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Niederlande: Ausgangssperren für junge Marokkaner in der Stadt Ede

Udo Ulfkotte

Überall im europäischen Kulturkreis wachsen die Probleme mit einem Teil jener jungen Migranten, die aus dem islamischen Kulturkreis zugewandert sind. Raubüberfälle, Plünderungen und Landfriedensbruch sind an der Tagesordnung. In den Niederlanden hat nun schon die zweite Stadt Ausgangssperren für kriminelle junge Marokkaner angeordnet. Deutsche Medien nehmen das alles bislang nicht zur Kenntnis.

Cees van de Knaap gehört der Partei der niederländischen Christlichen Demokraten an. Der Mann ist Bürgermeister der Stadt Ede. Nach Apeldoorn ist die Gemeinde Ede (Gelderland) die größte Gemeinde der Niederlande. Ede war früher bei Touristen bekannt wegen der vielen Hügelgräber aus der Bronze- und Jungsteinzeit. Ede selbst entstand im Frühmittelalter nach den Wanderungen germanischer Stämme als kleines Bauerndorf.

In den vergangenen Jahrzehnten kamen andere Völker, die sich in Ede niedergelassen haben – vorwiegend Marokkaner. Sie haben in Ede-Veldhuizen (»Feldhausen«) eine islamische Parallelgesellschaft errichtet. In der Kriminalstatistik der Stadt nehmen junge Marokkaner die vordersten Ränge bei den schweren Straftaten ein: Raub, Überfälle, brutalste grundlose Prügeleien, Brandstiftungen, Landfriedensbruch und Vergewaltigungen.

Immer mehr ethnische Niederländer haben in Ede Angst. Der Bürgermeister hat nun reagiert. Von sofort an gilt für die schlimmsten 90 jugendlichen Intensiv-Straftäter – die meisten von ihnen sind Marokkaner – unter bestimmten Voraussetzungen in Ede-Veldhuizen von abends 22 Uhr bis morgens 7 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre. In diesen Stunden dürfen nicht mehr als vier Personen gemeinsam auf die Straße gehen. Von den Ausgangssperren ausgenommen sind Jugendliche, die nachweislich dringend zum Arzt oder zur Schule/Lehre müssen.  Die Jugendlichen werden ein Mal verwarnt, wenn sie in der vorgenannten Zeit unberechtigt in der Öffentlichkeit angetroffen werden. Fallen sie ein zweites Mal auf und widersetzen sich der Ausgangssperre, dann werden sie erkennungsdienstlich wie Straftäter behandelt. Dem Bürgermeister blieb keine andere Wahl. Das einst beschauliche Ede-Veldhuizen gehört heute zu den 23 schlimmsten niederländischen Bezirken. Ähnliche Ausgangssperren wie in Ede gibt es seit längerer Zeit auch schon in Utrecht.

Ende Oktober 2008 hatten die Bürgermeister von 23 bekannten niederländischen Städten in einem offenen Brief an die Regierung endlich mehr Hilfe von der Regierung beim Kampf gegen den Terror marokkanischer Jugendlicher gefordert. Zu den Städten gehören etwa: Ede, Gorinchem, Den Haag, Culemborg, Gouda, Utrecht, Eindhoven, Den Bosch, Nijmegen und Tilburg. Die Bürgermeister der vorgenannten Städte trafen den niederländischen Innenminister Guusje ter Horst (Arbeiterpartei) und drängten diesen in dem Gespräch auf ein sofortiges Eingreifen der Regierung. Sie forderten ein härteres Vorgehen der Regierung gegen marokkanische Kriminelle. Doch außer netten Worten hat das Gespräch aus der Sicht der Bürgermeister bislang nichts gebracht. Die Probleme verschärfen sich unterdessen weiter.

Deutsche Journalisten haben diese Entwicklung bislang ignoriert. Wahrscheinlich haben sie in Zeiten der Pisa-Studien keine Fremdsprachenkenntnisse mehr. Daher helfen wir den Journalisten nachfolgend gern bei der Recherche, hier die Original-Quellen:

1. Trouw, 4. November 2008, Bericht »Probleemjeugd Ede riskeert wijkverbod«, 

2. Trouw, 22. Oktober 2008, Bericht »Gemeenten willen meer armslag tegen straatterreur«.

 

Donnerstag, 06.11.2008

Kategorie: Allgemeines, So lügen Journalisten

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