Informationen, die Ihnen die Augen öffnen!

Bücher, die Ihnen die Augen öffnen!

 

Finanz-Tsunami in den USA tritt in eine neue gefährliche Phase ein

F. William Engdahl

Wie an dieser Stelle seit Monaten berichtet, befindet sich die Krise um den Finanz-Tsunami in den USA „am Ende des Anfangs“, und nicht am „Anfang vom Ende“. In den letzten 48 Stunden haben die Entwicklungen bei den größten Finanzinstituten der USA einen neuen Krisenhöhepunkt erreicht: Amerikas viertgrößte Investmentbank, Lehman Brothers mit einer Geschichte von 158 Jahren, ist pleite und hat Gäubigerschutz beantragt (Chapter 11). Außerdem traf es an diesem Wochenende einen von Amerikas größten Finanzmaklern, Merrill Lynch, der von der Bank of America übernommen wurde, um nicht in Bankrott gehen zu müssen. Das war keine „Elefantenhochzeit“, sondern eine Mussheirat. Weltweit haben 10 Großbanken in Windeseile einen Feuerwehrfonds in Höhe von 70 Milliarden $ gebildet, um die Bankgeschäfte aufrechterhalten zu können. Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen seit 1913 hat Amerikas Zentralbank Federal Reserve zugestimmt, Bankaktien als Garantie für die Ausgabe von erstklassigen (AAA) US-Schatzanleihen an Banken zu akzeptieren; allerdings füllen sich damit die Bücher der Zentralbank weiter mit Papieren, die von den Bankiers selbst als „Giftmüll“ bezeichnet werden. Und das Ganze ist erst der Beginn eines Prozesses, der sich noch über Jahre hinziehen wird.

Am Abend des 14. September, einem Sonntag, meldete das Bankhaus Lehman Brothers Vergleich an. Da das Institut Schulden in Höhe von 613 Milliarden Dollar hat, ist das die größte Finanzpleite der amerikanischen Geschichte. Lehman Brothers war der größte Spieler auf dem Markt der Hypothekenbesicherten Wertpapiere (Mortgage-Backed Securities, MBS), die wiederum den Kern eines Finanzproblems ausmachen, bei dem es um mehrere Billionen Dollar geht. Diese Pleite wird Auswirkungen auf den gesamten Finanzsektor haben. Die größten unbesicherten Gläubiger von Lehman waren die Citibank N.A., die bereits mit schweren Problemen zu kämpfen hat, und The Bank of New York Mellon Corp., der Treuhänder von Aktienschulden des Hauses Lehman in Höhe von 138 Milliarden Dollar. Ganz anders als noch beim kürzlichen Bankrott von Bear Stearns, als die Federal Reserve bereit war, mit einem Zuschuss von 29 Milliarden Dollar dessen Übernahme durch JP Morgan zu einem Schnäppchenpreis möglich zu machen, hat sich diesmal der Hauptkrisenmanager der Bush-Administration, US-Finanzminister Hank Paulson, geweigert, die Bank mit Geldern der amerikanischen Steuerzahler zu retten. Diese Weigerung Paulsons hat die anderen US-Banken, die riesige offene MBS-Positionen haben, in hochgradige Alarmstimmung versetzt. Notverkäufe von Lehman-Vermögenswerten werden den Wert aller Wertpapiere in den Keller treiben, woraufhin andere Finanzinstitute gezwungen sein werden, ihre eigenen Positionen herunterzustufen, wodurch wiederum andere Banken dasselbe tun müssen – eine wahre Liquidationsspirale, deren Ende noch nicht absehbar ist.

In der Tat besteht jetzt durch Paulsons Verweigerungshaltung ein erhöhtes Risiko im gesamten globalen Finanzsystem, ein sogenanntes „systemisches Risiko“. Paulson ist Chef der Arbeitsgruppe für Finanzmärkte des US-Präsidenten, die unter dem Spitznamen „Absturzverhinderungsteam“ bekannt geworden ist, und zu der auch die Chefs der Federal Reserve, der US-Börsenaufsicht (SEC) und der US-Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel (CFTC) gehören. Paulson ist der ehemalige Chef des Wall Street-Investmentriesen Goldman Sachs, der auffälligerweise bis jetzt von der Krise fast unberührt blieb.

Ein Bankrott beendet abrupt alle Kontrakte der Finanzparteien untereinander, und darin liegt das sogenannte systemische Risiko, wie Insider der US-Finanzmärkte versichern. Jetzt wird zum ersten Mal getestet, wie groß der Schaden ist, den der Bankrott eines großen Bankhauses im ganzen Finanzsystem anrichtet.

 
Auch der größte Finanzmakler der USA ist pleite

Nur Stunden nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers kündigte Merrill Lynch, der größte Aktien- und Anleihenhändler der USA an, dass diese 94 Jahre alte Wall Street-Institution von der Bank of America übernommen wird. Diese Übernahme macht die Bank of America zu einem der größten Finanzinstitute der Wall Street, und nicht nur zur größten US-Bank im Privatkundengeschäft.

 


Merrill Lynch, der größte Wertpapierhändler der USA, musste sich von der Bank of Amerika aufkaufen lassen.

 

Damit noch nicht genug: Die größte Versicherungsgruppe der Welt, die New Yorker AIG, hat jetzt drastische Maßnahmen angekündigt, um einen Bankrott zu vermeiden. Die Gruppe versucht verzweifelt Geld aufzutreiben, um eine Herabstufung ihres Ratings durch die Agenturen Moody’s und S&P zu vermeiden, da diese Maßnahme AIG in den Bankrott treiben könnte. In nur einer Woche fiel der Wert der AIG-Aktien um 46 Prozent; seit Oktober 2007 ist der Wert der AIG-Aktien um 80% gefallen, und alle Verluste der AIG hängen mit dem MBS-Geschäft zusammen.

Das jetzige Verschwinden von zwei der ältesten unabhängigen Investmentbanken der Wall Street zusätzlich zu dem Verschwinden von Bear Stearns reduziert die Zahl der unabhängigen Wall Street-Finanzmakler von fünf auf nur noch zwei – Goldman Sachs und Morgan Stanley. Pikanterweise werfen Marktinsider beiden Häusern vor, große Teile der Öl-Warentermingeschäfte zu kontrollieren.


Verstaatlichung von Freddie und Fannie

Diese letzte dramatische Entwicklung der Finanzkrise kommt nur Tage nachdem sich die Bush-Administration gezwungen sah, die zwei größten Hypothekenfinanzierer der USA, die halb-öffentlichen Finanzinstitute Freddie Mac und Fannie Mae, de facto zu verstaatlichen. Zusammen garantieren diese beiden Unternehmen, die sich zwar im Besitz von privaten Aktionären befinden, aber vor vielen Jahrzehnten vom US-Kongress gegründet wurden, um den Kauf von Haushypotheken zu fördern, über 5,2 Billionen Dollar an Haushypotheken – das sind mehr als 40% aller Eigenheim-Hypothekenschulden in den USA.

Am 7. September hatte die US-Regierung Fannie Mae mit Sitz in der Hautstadt Washington und Freddie Mac mit Sitz in McLean, Virginia, unter eine sogenannte „Vormundschaft“ (conservatorship) gestellt, da die Gefahr bestand, dass der größte Anstieg der notleidenden Eigenheimkredite in den letzten drei Jahrzehnten zum Zusammenbruch der beiden größten Hypothekenfinanzierer führen würde. Die US-Regierung hat sich verpflichtet, 200 Milliarden $ für die Rettung von Fannie Mae und Freddie Mac zur Verfügung zu stellen. Finanzminister Paulson versucht verzweifelt, die Kosten dieser Rettung („bailout“) dem US-Haushalt „offiziell nicht anzulasten“. Allerdings machte ihm das Congressional Budget Office, also die Behörde des US-Kongresses, die in einem Haushaltjahr die nötigen und geplanten Ausgaben prüft und schätzt, einen dicken Strich durch die Rechnung und erklärte, dass die Kosten für den „bailout“ der beiden Hypothekenriesen in der offiziellen Bilanz des Haushalts der US-Regierung ausgewiesen werden müssen. Das bedeutet: Offiziell müssen 1,7 Billionen Dollar an unbesicherten Schulden, und weitere 3,5 Billionen Dollar an Hypothekenbürgschaften als Bundesschulden anerkannt werden. Das hat jetzt schon Auswirkungen auf die Risiken, die im Bereich US-Schatzanleihen und US-Dollar bestehen. Die US-Währung ging wieder auf Talfahrt, nachdem sie in den letzten Wochen einen mysteriösen Anstieg verzeichnen konnte, der aber, so wird allgemein vermutet, vornehmlich dadurch verursacht wurde, dass die Bank of China versuchte, die chinesischen Exporte anzukurbeln.

Dem Congressional Budget Office liegen bereits Schätzungen vor, dass das US-Haushaltsdefizit im nächsten Jahr auf 438 Milliarden Dollar anwachsen wird. Allein mit dieser Summe wäre es eines der höchsten der amerikanischen Geschichte, und dabei sind die 200 Milliarden Dollar für die Rettung von Fannie Mae und Freddie Mac noch gar nicht eingerechnet. Egal, ob der nächste US-Präsident nun Obama oder McCain heißt: es ist für ihn unmöglich, entweder die Steuern zu senken oder die Ausgaben zu erhöhen, und das trotz der Tatsache, dass die US-Wirtschaft in ihre schlimmste Depression seit den 1930er Jahren schlittert.

Bisher hat McCain immer wieder Bushs alte Leier bemüht, dass die Wirtschaftskrise der USA nur mit weiteren Steuererleichterungen gelöst werden könne. Von Obama, dessen finanzpolitische Sprecherin Penny Pritzker, eine Immobilien-Milliardärin aus Chicago, Ende der 1990er Jahre zusammen mit Merrill Lynch die erste zweitklassige („sub-prime“) MBS-Aktion in Gang gesetzt hat, war bisher kaum etwas über seinen Vorschlag zur Lösung dieser Krise zu hören.

 

Bush strahlt, weil er das Wirtschaftschaos bald seinem Nachfolger überlassen kann.


Der Fall der Eigenheimpreise beginnt erst

Das wirkliche Problem besteht darin, dass die Häusermärkte sowohl in den USA als auch in Großbritannien und Spanien immer weiter dramatisch einbrechen. Das hat in den USA sowie in einem geringeren Ausmaß auch in Europa dazu geführt, dass die Gefahr von weiteren potenziellen Herabstufungen wie ein Riesengespenst umgeht.

Wann wird es mit dem Häusermarkt in den USA wieder aufwärts gehen? Ein Teil des Problems besteht darin, dass jetzt eine neue Welle von Zwangsversteigerungen ansteht, und diesmal handelt es sich dabei nicht „nur“ um zweitklassige Kredite. Bei dem Großteil der notleidenden Kredite, die von den Banken bereits abgeschrieben wurden, handelte es sich ausschließlich um zweitklassige Kredite. Damit sind aber weitere Probleme für die großen Finanzinstitute vorprogrammiert. Außerdem fallen, wie wir an dieser Stelle in früheren Artikeln betont haben, in den USA die Konsumausgaben dramatisch, da die Verbraucher kaum noch Kredite bekommen und eine Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt die gesamten Konsumausgaben nach unten zieht.

Laut einer privaten Einschätzung von John Burns Real Estate Consulting, eine der angesehensten Beraterfirmen des US-Immobilienmarktes, die über 2 000 der größten Banken und Baufirmen berät, „haben sich die Aussichten für den US-Häusermarkt verschlechtert. Wie eine Umfrage bei über 300 Managern von Baufirmen ergab, zeigen die Kurven beim Verkauf neuer Eigenheime sowie bei Handel und Preisgestaltung auf diesem Sektor alle nach unten. Zwar hat der Weiterverkauf von verkauften Eigenheimen auf einigen Märkten die Talsohle erreicht, aber die Preise fallen immer weiter, da der Markt von Notverkäufen dominiert wird. Das neue Eigenheimgesetz wird langfristig ein wenig helfen, aber zunächst den Baufirmen und Bauherren einen schweren Schlag versetzen, da die Beihilfen für die Anzahlung gestrichen werden, von denen nach einer Schätzung ungefähr 17% der neuen Häusernachfrage abhängt.“

John Burns schätzt, dass die Eigenheimpreise insgesamt um 22% fallen werden, wobei ein Rückgang um 12% bereits eingetreten ist. Burns prognostiziert einen stärken Rückgang als in den meisten veröffentlichten Schätzungen. In der Großen Depression fielen von 1929 bis 1938 die Eigenheimpreise in den USA um 30%; erst dann stabilisierten sie sich wieder.

Burns geht davon aus, dass die US-Eigenheimpreise auf breiter Front erst im Jahre 2011 wieder anziehen werden; national werde der Rückgang der Preise nach seiner Schätzung mindestens noch bis einschließlich 2010 weitergehen.

Bis jetzt sind die Häuserpreise in den USA auf den Stand von 1995 gefallen und im nächsten Jahr werden sie den Stand von 1992 erreichen, bevor sie sich dann später im Jahr 2009 wieder etwas erholen werden. Die Preiserholung wird durch den Kauf zwangsversteigerter Häuser angetrieben sowie durch die Nachfrage von Familien, die aus persönlichen Gründen ein Eigenheim benötigen und bisher den Hauserwerb in Erwartung weiterer Preiskorrekturen hinausgeschoben haben.

Mit dem kürzlich verabschiedeten US-Eigenheimgesetz wurden die Anzahlungsbeihilfen abgeschafft, und diese betrafen 17% der Eigenheimkäufe. Wahrscheinlich wird es im September, d.h. rechtzeitig vor den Wahlen, einen Anstieg bei den neuverkauften Eigenheimen geben, da das neue Gesetz erst im Oktober in Kraft treten wird. Die Baufirmen werden den Amerikanern einreden, jetzt ein Haus zu kaufen, solange es die Möglichkeit der Anzahlungsbeihilfen noch gibt. Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 4. November statt und die Zahlen des Häusermarktes für November, die natürlich wesentlich niedriger sein werden,  liegen erst einige Wochen später vor.


„Alt-A“ ist der neue Begriff für zweitklassig

Inzwischen ist wohl jedem in der Welt klargeworden, wie schlecht das hochriskante Geschäft mit zweitklassigen Hypotheken tatsächlich war. Doch die nächste Bankrottwelle ist bereits vorprogrammiert: die kommenden sogenannten „Alt-A“ Eigenheimhypotheken. Das waren Hypotheken, die Kreditnehmern gegeben wurden, die zwar eine bessere Bonität als die zweitklassigen Kreditnehmer hatten, aber ihre Einkommen nicht ausreichend dokumentiert haben. Laut einer Schätzung haben möglicherweise 70% der „Alt-A“-Kreditnehmer ihre Einkommen als zu hoch angegeben. Davon hat über die Hälfte ihr Einkommen um 50% zu hoch angegeben, wie das Hypothekenforschungsinstitut (Mortgage Asset Research Institut) schätzt.

 

Die Zinsraten auf Alt-A-Hypotheken in den USA werden ab November neu festgesetzt und werden dramatisch ansteigen, bis zu einem Spitzenwert im November 2009


Etwa drei Millionen US-Kreditnehmer halten Alt-A-Hypotheken im Gesamtumfang von 1 Billion Dollar – im Vergleich zu 855 Milliarden Dollar, die an zweitklassigen Krediten offen stehen. 400 Milliarden Dollar dieser Summe von 1 Billion Dollar Alt-A-Hypotheken wurden allein 2006 ausgegeben. Fast 16% der verbrieften Alt-A-Kredite, die seit Januar 2006 ausgegeben wurden, sind bereits seit 60 Tagen in Verzug. Bleibt eine Hypothekenzahlung 90 Tage oder mehr aus, dann wird die Hypothek gesetzlich als notleidend eingestuft. Bei Krediten in Höhe von 270 Milliarden Dollar dieser Kategorie mussten entweder nur die Zinsen oder lediglich geringe „Lockzinsen“ bezahlt werden. Der Vertrag ist so abgefasst, dass nach 3 bis 5 Jahren die zu bezahlenden Zinsen bzw. Raten werden an die dann geltenden Marktzinsen angepasst werden. Das Ganze nannte sich Hypothek mit flexibler Verzinsung (ARM). Konkret bedeutet das, dass wir vom Beginn des nächsten Jahres an eine Welle von Neufestsetzungen der Hypothekenraten erleben werden, und die dann vorgenommenen Erhöhungen werden nicht gerade klein ausfallen. Die Raten der niedrigen „Lockzinsen“ können um 4 bis 8 Prozentpunkte ansteigen. Einige Hypotheken mit flexibler Verzinsung können sogar auf 12,25% festgesetzt werden. Damit kann sich die Monatsrate, die eine Familie für ihre Haushypothek zu zahlen hat, durchaus verdoppeln.

Die Wachovia Bank und das Bankhaus Washington Mutual waren dick ins Geschäft mit Alt-A-Krediten eingestiegen und hatten am Ende des zweiten Quartals davon Kredite in Höhe von 122 Mrd. Dollar bzw. 53 Mrd. Dollar in ihren Büchern stehen. Es ist sehr schwierig, genau festzulegen, wie viele weiteren Abschreibungen es noch geben wird, da mit der Abschreibung einer Hypothek erst dann begonnen wird, wenn es bei der Rückzahlung Probleme gibt. Es kann durchaus sein, dass diese Probleme erst nach Jahren auftreten. Besonders nach dem Zusammenbruch so prominenter Bankhäuser wie Bear Stearns, Merrill Lynch und Lehman Brothers will niemand mehr ein Finanzpapier haben, das mit einer Hypothek verbunden ist. Daher wird es noch eine lange Zeit auf diesem Gebiet Abschreibungen geben.

Das bedeutet, dass es in allen Gemeinden der USA in den nächsten zwei Jahren eine anhaltende Welle von Zwangsversteigerungen geben wird. So lange wie diese Häuser zum Verkauf auf den Markt kommen, üben sie einen Abwärtsdruck bei den Preisen aus. Die Verkäufe von zwangsversteigerten Häusern sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 109% gestiegen.

Auch die Zahl der Amerikaner, die Arbeitslosenunterstützung bekommen, ist gestiegen, und zwar auf 3,525 Millionen – dem höchsten Stand seit 2003. Die Wachovia Bank prognostiziert, dass die offizielle Arbeitslosigkeit in den USA von heute 5,5% im Jahre 2009 auf 6,7% ansteigen wird und 2010 bei über 7% liegen wird. Da die amerikanischen Verbraucher jetzt keine Hypotheken mehr auf ihre Häuser aufnehmen können und die Arbeitslosigkeit steigt, ist es absehbar, dass die Verbraucherausgaben, die in den letzten Jahren 70% des gesamten BIP der USA ausgemacht haben, dramatisch fallen werden.

Dienstag, 16.09.2008

Kategorie: Allgemeines, Wirtschaft & Finanzen

© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg


Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muß nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.


Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Die weniger hübsche Seite der Sarah Palin (TEIL II): Christus für Amerika beanspruchen – Palins merkwürdiger religiöser Hintergrund

F. William Engdahl

Bei dem ersten Bericht über das Profil und den Hintergrund der Überraschungs-Vizepräsidentschaftskandidatin des Republikaners John McCain habe ich die Tatsachen über Sarah Palins politische Karriere als Bürgermeisterin des 5000-Seelen-Städtchens Wasilla in Alaska und ihre 18-monatige Amtszeit als ...
weiterlesen »

Freitag, 12. September 2008


Deutschland: So lügen Journalisten …

Udo Ulfkotte

Öffentlich-rechtliche Medien werden vom Steuerzahler finanziert. Sie sollen die Staatsbürger wahrheitsgemäß unterrichten. Doch wenn die Realität mit dem Wunschdenken nicht übereinstimmt, dann belügt man den Bürger mitunter eiskalt. Ein schlimmes Beispiel dafür haben deutsche Medien nun nach einer ...
weiterlesen »

Dienstag, 19. August 2008


Die weniger hübsche Seite der Sarah Palin

F. William Engdahl

Bis vor einer Woche hatten die meisten Amerikaner noch nie von Sarah Palin, der Gouverneurin des Bundesstaates Alaska, gehört. Jetzt, nachdem über 40 Millionen Menschen ihre Rede nach der Ernennung zur Vizepräsidentschaftskandidatin live im Fernsehen verfolgt haben, schätzen 58 Prozent der ...
weiterlesen »

Mittwoch, 10. September 2008


Peinliche UN-Schlappe: Indien zieht sich aus dem in eine Kette von Lügen verstrickten UN-Weltklimarat zurück

Udo Ulfkotte

Es soll schlichte Gemüter geben, die trotz der ständigen Enthüllungen über die Lügen des UN-Weltklimarates diesem Gremium und seinen Prognosen von der »Erderwärmung« noch immer Glauben schenken. Die indische Regierung zieht nun allerdings einen Schlussstrich, zieht sich aus dem Weltklimarat zurück ...
weiterlesen »

Freitag, 05. Februar 2010