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Die Wahrheit über die schweren Brandanschläge in Schweden – Warum nicht nur die Stadt Södertälje brennt

Udo Ulfkotte

Die schwedische Stadt Södertälje ist die Heimat des Tennisspielers Björn Borg und der »Scania«-Lastkraftwagen. Früher war es eine beschauliche Industriestadt. Dann wurde sie zu einem Magneten für bestimmte Personen. Und nun stecken sie Södertälje in Brand. Immer schlimmer wüten die Feuerbrünste. Die Sicherheitsbehörden sind ratlos. Denn in Wahrheit ist alles anders, als es auf den ersten Blick aussieht.

Für deutsche Verhältnisse ist Södertälje mit seinen 60.000 Einwohnern eine kleine Stadt. In Schweden zählt der südwestlich von Stockholm gelegene Ort zu den Großstädten. In Södertälje hat einer der größten Nutzfahrzeughersteller der Welt, Scania, seinen Sitz und eine große Teststrecke. Und der schwedisch-britische Pharmakonzern AstraZeneca hat in Södertälje seine Forschungsabteilung. Södertälje war bis vor wenigen Jahren eine beschauliche Stadt. Doch nun brennt es in der Stadt. Eine bestimmte Gruppe brennt Södertälje systematisch nieder – in Abständen trifft es immer wieder ein anderes Gebäude.

Supermärkte, Autohäuser, Einkaufszentren und Verwaltungsgebäude – ein Raub der Flammen. Es fing vor wenigen Wochen an im Zusammenhang mit anti-israelischen Demonstrationen, die schnell gewalttätig wurden. Man muss dazu wissen, dass in Södertälje tausende Iraker leben, die in Schweden Asyl bekommen haben. In Södertälje leben fast nur irakische Christen – die irakischen Muslime ziehen alle ins schwedische Malmö. Insgesamt hat Schweden in den letzten Jahren mehr als 100.000 Iraker aufgenommen. Und damit hat sich Schweden grundlegend verändert. Auch in Södertälje sind heute weit mehr als zehn Prozent der Einwohner Iraker.

Im Dezember 2008 fing es mit den Bränden in Södertälje an. Da wurde erst das Einkaufszentrum Coop-Forum in Brand gesetzt, dann folgte der Brandanschlag auf ICA-Maxi. Beide brannten bis auf die Grundmauern ab. Es gab Bekennerschreiben, wonach die Anschläge erfolgten, weil die Supermärkte ihre Waren angeblich im Auftrag der US-Amerikaner verkauften. Angeblich richten sich die Brandanschläge in Wahrheit nur gegen die USA. Die aber haben mit den in Brand gesetzten Gebäuden überhaupt nichts zu tun.

Das alles war erst der Anfang. Allein am vergangenen Mittwoch wurden drei Supermärkte in Södertälje komplett abgebrannt – ein vierter schwer beschädigt. Wo aber liegen die Ursachen?

Auf den ersten Blick ist das anscheinend ganz einfach – und kompliziert. Und politisch nicht korrekt. In Södertälje hatte es ja »anti-israelische Proteste« gegeben, deren Teilnehmer zumeist irakische Christen waren. Linksautonome haben sich ihnen dann angeschlossen. Gemeinsam zogen sie in den vergangenen Wochen immer wieder durch die Stadt und riefen zur »Intifada« – zum bewaffneten Kampf – gegen Israel auf. Die israelische Militäraktion in Gaza ist längst beendet. Nicht so die Wut der Protestierenden. Sie haben in den vergangenen Wochen an jeden Laternenpfahl der Stadt Aufrufe zum Bau von Brandbomben gehängt – und die Bauanleitungen gleich daneben geklebt. Mit Erstaunen und Verwunderung nahmen die Schweden zunächst amüsiert zur Kenntnis, dass Teile der eigenen Bevölkerung nun dazu aufrufen, schwedische Gebäude niederzubrennen. »Globale Intifada« stand auf den Aufrufen. Und die Schweden hielten das zunächst für einen Scherz.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, schrieben die großen englischsprachigen schwedischen Zeitungen weiterhin wahrheitswidrig, es gebe nur diffuse Gerüchte, nach denen »extrem linke Gruppen« zur »Globalen Intifada« in Södertälje aufriefen und die Bürger dazu ermunterten, Molotow-Cocktails zu bauen und Geschäfte und Verwaltungsgebäude niederzubrennen. Nun, das sind waren Gerüchte. An jedem Laternenpfahl kann man die Aufrufe in Södertälje noch heute fotografieren (siehe Bild links). Und die niederbrennenden Geschäfte bilden sich die Schweden in Södertälje wohl auch kaum ein.

Die Zeitung Nyheter hat nun die Nase voll vom politisch korrekten Wegschauen und veröffentlichte die Schlagzeile »Södertälje brennt«. Alle Feuerwehrleute der Stadt sind im Einsatz. Und der Staatsschutz der Polizei macht Jagd auf das Phantom »Globale Intifada« – zeitgleich stehen junge Zuwanderer und Autonome an den Brandherden und pfeifen die Feuerwehrleute aus. Inzwischen gibt es die Aufrufe zum Bau von Brandsätzen und zum Niederbrennen von Geschäften auch in vielen anderen schwedischen Städten. Und die Polizei ist ratlos.

Ist das nun die Wahrheit? Brennen Zuwanderer und Linksautonome wirklich gemeinsam nur wegen der israelischen Politik in Gaza oder wegen der amerikanischen Politik im Irak schwedische Supermärkte ab? Man muss über Södertälje hinausschauen, um die Antwort – und die Wahrheit – zu finden. Und man muss die Teile des Puzzles in Ruhe zusammenfügen. Södertälje ist eben nur einer der vielen merkwürdigen Brandherde.

80 Kilometer entfernt von Södertälje wurde vor zwei Tagen in Eskilstuna ein Hotel in Brand gesetzt (siehe Bild). Auch das war ein Brandanschlag. Das ist nun sicher. Überall in Schweden gibt es seit wenigen Wochen diese Brände. Der schwedische Staatsschutz soll inzwischen eine Spur verfolgen, über die in den Medien des Landes bislang nicht berichtet wird. Das Phantom von der »Globalen Intifada« ist demnach nur eine Tarnung. Es ist ein Vorwand, hinter dem sich jene zugewanderten Mitbürger verstecken, die sich nun in ihrer neuen Heimat Schweden von Schutzgelderpressung ernähren wollen – Organisierte Kriminalität. Sie nutzen die Linksautonomen als »nützliche Idioten«, die ihnen eine Tarnung als »politische Aktivisten« der »Globalen Intifada« verschaffen. Aber wie bringt man den gutmütigen Schweden bei, dass sie sich ein gewaltiges Problem ins Land geholt haben? Und wie erklärt man das alles den »nützlichen Idioten«?

Im deutschsprachigen Raum sind die meisten Bürger aufgrund des von Schweden präsentierten Zerrbildes der Medien mit der Realität in diesem skandinavischen Land überfordert. Dabei rangiert Schweden in der europäischen Kriminalitätsstatistik inzwischen zwei Plätze vor Deutschland – Schweden hat in den vergangenen Jahren gezielten Unterschichtenimport betrieben. Und eben auch Massen von Kriminellen ins Land geholt. Nehmen wir das Beispiel Stockholm: 23 Prozent der Einwohner Stockholms werden in jedem Jahr Opfer einer Straftat. Zum Vergleich: In Zagreb sind es zwölf und in Budapest 13 Prozent. Und in Berlin 19 Prozent.  

In Schweden wird die Organisierte Kriminalität zu einem immer größeren Problem. Im November 2007 wurde in Göteborg zum ersten Mal in der Geschichte des Landes ein Polizeihubschrauber von Kriminellen beschossen. Dann detonierte vor dem Haus einer Staatsanwältin, die im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität von Zuwanderern engagiert ist, ein Sprengsatz. Die Zeitung Upsala Nya Tidning kommentierte schon am 21. November 2007: »Beim Begriff Organisierte Kriminalität denkt man an die USA oder die Länder der früheren Sowjetunion. Doch das organisierte Verbrechen existiert genauso hier. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass sich dieses Phänomen immer weiter in die Gesellschaft hineinfrisst ... Früher konnte man ganz klar davon sprechen, dass die ›Polizei die Schurken jagt‹. Heute ist das weniger eindeutig: Schüsse auf Polizeireviere, Drohungen gegen Polizisten, Richter und Staatsanwälte zeigen, dass es mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich ist, dass die ›Schurken die Polizisten jagen‹.«

Die amerikanische Botschaft in Schweden hat schon 2006 eine Studie erstellt, in der prognostiziert wurde, dass der Wohlfahrtsstaat Schweden ein Eldorado für importierte Kriminelle sei. Bis 2015 werde die Organisierte Kriminalität das Land wohl im Griff haben, so die Studie. Man hat das in Schweden für einen Scherz gehalten. Man hat der Entstehung der vielen Zuwanderer-Gangs in Schweden zugeschaut. Und man fand sie »multikulturell«. Und jetzt bildet die Polizei hektisch im ganzen Land »Task Force Einheiten«, die die Gangs und die Organisierte Kriminalität bekämpfen sollen. Wie es aussieht, hat man zu lange zugeschaut.

Allein in Södertälje brannten in den letzten Woche viele Supermärkte, ein Markisenbauer, ein Reifenhändler, eine Cateringfirma, ein Autohaus, ein Parkhaus, ein Solarium und weitere kleine Lebensmittelgeschäfte. Und vor einem Monat brannte ein erst im November eröffneter Nachtclub in Nyköping. Stets war es Brandstiftung. Stets wurde Schutzgeld erpresst. Einen Tag vor der Eröffnung bekam der Nachtclub-Besitzer einen Brief mit der Aufforderung, den Club gar nicht erst zu öffnen - oder Schutzgeld an unsere Mitbürger zu bezahlen.

Die Schurken finden inzwischen überall Deckung. Und auch linksautonome Schweden haben sich mit vor den Karren spannen lassen. Schweden hat ein gewaltiges Problem. Wenn dann demnächst keine Supermärkte und Verwaltungsgebäude im Land mehr brennen, dann ist das Problem wohl vorerst gelöst – man zahlt Schutzgeld. Und für Ausländer, die Schweden aus der Ferne beobachten, ist die Welt in Schweden wieder in Ordnung – Schweden ist doch ein ruhiges und beschauliches Land. Oder?

Während man in Deutschland die Entwicklung in Schweden ausblendet, wird sie in Norwegen sehr aufmerksam verfolgt. Vor allem auch unter Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis. Die Älteren von ihnen haben nämlich Angt. Sie wollen nicht, dass Norwegen eine schwedische Zukunft hat. Sie wollen nicht, dass aus ihren Kindern Kriminelle werden.

Der 63 Jahre alte schwedische Imam Ali Ibrahim, er stammt ursprünglich aus Ägypten, ist der einzige vom Staat bezahlte Imam in Schweden. Und auch er will nicht, dass Norwegen dem schwedischen Weg folgt. Der in Schweden lebende Muslim hat Angst davor, dass Oslo bald so aussieht wie Stockholm, wo im Stadtteil Rosengård 90 Prozent der Einwohner nicht-schwedischen Ursprungs sind, mehr als die Hälfte der Einwohner arbeitslos und die Organisierte Kriminalität die Macht übernommen hat. Zuwanderer-Gangs und Organisierte Kriminalität bilden dort eine untrennbare Einheit. Wenn Imam Ali Ibrahim durch Rosengård geht, dann fragt er sich: Bin ich hier wirklich in Schweden? Aber wer hört in diesen Tagen schon noch auf die Mahnungen eines alten Imams? Die schwedische Regierung gibt doch neuerdings ständig Erklärungen heraus, nach denen sie nun endlich die um sich greifende Organisierte Kriminalität im Lande energisch bekämpfen werde. Was aber macht man, wenn es Großbrände gibt und die Brandstifter sich mit der Bevölkerung vermischt haben und in ihr Rückendeckung finden? »Globale Intifada« – wer weiß, vielleicht wird es das ja auch demnächst im deutschsprachigen Raum geben ...

 

Donnerstag, 26.02.2009

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Terrorismus

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