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Beim Lügen voll erwischt – Ein schwarzer Tag für Barack Obama

Udo Ulfkotte

Barack Obama hat sich in den vergangenen Tagen medienwirksam über die hohen Bonus-Zahlungen des amerikanischen Konzerns AIG an Manager aufgeregt. Dummerweise hat auch er selbst viel Geld von dem Unternehmen in die Tasche gesteckt.

Die American International Group (AIG) ist ein amerikanischer Versicherungskonzern und Finanzdienstleister, der etwa 116.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahre 2008 verbuchte das Unternehmen einen Verlust von rund 100 Milliarden Dollar. Um das Überleben des Finanzgiganten sicherzustellen, hat die amerikanische Regierung der in New York ansässigen Firma bislang mit 150 Milliarden Dollar Krediten geholfen. Präsident Obama zeigte sich in den letzten Tagen sehr verärgert und erstaunt darüber, dass AIG trotz der Krise an die Top-Manager noch hohe Bonus-Zahlungen vorgenommen habe.  

Das kam beim Wähler gut an. Falls AIG nicht die Namen der Empfänger der Zahlungen zur Verfügung stelle, werde Obama den Konzern verklagen. Das klang doch wirklich gut. Nun aber kommt heraus: Obama hat selbst mehr als 100.000 Dollar von AIG angenommen. Obama ist nun wütend, dass sein Name und die Höhe der Zahlungen an ihn aus AIG-Kreisen veröffentlicht wurde. Zugleich wurde bekannt, dass die Schulden der amerikanischen Regierung nun den höchsten Stand in der amerikanischen Geschichte erreicht haben: mehr als 11 Billionen Dollar.

 

Mittwoch, 18.03.2009

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Wirtschaft & Finanzen

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