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Die Pharmaindustrie wächst mit dem Krebs

Andreas von Rétyi

Die Geschäfte laufen hervorragend, die Krebsindustrie brummt! Kein Wunder, denn die Krankheit breitet sich immer stärker aus, trotz der aufwändigen schulmedizinischen Therapie – oder vielleicht gerade deshalb? Aber den Konzernen kann das nur recht sein: Sie haben im vergangenen Quartal zweistellige Gewinnsteigerungen verbuchen können!

Es ist schon ziemlich paradox: Pharmaindustrie und schulmedizinische Forschung arbeiten seit Jahrzehnten auf Hochtouren im Kampf gegen den Krebs, wobei die Chemotherapie geradewegs zur allein selig machenden Erfolgsmethode stilisiert wurde. Dennoch aber nimmt die Krebsproblematik in unserer Gesellschaft rapide zu. Alternative Verfahren, oft weitaus preisgünstiger und auch effektiver, sogar bei »austherapierten« Fällen, für die angeblich jede Hilfe zu spät kommt, werden häufig totgeschwiegen oder sind einem Hagel der Kritik ausgesetzt. Immer wieder stellt sich hierbei die Frage, wie dies überhaupt möglich sein kann, wenn doch die erklärten, offiziell abgesegneten Standardverfahren ihrerseits nur eine beschämend niedrige Erfolgsquote aufweisen?! Natürlich gibt es auch unwirksame und sogar gefährliche Alternativbehandlungen, doch wie viele Menschen werden von der chemischen Keule zu Tode therapiert? Wer sich an den Patienten hingegen gesund stößt, das ist in zunehmendem Maße die Pharmaindustrie. Sie konnte zwischen Juni und September phänomenale Gewinne verbuchen, mit Zuwächsen im zweistelligen Prozentbereich.

Der Schweizer Pharmariese Novartis beispielsweise legte um 13 Prozent auf 6,5 Milliarden US-Dollar zu! Bei Roche sah es ähnlich gut aus. Das Medikament Avastin verkaufte sich um 26 Prozent besser als im vorausgegangenen Quartal. Avastin nimmt bei Roche die Spitzenposition als Keule gegen Lungen-, Brust- und Darmkrebs ein.

Bei derartigen Gewinnen dürfte niemand sonderlich erstaunt sein, wenn sich die Pharmaindustrie schon lange und weiterhin in zunehmendem Maße für die Krebsforschung engagiert – rein humanitär versteht sich ... Viele der großen deutschen und internationalen Unternehmen verstärken daher ihr onkologisches Segment, um den Menschen zu helfen und Umsätze zu steigern. Die Krankheit der Bevölkerung ist eben die Gesundheit der Pharmaindustrie! In Deutschland kommt jährlich die erschreckende Zahl an 400.000 neu Erkrankten hinzu, weltweit sind es nach aktuellsten Angaben rund zwölf Millionen! Die Onkologie sorgt für die größten pharmazeutischen Umsätze überhaupt, und nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IMS Health ist im Jahr 2012 mit 75 Milliarden US-Dollar Volumen zu rechnen – das entspräche immerhin exakt dem militärischen Nachtraghaushalt der USA für 2009!

Die Summen sind schnell zusammen, wenn man nur an die Kosten einer konventionellen Einzeltherapie denkt: Bei Einsatz von Avastin können sie monatlich zwischen 4.400 Dollar und dem Doppelten betragen, je nach Art der Krebserkrankung. Ständig werden neue Präparate entwickelt. Insgesamt befinden sich zirka 860 Krebsmedikamente in der klinischen Testphase. Die Zulassungsbedingungen sind strikt, in den USA wurden im Jahr 2008 nur elf neue Wirkstoffe für die Produktion zugelassen. Doch wenn man die Auswirkungen der meisten Präparate betrachtet, könnten gelockerte Bedingungen geradezu mörderische Folgen besitzen. Wir sehen ohnehin auch im Fall der Schweinegrippe, wie schnell wir von Seiten der Chemieindustrie mit Überraschungen rechnen dürfen. Die Bereitstellung ausreichender Mengen an Impfstoff hat selbstredend etwas Beruhigendes für die meisten Menschen an sich und zeugt auch von staatlicher Fürsorge. Doch de facto ist es wieder das große Geschäft der Industrie, das hinter den Bemühungen steckt. Wie fürsorglich kann es außerdem sein, wenn dem H1N1-Impfstoff, wie er der allgemeinen Bevölkerung injiziert wird, Quecksilberanteile sogar in Form von hochgiftigem Ethylquecksilberchlorid beigemengt werden! Tatsächlich sind es pro Impfdosis immerhin 25 Mikrogramm in Form von Thiomersal, um die Haltbarkeit des Mittels zu steigern. Einige Fachleute sprechen davon, dass die giftige Quecksilberverbindung hier gleichsam über die »Hintertüre« eingeschleust wird.

Wir erkennen immer wieder, wie vorgeblich hilfreiche Arzneien selbst zur tödlichen Gefahr werden können. Und in den meisten Fällen schwächen die etablierten Krebstherapeutika den Betroffenen so sehr, dass ihm keine Chance auf die Stimulierung körpereigenen Abwehr, der Selbstheilungskräfte und der natürlichen Mechanismen bleibt, mit denen bei sinnvoller alternativer Therapie durchaus selbst in schweren Fällen noch Hoffnung besteht. Mit der Hochdosis-Chemotherapie wird geradezu ein Vernichtungskrieg geführt, allerdings weniger zur Vernichtung des Krebses als zur Vernichtung des Organismus. Die Schulmedizin steuert natürlich zunehmend in Richtung weitaus gezielterer Anwendungen, um nur die Tumorzellen zu vergiften, doch stecken diese Verfahren noch in den Kinderschuhen. Die relativ preiswerten und teils wirksamen alternativen Therapien auf natürlicherer Basis werden hingegen meist als unwirksame oder gar gefährliche Scharlatanerie abgetan. Nun, es handelt sich eben um Konkurrenztherapien – von den mit diesen Verfahren Geheilten hört man interessanterweise allerdings nur wenig. Und warum? Nun, wir sehen ja: Es geht vor allem ums Geschäft!

 

Samstag, 07.11.2009

Kategorie: Enthüllungen, Wirtschaft & Finanzen, Wissenschaft

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