KOPP EXKLUSIV: Der Exodus der Europäer
Europa besteht aus vielen Einwanderungsländern – behaupten Politiker. Deutschland ist angeblich ein »Einwanderungsland« und Großbritannien auch –doch ein Blick auf die Statistik entlarvt diese Äußerungen als Lügen. Denn Deutschland ist vor allem ein Auswanderungsland. Und Großbritannien auch. Die ethnischen Deutschen und die ethnischen Briten verlassen ihre Heimatländer mit einem Massenexodus …
Deutschland ist ein »Einwanderungsland«. Das möchten politische Parteien und Stiftungen – etwa die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung – die Bürger gern Glauben machen. Seit Jahren schon wird die Worthülse »Einwanderungsland« beständig unkritisch wiederholt – so lange, bis es (fast) jeder glaubt. Schaut man in die Statistiken des Statistischen Bundesamtes, dann finden sich im Kleingedruckten allerdings Wanderungsbewegungen, die aufhorchen lassen: die Deutschen verlassen in Scharen ihre Heimat – Jahr für Jahr. Zitat aus dem Jahresbericht des Statistischen Bundesamtes 2007: »2007 wurden 165.000 Fortzüge deutscher Personen registriert. Die Zahl der Fortzüge nahm somit gegenüber dem Vorjahr (155.000) um 6% zu und blieb damit auf hohem Niveau. Die Hauptzielländer bei den Fortzügen deutscher Personen waren die Schweiz (20.000), die USA (14.000), Polen und Österreich (jeweils 10.000).« Deutschland ist somit ein Auswanderungsland – zumindest für ethnische Deutsche.
Das gleiche gilt auch für viele andere europäische »Einwanderungsländer« – die einheimische Bevölkerung packt die Koffer und Migranten wandern ein. Beispiel Großbritannien: In den letzten zehn Jahren (von 1997 bis 2006) haben fast zwei Millionen ethnische Briten ihre Heimat für immer verlassen und sind ausgewandert. Nach Angaben der renommierten Yale-Universität erlebte Großbritannien eine solche Auswanderungswelle zuletzt in den Jahren 1911 bis 1914. Britische Politiker führen die große Auswanderungswelle auch auf ständig steigende Steuern und die ständig steigende Kriminalität zurück. Doch während 1997 bis 2006 1,97 Millionen ethnische Briten ihrer Heimat den Rücken gekehrt haben, wanderten im gleichen Zeitraum 3,9 Millionen Migranten aus anderen Kulturkreisen zu. Man kann Großbritannien somit als »Einwanderungsland« bezeichnen. Politisch wäre das sicherlich korrekt.
Weil nun aber so viele Mitbürger aus anderen Kulturkreisen nach Großbritannien strömen und der Begriff »Asylsuchende« in ihren Ohren nicht vornehm genug ist, wird den Briten nun verordnet, den Begriff »Asylsuchende« nicht länger zu verwenden. Er sei »zu negativ«. Stattdessen sollen die in ihrer Heimat verbleibenden Briten die Einwanderer künftig vornehm »sanctuary seekers« (Zufllüchtende) nennen. »Sanctuary« – das klingt in den Ohren von Briten und Asylanten einfach vornehmer als »Asylsuchende«. Und es ist vor allem politisch korrekt. Und wem das nun nicht passt unter den ethnischen Briten, der kann sich ja dem Massenexodus aus der Heimat anschließen und dem Land den Rücken kehren. Er schafft damit dringend benötigten Platz für weitere »sanctuary seekers« …
Nun sind jene, die im Massenexodus ihre Heimat verlassen, nicht die unterprivilegierten Armen, sind nicht schlecht ausgebildet – sondern verdienen gut und haben für ihre neue Zukunft über Jahre hin gespart. Sonst hätten sie in Kanada, Australien und den Vereinigten Staaten keine Chance auf eine Aufenthaltserlaubnis. Es gehen also nicht die Armen und Mittellosen, sondern die Gutverdienenden. Folglich bleiben jene in der alten Heimat zurück, die weniger gut verdienen – und noch ärmere Mitbürger wandern aus anderen Kulturkreisen zu. Das aber alarmiert die Politiker, denn Jahr für Jahr erfährt die Bevölkerung in so genannten Armutsberichten die Folgen dieser Wanderungsbewegungen: die Zahl der Armen nimmt überall in Europa beständig zu. Das beklagt man dann bitterlich und sinnt auf Wege, die Steuern zu erhöhen. Also haben noch mehr Bürger die Nase voll – und wollen für immer weg … Auf die Idee, die gut ausgebildeten – aber ausgewanderten – Deutschen und Briten mit Anreizen wieder in die Heimat zurückzulocken, ist noch niemand gekommen …
Dienstag, 20.05.2008
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