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Diese globale Krise hat erst begonnen

F. William Engdahl

Ausgelöst wurde die kolossale globale Krise, die uns jetzt akut bedroht, durch die Inkompetenz des Finanzministers der Wall Street, Henry Paulson, als er im September entschied, die viertgrößte Investmentbank der Welt, »Lehman Brothers«, bankrott gehen zu lassen. Dieses singuläre Ereignis hat weltweit ein neues Element von Unsicherheit in das Verhältnis zu den Banken und Finanzinstituten gebracht und im weiteren Verlauf zu der jetzigen Runde hektisch zusammengeschnürter globaler Rettungspakete für die Banken geführt. Das eigentliche Problem sind jedoch die Grundaxiome des globalen Finanzsystems, in dessen Zentrum die USA stehen. Die falschen Grundannahmen dieses Dollarsystems haben sich vor allem in den letzten 20 Jahren mehr und mehr herauskristallisiert, nachdem die US-Regierung auf Druck der internationalen Finanzwelt zugestimmt hatte, den Terminhandel, also die Geschäfte mit den »financial futures«, in Geld abzuwickeln, und nicht, wie früher üblich, in den Waren bzw. Rohstoffen, die diesen Geschäften zugrundeliegen, wie z.B. Weizen oder Erdöl.

Diese neue Regelung wurde umgehend bei »Terminkontrakten auf Börsenindizes« angewandt, dem heiligen Gral der Finanzindustrie. Die Reagan-Administration gestattete es seinerzeit, dass der Handel mit diesen Terminkontrakten auf Börsenindizes als »non-gambling trade« klassifiziert und damit auf die gleiche Stufe gestellt wurde, wie der Handel in der physischen Welt der Rohstoffe, d.h. Tonnen von Weizen und Mais sowie von Schweinebäuchen, bei dem Spekulanten sich leichter gegen Preisschwankungen realer Rohstoffe absichern konnten. Dort, auf dem Gebiet der Termingeschäfte mit Waren bzw. Rohstoffen, konnte der Käufer die physische Lieferung der zugrundeliegenden Waren verlangen. Nach der Entscheidung des Weißen Hauses unter Reagan in den 1980er-Jahren konnten Finanzpapiere wie Aktien oder Zinsraten auf einem neuen Markt gehandelt werden, auf dem der Verlierer nach dem Ende einer festgelegten Zeitspanne den Kontrakt in Form von Geld, und nicht etwa in Form entsprechender Aktien »begleichen« musste. Das Grundproblem unseres heutigen modernen Finanzwesens besteht darin, dass die imaginären »Derivate« keinerlei Begrenzung durch eine Verbindung zur eigentlichen Basis, wie den zugrundeliegenden Aktien im Dow Jones 30 Industrial Index oder dem DAX, erfahren. Und wenn ein Vertrag keine reale Basis hat, dann ist das Ganze nur eine Wette, ein »gambling contract«, wie im Spielcasino.

Diese Entwicklung der Wall-Street-Finanzen hat die größte Spekulationsblase der Welt erzeugt, eine durch (fremdfinanzierte) Hebelwirkung erzeugte Pyramide zweifelhafter Zahlungsversprechen, die letztendlich nur auf heißer Luft beruhte. Die Lehman-Pleite hat diesen Kardinalfehler eines Marktes bloßgelegt, der seit den 1980er-Jahren zu einem globalen Markt von Finanzderivaten in Höhe von 700 Billionen Dollar angeschwollen ist. Die Finanzwetten sind aufgeflogen, und daraufhin mussten Zehntausende von Banken, Pensionsfonds und Hedge-Fonds sowie viele Regierungen feststellen, dass die Annahmen eines sogenannten »wissenschaftlichen Preisbildungsmodells« nur auf heißer Luft beruhten. Mit der Pleite von Lehman Brothers mussten alle die Tatsache akzeptieren, dass es überhaupt keine solide Vermögensbasis zur Bestimmung der Preise gegeben hatte.

Diese Erkenntnis hat wiederum den Kollaps der astronomisch angestiegenen Papierwerte bewirkt. Auf dem tiefsten Punkt der Kernschmelze im Oktober 2008 wurden auf den weltweiten Aktienmärkten ungefähr zwölf Billionen Dollar – gerechnet nach dem Marktwert dieses Monats Oktober – vernichtet; im Vergleich zum Vorjahr waren es sogar 31 Billionen Dollar. Die Vernichtung dieser Riesenmenge an Papierwerten hat wiederum einen dramatischen Effekt auf die weltweite Realökonomie ausgeübt und beeinträchtigt jetzt massiv die Produktion von Autos, den Bau von Straßen, die Erzeugung von Nahrungsmitteln – kurz die gesamte weltweite Realökonomie.

Seit Beginn der Finanzkrise in 2007 wurden auf den globalen Aktienmärkten 31 Billionen Dollar an Papierwerten vernichtet.

 

CDS: Der Kern des finanziellen Giftmülls

Der Kern des Problems liegt in den Kontrakten über Kreditrisiken, den sogenannten Credit Default Swaps (CDS), die derzeit im globalen Finanzsystem existieren und deren Volumen auf etwa 63 Billionen Dollar geschätzt wird. Das Risiko von Kreditausfällen wird nicht mehr anhand der Marge zwischen der Zinsrate einer Unternehmensanleihe oder staatlichen Schuldverschreibung und der Londoner Interbankenrate, der sogenannten LIBOR geschätzt. Stattdessen wurde daraus die CDS-Marge, bei der es keinen wirklichen Sekundärmarkt gibt, auf dem die Preise im Einzelnen festgelegt werden, um daraus dann die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls eines Unternehmens oder den Bankrott eines ganzen Landes, wie z.B. vor einigen Jahren Argentinien oder Russland, ermitteln zu können.

Die Explosion beim Nennwert des CDS-Marktes in den letzten Jahren auf die geschätzte Höhe von derzeit 62 Billionen Dollar steht im Zentrum der laufenden Kernschmelze der Finanzwerte und anderer Vermögen. Alle Finanzinstitutionen, die entweder eine Finanzspritze erhalten haben oder die, wie Lehman Bros., bankrott gegangen sind, haben im CDS-Handel mit gigantischen Summen herumgezockt. Zu diesen Zockern gehört auch der amerikanische Versicherungsriese AIG, der soeben der US-Regierung mitgeteilt hat, dass er aus Steuermitteln nicht nur die beantragten 85 Milliarden Dollar benötigt, sondern inzwischen sogar 150 Milliarden Dollar. Auf der Liste dieser Zocker steht auch der Name der Investmentbank Bear Stearns, die von JP MorganChase geschluckt wurde, um einer Pleite zu entgehen. Außerdem stehen auch die inzwischen verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac auf dieser Liste.

Alle diese Unternehmen haben geheime Kontrakte über diese Credit Default Swaps indirekt oder direkt miteinander vereinbart. Im Verborgenen existieren diese Kontrakte  immer noch, und sie sind der eigentliche Grund dafür, dass die Wall-Street-Banken sich untereinander kein Geld mehr leihen und warum der Preis ihrer Aktien derzeit zusammenschmilzt. Diese Vertrauenskrise wird solange anhalten, bis die US-Regierung sich bereit erklärt, alle CDS-Kontrakte aufzukaufen; ansonsten wird die gesamte Ökonomie in eine Große Depression abstürzen, die um Größenordnungen schlimmer sein wird, als die in den Jahren 1929 bis 1937.

Das Finanzinstrument Credit Default Swap kann von einer Bank benutzt werden, damit sie sich gegen den Ausfall von Krediten absichern kann, mit denen sie eine bestimmte Versicherung gekauft hat. Bei einem solchen Kontrakt leistet der Käufer eine Anzahlung und zahlt eine jährliche Rate; der Verkäufer zahlt im Falle eines Ausfalls den nominellen Versicherungswert. Allerdings wurden diese CDS-Kontrakte in den letzten Jahren zunehmend dafür benutzt, um auf Kreditausfälle zu spekulieren, und zwar auch dann, wenn der Käufer dieser CDS-Papiere keinerlei Ansprüche an das betreffende Unternehmen und auch keine diesbezügliche Schuldverschreibungen hatte. Einer meiner Bankiersfreunde bezeichnet das Ganze folgendermaßen: »Es ist wie der Abschluss einer Feuerversicherung auf das Haus Ihres Nachbarn.«

Die derzeit offenstehenden CDS-Kontrakte belaufen sich auf eine Summe irgendwo zwischen 54 und 62 Billionen Dollar, je nachdem, welche Daten man der Schätzung zugrundelegt. Dieser Markt ist und bleibt ein völlig unregulierter Markt im Dunkeln. Es ist auch durchaus möglich, dass von den Unternehmen, die sich – wie z.B. die AIG – verpflichtet haben, die vielen hundert Milliarden Dollar an Ausfallversicherungen zu zahlen, keines über das dafür nötige Geld verfügt. Und es kann auch sein, dass dann, wenn diese sogenannten gesicherten Zahlungen gar nicht mehr einzutreiben sind, die großen Wall-Street-Häuser riesige Mengen an frischem Kapital brauchen, und dass dann einige dieser Häuser für bankrott erklärt werden. Das ist die dunkle Wolke, die derzeit verhindert, dass das globale, an den US-Dollar und die billionenschweren giftigen CDS-Kontrakte gekoppelte Kreditsystem funktioniert.

Die zweitklassigen (sub-prime) bzw. hochriskanten Häuserhypotheken in den USA in Höhe von etwa 780 Milliarden Dollar waren nur der Auslöser der jetzigen Krise. Als die Ausfälle dieser zweitklassigen Hypotheken inmitten einer schlechter laufenden US-Ökonomie im Laufe des Jahres 2007 zunahmen, sahen sich die Investoren die Sicherheiten dieser zweitklassig besicherten Hypotheken, den sogenannten hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS), genauer an. Dabei stellten sie fest, dass sich deren höchste Bewertung – »AAA« –, die in der Regel von den beiden amerikanischen Ratingagenturen Moody’s oder Standard & Poors stammten, fast immer auf die Zustimmung einer spezialisierten Wall-Street- Versicherung stützte, die der absichernden Bank (wie Goldman Sachs oder Citigroup oder JP MorganChase) eine Ausfallversicherung verkauft hatte. In der Theorie funktionierte das so: Falls ein oder zwei Hauseigentümer (mit MBS) von etwa 1000 dieser Haushypotheken mit den monatlichen Ratenzahlungen in Verzug geraten sollte, würde das Versicherungsunternehmen, ein sogenannter »Monoline Insurer«, gegen einen entsprechenden Aufschlag die Zahlung der fehlenden Raten garantieren. Doch als sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechterte und die Zahl der Subprime-Pleiten im Frühjahr 2007 auf alarmierende Höhen schnellte, begannen die Banken, die diese zweitklassigen Hypotheken hielten, diese Papiere zu verkaufen. Als dann aber keiner diese Papiere mehr kaufte, weil niemand wusste, welchen Preis ein solches MBS-Papier überhaupt noch hatte, kam es plötzlich zu einer Panik.

 

Ein katastrophales Ponzi-Schema

Jetzt realisiert plötzlich jeder, dass die »Finanzrevolution«, wie der frühere Chef der Federal Reserve, Alan Greenspan, der die Verbriefungs-Revolution nach Kräften gefördert hatte, diese Entwicklung gerne nannte, im Grunde nur ein »Ponzi-Schema« in Höhe von vielen Billionen Dollar war, also lediglich ein Schneeballsystem. Laut [der englischen Version von] Wikipedia ist »ein Ponzi-Schema eine betrügerische Investment-Operation, bei der den Investoren völlig überhöhte Renditen (›Profite‹) versprochen oder bezahlt werden, die aus Geldern stammen, die von späteren Investoren eingezahlt werden, nicht aber aus Nettoerträgen eines realen Geschäfts. Benannt ist dies System nach Charles Ponzi … Ein Grund dafür, dass dies System zu Beginn so gut funktioniert, ist der, dass frühe Investoren – also die, denen tatsächlich große Gewinne ausgezahlt wurden – in der Regel diese Gelder wieder in das System investieren. Daher müssen die Drahtzieher dieses Systems (netto) gar nicht so viel Geld auszahlen – sie müssen nur den Investoren Daten vorlegen, aus denen hervorgeht, wie viel die frühen Investoren insgesamt verdient haben, indem sie ihr Geld in dem System, das scheinbar so hohe Renditen abwirft, belassen haben. Außerdem versuchen die Drahtzieher das Abziehen von Geldern dadurch zu minimieren, dass sie den Investoren neue Projekte vorstellen, bei denen das Geld langfristiger festgelegt wird ...

Allerdings wird an einem bestimmten Zeitpunkt eines der folgenden drei Dinge passieren:

1) Die Drahtzieher verschwinden und nehmen alle investierten Gelder mit.

2) Das Schema kollabiert, weil sich das Ausmaß der Investments verringert und die Drahtzieher die versprochenen Renditen nicht auszahlen können. Das spricht sich herum und die Zahle derer, die auf der Auszahlung ihrer Rendite bestehen, nimmt zu – wie bei einem Sturm auf eine Bank.

3) Das Schneeballsystem fliegt auf, weil die Vertreter der Finanzbehörden bei der Überprüfung der Bücher dieses sogenannten Unternehmens feststellen, dass viele der ›Vermögen‹ die eigentlich vorhanden sein sollten, gar nicht existieren.«

Komischerweise durften in dem Regime unter Leitung von Henry Paulson, dem ehemaligen Chef von Goldman Sachs und Lieblingsfinanzminister der Wall Street, die meisten der betrügerischen Köpfe des Ponzi-Schemas namens »Verbriefung« ihre Jobs behalten. Einer der Hauptverfechter dieser Verbriefung, der Vizepräsident der Citigroup, Robert Rubin, der auch früher einmal Chef von Goldman Sachs war, bevor er unter Bill Clinton US-Finanzminister wurde, ist jetzt sogar zum Berater von Obama ernannt worden. Ab Sommer 2007 ist das riesige Ponzi-Schema kollabiert, ausgelöst durch die Krise der zweitklassigen Hypotheken. Doch das war nur die erste Welle von dem, was ich in einer ganzen Reihe von Artikeln auf dieser Homepage im November 2007 als »Finanz-Tsunami« bezeichnet habe. Derzeit weiß niemand, wie viele Wellen noch kommen werden, bis sich der ganze Sturm gelegt hat.

Im Zuge der Amtsübernahme eines Demokraten als US-Präsident am 20. Januar 2009 und eines von den Demokraten kontrollierten Kongresses wird darüber diskutiert, dass ein weiteres Paket zur Stimulierung der amerikanischen Wirtschaft in Höhe von 600 bis 700 Milliarden Dollar aus Steuergeldern aufgelegt wird, und zwar zusätzlich zu dem finanziellen Rettungspaket von 750 Milliarden Dollar, das die republikanische Administration durchgesetzt hat. Wenn man alles zusammenrechnet, dann könnte das Defizit im US-Bundeshaushalt im nächsten Haushaltjahr 2008/2009 durchaus die Zahl von zwei Billionen Dollar übersteigen.

 

Wer wird die Dollar-Schulden kaufen?

Damit kommen wir zur nächsten Krise: Wer wird solch eine gigantische Menge an US-Staatsanleihen kaufen und damit dieses Defizit finanzieren? In den letzten 30 Jahren wurde Washington finanziell dadurch gestützt, dass ausländische Zentralbanken wie die Saudi-Arabiens und Japans – oder kürzlich auch die chinesische Zentralbank – bereit waren, ihre wachsenden Handelsüberschüsse in US-Dollars in amerikanische Staatsanleihen und Schuldverschreibungen oder in Papiere von halb-staatlichen US-Unternehmen wie Fannie Mae und Freddie Mac zu investieren. Hinter diesen Geldern ausländischer Anleger steht jetzt ein großes Fragezeichen, weil sich Regierungen in aller Welt akut gezwungen sehen, ihren eigenen Banken und Industriezweigen finanziell aus der Patsche zu helfen, um damit ihre Volkswirtschaften vor weiteren Verheerungen der US-amerikanischen Finanz-Kernschmelze bewahren zu können.

 

Der General Motors Corporation (GMC) droht der Bankrott, wenn die US-Regierung dem Unternehmen keine Sofortkredite zur Verfügung stellt.

 

Amerikas Steuerzahler, die durch historisch hohe Schulden auf Haushypotheken, Autos und Kreditkarten jetzt fast erwürgt werden, können dieses Riesendefizit einfach nicht bezahlen. Sie haben im Zuge dieses Finanz-Tsunamis bereits die Hälfte ihrer Ersparnisse und angelegten Renten verloren. Außerdem steigt die Rate der Arbeitslosigkeit in den USA sprunghaft an, während sich die Bush-Administration weigert, General Motors Sofortkredite zur Verfügung zu stellen und damit auch die vielen hunderttausend Arbeitsplätze zu retten, die bei den Zulieferbetrieben der drei großen US-Autoproduzenten jetzt in Gefahr sind.

Deshalb bleibt jetzt nur noch das Anwerfen der Gelddruckmaschinen als Ausweg. Doch dieser enorme Finanzbedarf kommt nicht in Zeiten einer gutgeführten und gut laufenden  Ökonomie, die auch noch einen zusätzlichen Schuldenberg verkraften könnte, sondern zu Zeiten einer außerordentlich schlecht geführten Volkswirtschaft, die über gar keine Reserven mehr verfügt.

Wenn Länder mehr Schulden machen müssen, als sie bedienen können, kommt es zur Inflation. Wenn nicht ausländische Kreditoren die Obama-Administration retten, dann wird das Finanzministerium US-Staatsanleihen drucken und der Federal Reserve übergeben, die dafür dann Geld in Umlauf bringt.

 

Robert Rubin (zweiter von rechts), der Vizepräsident von Citigroup und einer der Berater Obamas, ist einer der Architekten der jetzigen Krise.

 

Die kommende Inflation wird sehr schlimm. Die Amerikaner werden nicht in der Lage sein, für die Importe von Gütern aus Übersee zu bezahlen, von denen sie inzwischen abhängig geworden sind. Der Wechselkurs des US-Dollars wird sich im Zuge dieser Inflation verschlechtern. Die wirkliche Krise hat noch gar nicht begonnen.

 

Freitag, 21.11.2008

Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik

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