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»Dobryj den, Wahrheit«: 30 Millionen Russen sehen kritischen Film über 11.9.

Gerhard Wisnewski

»Guten Tag, Wahrheit«: Rund 30 Millionen Menschen werden vor den Fernsehern sitzen, wenn das Russische Staatsfernsehen am Freitag, 12. September 2008, das Fass der Fässer öffnet – oder auch die Büchse der Pandora: Nämlich die offenen Fragen zum 11. September 2001. Offenbar ist es aus mit der Rücksichtnahme gegenüber den USA: Erstmals wird den Ungereimtheiten und Fälschungen vom 11. September auf höchster Ebene der Massenmedien nachgegangen. Da bleibt nur noch die Frage: Was wird wohl unser Mann in Moskau, Thomas "mit den Scherenhänden" Roth, darüber berichten?

Wie der amerikanische 9/11-Skeptiker und Historiker Webster G. Tarpley berichtete,  haben der französische Autor Thierry Meyssan und andere 9/11-Experten schon am 9. September eine Fernsehdebatte aufgezeichnet, die am 12. September 2008 im ersten Programm des russischen Staatsfernsehens ausgestrahlt werden soll. Meyssan ist ein führender Kritiker der ersten Stunde der offiziellen Version über die Attentate. In Deutsch veröffentlichte er zwei Bücher (Der inszenierte Terrorismus und Pentagate) und veranstaltete 2005 in Brüssel die Friedenskonferenz Axis for Peace.

Die vollkommen freie Debatte für das russische Fernsehen, die die unterschiedlichsten Meinungen zum 11.9. eingeschlossen habe,  werde gemeinsam mit der italienischen Dokumentation Zero gezeigt. »Die Russen«, so Tarpley, »werden so einen noch nie dagewesenen Abend der Wahrheit über den 11.9. erleben.«

Hier der Trailer:

 

Die Sendungen würden »mitten in der Prime Time« ausgestrahlt. Unter den Teilnehmern der Diskussionsrunde sei auch der Kommandeur der russischen Streitkräfte am 11. September, General Leonid Iwaschow, der zu den führenden Kritikern der offiziellen US-Version gehöre. Iwaschow sei ein führender »strategischer Denker« seines Landes.

Der Europaparlamentarier und Journalist Giulietto Chiesa sei ein wichtiger Sprecher in Fragen der Wahrheit über den 11.9. und die treibende Kraft hinter dem Dokumentarfilm Zero sowie einer Sammlung von Essays über den 11.9., die in Italien eine Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe.

Einer der faszinierendsten Teilnehmer der Diskussion sei ein russischer Kosmonaut, der die Ereignisse des 11. September aus dem Orbit beobachtet habe. Während sich die gewaltige Staubwolke über Manhattan entfaltet habe, habe er eine große Anzahl von Fotos und Filmen aufgenommen, die automatisch nach Houston und Moskau gesendet worden seien. »Wir haben diese Bilder sehr, sehr sorgfältig studiert und dabei einige hochinteressante Dinge gesehen«, wird der Kosmonaut zitiert.

In der Sendung wird man hoffentlich mehr erfahren.

Der Moderator der Talkrunde habe erklärt, die richtungweisende Sendung bedeute nicht, dass die Kreml-Administration aus Präsident Medwedew und Ministerpräsident Putin in Sachen 11.9. eine bestimmte Meinung vertrete, sondern sie würde lediglich ein Bekenntnis zu einer freien und offenen Debatte darstellen.

Nichtsdestotrotz, so Tarpley,  würden Beobachter in der russischen Hauptstadt einen tiefgreifenden Stimmungsumschwung in der russischen Regierung nach dem »völkermörderischen Angriff« des »georgischen Diktators und US-Satelliten Saakaschwili« auf Süd-Ossetien konstatieren. Die Russen, so diese Eindrücke, hätten genug davon, den USA zu Gefallen zu sein, insbesondere im Hinblick auf die offiziellen Mythen über den 11. September und den »Krieg gegen den Terror« – und diese Sendung werde diese Nachricht auf unmissverständliche Art und Weise an den Mann bringen.     

Na, dann sind wir mal gespannt, was unser Mann in Moskau über diese Sensation berichten wird.

 

Hier auch noch was Nettes:

Mittwoch, 10.09.2008

Kategorie: Geostrategie, Enthüllungen, Geheimdienste, 11. Sept. 2001, So lügen Journalisten

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