kandelaber, Menora genannt, aus reinem Gold; den goldenen Räucheraltar und den goldenen Schaubrottisch.«

Doch ohne die Asche einer roten Färse sind all diese Vorbereitungen nutzlos. Bevor der Tempel wieder aufgebaut werden kann und im Tempel wieder gebetet werden kann, muss eine perfekte rote Färse gefunden werden. Und jetzt wurde sie gefunden.

 

Gemäß den orthodoxen jüdischen Behörden ist eine rote Färse nur geeignet, wenn sie nicht ein einziges schwarzes Haar aufweist – entsprechend schwer gestaltet sich die Suche nach einem derartigen Tier. Laut der jüdischen Folklore wurden insgesamt gerade einmal neun derartige Färsen während all der Jahre gefunden, die die ersten beiden Tempel in Jerusalem standen. Und sollte diese Färse jemals arbeiten oder sich paaren, wäre sie disqualifiziert. Hier eine jüdische Quelle

»Gemäß den Weisen muss die rote Färse komplett rot sein. Schon zwei schwarze Haare würden ausreichen, sie für nicht geeignet zu erklären. Sie darf auch nie gearbeitet haben – selbst ein Joch auf dem Rücken oder besprungen worden zu sein, würde sie disqualifizieren.

Wenn früher eine geeignete Kandidatin gefunden wurde und man mehr reinigendes Aschewasser benötigte, wurde das Tier geschlachtet und auf einem Scheiterhaufen verbrannt, und zwar gemeinsam mit einem Zedernast, einem Ysopzweig und purpurner Wolle. Die Zeremonie erfolgte auf dem Ölberg gegenüber vom Tempelberg.«

All dies hat enorme Folgen für das Weltgeschehen. Früher waren viele orthodoxe Juden der Ansicht, das Erscheinen einer roten Färse würde das Kommen des Herrn ankündigen. Und erweist sich diese rote Kuh tatsächlich als geeignet, würde eines der größten Hindernisse wegfallen, das dem Wiederaufbau eines Jerusalemer Tempels im Weg stand.

 

Auch für Christen ist dies eine ausgesprochen aufregende Nachricht, denn laut der Bibel wird in den letzten Tagen der Menschheit ein Tempel in Jerusalem stehen und der Antichrist wird ihn entweihen. Doch damit diese biblische Prophezeiung erfüllt werden kann, hatte zunächst eine rote Färse gefunden werden müssen.

 

Natürlich gibt es noch viele weitere Hindernisse, die dem Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels durch die Juden im Weg stehen. Zum Beispiel würde die islamische Welt Sturm laufen, würde Israel versuchen, auf dem Tempelberg oder auch nur in der Nähe des Tempelbergs zu bauen.

 

Doch das Tempel-Institut und viele orthodoxe Juden sind fest entschlossen, den Wiederaufbau des Tempels zu realisieren. Jetzt scheinen sie ihrem Traum einen gewaltigen Schritt näher gekommen zu sein.

 

 

 

 


 

 


Interesse an mehr Hintergrundinformationen?


Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Bescheuert versteuert: Tollhaus Finanzamt
  • Milliarden verpulvert: Die Methadonlüge
  • War alles ganz anders? Die Wahrheit hinter den Hitler-Tagebüchern
  • Die Olivenöl-Mafia

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

»Putins Hirn«: USA Reich der Antichristen?

Michael Snyder

Glaubt man Alexander Dugin, bekannt als »Putins Hirn«, ist die Neue Weltordnung, wie sie die USA errichtet haben, das »Königreich des Antichristen«, weshalb es auch unvermeidbar eines Tages zerstört wird. Nach seiner neo-eurasistischen Lesart ist ein Konflikt zwischen (dem von Russland dominierten) Eurasien und der atlantizistischen Neuen  mehr …

In jedem Land, das die USA »befreit« haben, wird die Christenverfolgung schlimmer. Warum?

Michael Snyder

Man sollte doch meinen, wenn die USA ein Land militärisch »befreien«, führt das zu mehr Freiheit und Frieden für die Menschen dort. Stattdessen trifft genau das Gegenteil zu. Seit 9/11 war es in jedem einzelnen Fall, in dem das US-Militär eine Nation »befreit« hat, so, dass die Verfolgung der Christen in diesem Land deutlich zugenommen hat. Wir  mehr …

Tritt Israel den Berg Zion und das Davidsgrab an den Vatikan ab?

Michael Snyder

Will Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ernsthaft den Berg Zion und das Davidsgrab dem Vatikan übergeben? Offenbar hat Netanjahu ganz formal um die Erlaubnis gebeten, das Davidsgrab der römisch-katholischen Kirche übergeben zu dürfen. Jedenfalls hat das ein Knesset-Abgeordneter öffentlich erklärt und sich dabei auf Jitzhak Josef berufen,  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Fünf Gründe, warum Roundup für immer verboten werden sollte

Jonathan Benson

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eindeutig: Der Unkrautkiller Roundup, produziert von Monsanto, ist ein tödliches chemisches Gift, das auf – und in – den Feldpflanzen verbleibt, die Millionen Menschen essen. Und die vielfältigen Folgen der Verwendung von Roundup in der kommerziellen Landwirtschaft sind, zumindest für einen rational  mehr …

So wirkt Homöopathie

Andreas von Rétyi

Der notorische Placeboeffekt ist zum Totschlagargument für die Homöopathie geworden. Doch die Skeptiker verschweigen einen Teil der Wahheit.  mehr …

Papst Franziskus warnt vor drohendem weltweitem Wirtschaftskollaps

J. D. Heyes

Die Mehrheit der Menschen auf der Welt ist nicht katholisch, viele sind überhaupt nicht religiös, aber kein ernsthafter Beobachter würde Papst Franziskus für einen Verschwörungstheoretiker oder »Untergangspropheten« halten. Und dennoch sagt der Papst in einer neuen Botschaft über die Weltwirtschaft Dinge, die in den letzten Jahren auch andere  mehr …

Wenn Boko Haram zweimal klingelt: Lügengeschichten über den islamistischen Terror

Gerhard Wisnewski

Im April 2014 soll die islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria 200 Mädchen entführt haben. Im Mai erzählte ein schwarzes Mädchen der Welt, wie Boko-Haram-Terroristen vor ihren Augen ihren Vater und ihren Bruder erschossen haben. Und nun, im Juni, entlarvt KOPP-Autor Gerhard Wisnewski die Story als Schwindel. Lesen Sie selbst...  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.