Friday, 27. May 2016
10.08.2014
 
 

Wissenschaftler von Universität gefeuert, nachdem er Dinosaurierknochen entdeckt, die vermutlich nur 4000 Jahre alt sind

Jonathan Benson

Eine archäologische Entdeckung, die die konventionelle Evolutionstheorie ins Wanken bringt, hat einen Professor in Kalifornien seinen Job gekostet. Berichten zufolge wurde Mark Armitage, bis vor Kurzem Wissenschaftler an der California State University, Northridge (CSUN), gefeuert, nachdem er den Fund des Fossils eines Dinosauriers gemeldet hatte, das noch Weichgewebe enthielt – ein Hinweis darauf, dass es keine Millionen Jahre alt sein kann.

 

Armitage, der seit 30 Jahren in seinem Fach tätig ist, hat in dieser Zeit zahlreiche Studien in expertenbegutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht. Eine der jüngsten erschien im vergangenen Juni, sie bezog sich auf seine Entdeckung an einer Ausgrabungsstätte in der Hell Creek Formation im US-Bundesstaat Montana. Wie die Zeitung The Christian Post meldet, entdeckte Armitage bei der Untersuchung eines Triceratops-Fossils erhaltenes Weichgewebe.

 

Eine zur Verteidigung von Armitage eingereichte Klage beschreibt seine Reaktion auf die Entdeckung als »fasziniert«, da nie zuvor bei einem Dinosaurierfossil Weichgewebe entdeckt worden war. Natürlich veröffentlichte Armitage seine Entdeckung – in diesem Fall in der Elsevier-Zeitschrift Acta Histochemica – und informierte auch seine Studenten über seine Erkenntnisse.

 

 

Kurz darauf wurde er vom Dekan einer Fakultät der CSUN angesprochen, der ihm die Worte entgegengeschleudert haben soll: »In dieser Abteilung werden wir Ihre Religion nicht akzeptieren!«. Armitages Entdeckung widerspricht natürlich der Evolutionstheorie, die die CSUN seit Jahrzehnten unterstützt. Raum für Diskussion scheint es nicht zu geben, er wurde von seiner Position entlassen.

 

»Einen Mitarbeiter wegen seiner religiösen Überzeugungen zu entlassen, ist völlig unangemessen und rechtlich nicht zulässig«, erklärte Armitages Anwalt Brad Dacus in einer öffentlichen Stellungnahme. »Weit beunruhigender ist jedoch der Versuch, die wissenschaftliche Redefreiheit an einer Universität zu unterdrücken. Es sollte der gesamten akademischen Welt als Weckruf und zur Warnung dienen.«

 

Paläontologin aus North Carolina präsentiert Erklärung für Weichgewebe, aber auch die ist nur eine Theorie

 

Hinsichtlich Armitages Entdeckung präsentiert Mary Schweitzer, eine Wissenschaftlerin für molekulare Paläontologie an der North Carolina State University (NCSU) eine, wie sie sagt, schlüssige Erklärung, die zwar auch nicht beweisbar ist, aber in den Medien Schlagzeilen macht. In einem Artikel der Huffington Post erklärte die Autorin Stephanie Pappas, das Eisen im Blut des Dinosauriers könnte das Weichgewebe konserviert haben.

 

Laut dem Beitrag hätten Schweitzer und ihre Kollegen Weichgewebe im fossilen Bein eines Tyrannosaurus Rex entdeckt, das für ein angenommenes Alter von 68 Millionen Jahren ungewöhnlich weich und noch durchscheinend gewesen sei. Doch da die Oxidation freier Radikale eine ähnliche Wirkung zeigen kann wie Formaldehyd, das zum Einbalsamieren benutzt wird, könnte das Eisen im Blut des Tieres das Weichgewebe auf eine bisher nicht entdeckte Weise konserviert haben.

 

»Das Problem besteht darin, dass wir 300 Jahre lang geglaubt haben, ›nun ja, die organischen Anteile sind alle verschwunden, warum sollen wir nach etwas suchen, das nicht da sein wird?‹ und niemand hat hingeschaut«, so Schweitzers Erklärung dafür, dass in anderen ausgegrabenen Fossilien kein Weichgewebe beobachtet wurde.

 

Allerdings ist Schweitzers Erklärung für die Konservierung von Weichgewebe in Dinosaurierknochen nur eine Theorie, die nach Ansicht von Armitages Unterstützern das Vorliegen von radioaktivem Kohlenstoff-14 in Dinosaurierfossilien ignoriert. Kohlenstoff-14 (C-14) aus Dinosaurierknochen, die an vielen Stellen in den USA gefunden wurden, hat gezeigt, dass diese Knochen höchstens 39 000 Jahre alt sind.

 

»Dinosaurierknochen mit Kohlenstoff-14 gehören in die Zeit vor 22 000 bis 39 000 Jahren; zusammen mit der Entdeckung von Weichgewebe in Dinosaurierknochen sind sie ein Hinweis darauf, dass mit der Schulweisheit über Dinosaurier etwas nicht stimmt«, heißt es in New Geology.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

ChristianPost.com

CBSlocal.com

ScienceDirect.com

HuffingtonPost.com

NewGeology.us

 

 


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Leser-Kommentare (34) zu diesem Artikel

13.08.2014 | 03:32

M. Manie

Du lieber Himmel! Wüstengottaberglauben hoch drei...


11.08.2014 | 22:52

Goinz

Leider kann ich auch keinen Kommentar verfassen, da wissenschftliche Fachausdrücke anscheinend unerwünscht sind. Ganz toll.


11.08.2014 | 17:58

Neugieriger

@sonderbar, Antwort nicht möglich, da der Zensurbeauftragte beim Koppverlag gnadenlos zuschlägt. Die sind hier schlimmer wie WELT, BILD, SPIEGEL und Handelsblatt zusammen!


11.08.2014 | 17:33

sonderbar

finde ich diesen sürbaren Hass, der bei gebildeten Menschen durch Meinungsverschiedenheiten entstehen kann - das sind wohl die Kleinkriege? ben hat geschrieben: >der Hirnforscher John C. Eccles hat den Nachweis erbracht, daß das Bewußtsein nicht identisch ist mit der Gehirnmansche und bekam dafür den Nobelpreis für Medizin." Möchte hier die Frage stellen, wozu unser Bewusstsein zählt? Das ist doch schon einige Gedanken wert - vielleicht gibt es ja doch nicht nur das...

finde ich diesen sürbaren Hass, der bei gebildeten Menschen durch Meinungsverschiedenheiten entstehen kann - das sind wohl die Kleinkriege? ben hat geschrieben: >der Hirnforscher John C. Eccles hat den Nachweis erbracht, daß das Bewußtsein nicht identisch ist mit der Gehirnmansche und bekam dafür den Nobelpreis für Medizin." Möchte hier die Frage stellen, wozu unser Bewusstsein zählt? Das ist doch schon einige Gedanken wert - vielleicht gibt es ja doch nicht nur das Sichtbare des Menschen ? Außerdem möchte ich, was vielleicht in euer aller Augen lächerlich klingt, noch die Frage stellen: Wenn die Evolution bestand hat, ab wann hörte die Entwicklung des Menschen eigentlich auf - es ist ja keine Weiterentwicklung zu erkennen, im Gegenteil, zurzeit scheint sich alles wieder zurückzuentwickeln ??? Da der Mensch im Gegensatz zum Tier, das eine Instinkt hat, mit einem Verstand ausgestattet ist, stellt sich mir in diesem Zusammenhang auch die Frage, durch welchen Zufall, bzw. durch welche Entwicklung die Einzigartigkeit unserer Organe, wie z. B. Gehirn, Herz, Augen, Ohren etc. entstanden ist. Kann soetwas von selbst entstanden sein oder sich entwickelt haben? Und dann auch noch bei allen Menschen in der gleichen Form? Ich schalte nun meinen Verstand ein und sage mir: Nein, da steckt System dahinter. Über Antworten mit Fundament würde ich mich freuen - ich meine damit keine Antworten die man nachplappert oder die Religionsdiskussionen hervorrufen - auch die Evolutionstheorie sehe ich als solches, weil man sich strikt weigert einen Gott anzuerkennen. Also ich wünsche mir Antworten, die etwas beweisen können ohne dabei Bösartigkeiten hervorzurufen. Antworten, die meine Fragen klar und sachlich belegen können.


11.08.2014 | 15:46

Kopp Leser

Danke "leser" für diesen guten und informativen Kommentar da gibt es für mich nichts mehr hinzuzufügen und einfach danke zu sagen das jemand eine unbequeme Warheit anspricht die kein materialisti hören will!


11.08.2014 | 14:24

Beat Furrer

An den geneigten Leser: Und ich dachte schon, dass seien Ihre Quellen. Wenn Sie wirklich Argumente haben, dann geben Sie doch mal ein paar Quellen an, die Ihre Gedanken untermauern. Und wenn Sie meine Lesevorschläge mindestens betrachtet haben, dann melden Sie sich wieder.
Der Bibelgläubige denkt über Gottes Wort bei Tage und bei Nacht. Worüber denken Sie nach?

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