Der Zweck des Kopenhagen-Gipfels war die Schaffung einer Weltregierung
Wie die Presse vor wenigen Tagen berichtete, beschwerte sich die Gruppe der Entwicklungsländer (G77) auf dem Klimagipfel in Kopenhagen über die, ihrer Ansicht nach, viel zu geringe Soforthilfe der EU für die Dritte Welt. Ihr Sprecher Lumumba di-Aping zeigte sich besonders wütend über die deutsche Bundeskanzlerin Merkel, anstelle der zunächst geplanten Zahlungen in Höhe von jährlich 2,4 Milliarden forderte er 300 bis 500 Milliarden pro Jahr und er verwies darauf, dass der Westen »weit mehr Geld für Militär als für Klimaschutz« ausgebe. Allein Deutschland müsste, nach Ansicht der grünen Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt, zusätzlich zur bestehenden Entwicklungshilfe jährlich sieben bis zehn Milliarden Euro in die Dritte Welt transferieren.
Zu Recht fragt man sich, was denn solche Forderungen mit Umweltschutz zu tun haben, und tatsächlich ging es in Kopenhagen de facto vor allem um zwei Dinge, nämlich um die globalsozialistische Umverteilung des westlichen Wohlstands und die Errichtung einer Weltregierung.
Der frühere britische Regierungsberater Lord Monckton brachte dies vor wenigen Wochen sehr treffend auf den Punkt, als er davor warnte, mit dem Vertrag von Kopenhagen würde der Grundstein einer Weltregierung gelegt, deren Absicht es sei, den Wohlstand der westlichen Staaten zwangsweise in die Dritte Welt zu transferieren, was damit begründet wird, dass der Westen eine »Klimaschuld« (climate debt/carbon debt) zu begleichen habe. Die Unterzeichnung dieses Vertrages sei gleichbedeutend mit dem Ende der westlichen Demokratien und ihrer nationalen Souveränität. Er sagte, nach dem Fall der Berliner Mauer habe der Kommunismus seine Vorgehensweise geändert, er habe die weltweite Ökobewegung übernommen und der Höhepunkt dieser Entwicklung stehe mit der Unterzeichnung des Kopenhagen-Vertrages nun unmittelbar bevor, nämlich die Schaffung einer kommunistischen Weltregierung. (1)
Zwar ging Lord Monckton nicht näher auf die geistige Verwandtschaft zwischen der Ökobewegung und der kommunistischen Ideologie ein, jedoch ist es eine ausreichend dokumentierte Tatsache, dass der Umweltschutz schon vor Jahrzehnten als geeigneter Vorwand für die Errichtung einer Weltregierung erkannt wurde. An dieser Stelle sei nicht nur an die weit verbreitete Äußerung des Hochfinanz-Bankiers James Warburg erinnert, dessen Familie sowohl für die Gründung der Fed als auch die Finanzierung des Bolschewismus berüchtigt ist: »Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir wollen oder nicht. Die Frage ist nur, ob die Weltregierung durch Übereinkunft oder Eroberung erreicht wird.« (2) Auch einige Publikationen der Rockefeller-Stiftungen aus den 1970er-Jahren zeigen klar die enge Wesensverwandtschaft zwischen der durch die Hochfinanz ins Leben gerufenen Ökobewegung und der ebenso durch die Hochfinanz begründeten kommunistischen Ideologie.
Einen sehr wertvollen Hinweis hierzu lieferte außerdem das sowjetische Politbüromitglied Iwan T. Frolow. In einem Beitrag für ein vom Erfinder des Ozonlochs, Paul J. Crutzen, herausgegebenes Buch, wies Frolow darauf hin, dass die Ursprünge der heute allgegenwärtigen Klimahysterie bis in die Sowjetunion der 1950er-Jahre zurückreichen. (3) In der typischen verklausulierten Sprache eines hochrangigen sowjetischen Funktionärs erklärte Frolow, dass die »Ökologieproblematik« seit dem 20.Parteitag der KPdSU im Jahr 1956 systematisch in die globale Konzeption des Marxismus-Leninismus eingearbeitet wurde, was nichts anderes bedeutet, als dass der »Umweltschutz« schon damals als geeignetes Instrument für die Errichtung des Weltkommunismus erkannt worden ist. Dieser Parteitag bestimmte die Politik Moskaus und Pekings über Jahrzehnte hinweg bis zum heutigen Tag, denn auf diesem Parteitag wurde die sowjetische Langzeitstrategie eingeschlagen, von welcher der KGB-Überläufer Major Anatoliy Golitsyn berichtete und die darauf abzielte, eine kommunistische Weltregierung auf dem Gerüst der UNO zu errichten, die entweder durch die friedliche Annäherung zwischen Ost und West zu sozialistischen Bedingungen erreicht würde oder alternativ durch die Drohung bzw. den Einsatz militärischer Gewalt. (4)
Weitere Details darüber, welche Rolle die Ökologie im Dienste des Weltkommunismus spielen sollte, offenbarte Andrej Sacharow in seinem 1968 veröffentlichten Manifest. Demnach war es schon seit damals geplant, beim Aufbau der Weltregierung ein globales Gesetz über »Geohygiene« zu erlassen und in den westlichen Staaten eine Steuer in Höhe von 20 Prozent des Nationaleinkommens zu erheben, um diese Gelder in die Dritte Welt zu transferieren, was »automatisch zu einer bedeutenden Einschränkung der (westlichen) Rüstungsausgaben führen« (5) würde.
Was wir also in Kopenhagen erlebten, war nichts anderes als ein neuer Versuch eben diese Weltregierung auf friedlichem Wege durch Übereinkunft zu errichten, d.h. durch die schleichende Umwandlung der freien Weltwirtschaft in eine globale Planwirtschaft mithilfe willkürlich festgelegter Kohlendioxidemissionen bzw. des Energieverbrauchs und durch die globale, sozialistische Umverteilung des westlichen Sozialprodukts unter dem Vorwand der angeblichen »Klimaschuld« des Westens. Jedoch sollte Warburgs Forderung nach einer Weltregierung »durch Übereinkunft oder Eroberung« dem Westen Warnung genug sein, um erkennen zu können, dass dem gegenwärtig noch grün getarnten und friedlichen Versuch zur Errichtung einer Weltregierung im Falle eines Scheiterns sehr bald eine gewaltsame, militärische Erzwingung folgen könnte. Anstatt den Forderungen der roten und grünen Sozialisten aus aller Welt nachzugeben, wäre der Westen – sofern ihm seine Freiheit lieb ist – daher gut beraten, alle »Investitionen« in den »Klimaschutz« und alle Zahlungen zur internationalen Umverteilung umgehend zu stoppen und diese Gelder stattdessen in die Wiederherstellung seiner in den letzten beiden Jahrzehnten leider abgerüsteten Verteidigungsfähigkeit zu investieren. Nicht umsonst wies Lord Monckton auf den gegenwärtigen Neoimperialismus Moskaus und den ebenso aktuellen Neomilitarismus Pekings hin, die im Gegensatz zur fiktiven Klimakatastrophe eine tatsächliche und vor diesem Hintergrund sehr reale Bedrohung für die Menschheit darstellen.
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Quellen:
(1) »Lord Monckton speaking in St. Paul 14.10.2009«; http://www.youtube.com/watch?v=4zOXmJ4jd-8
(2) Senate Report (Senate Foreign Relations Committee) (1950). Revision of the United Nations Charter: Hearings Before a Subcommittee of the Committee on Foreign Relations, Eighty-First Congress. United States Government Printing Office, S. 494.
(3) Crutzen und Müller, Das Ende des blauen Planeten, S. 144–152.
(4) Siehe hierzu: Torsten Mann, Weltoktober, Kopp Verlag, Rottenburg.
(5) Andrej Sacharow, Wie ich mir die Zukunft vorstelle.
Sonntag, 20.12.2009
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