Obama unterstützt Gores Schwindel von der Erderwärumung
Der Demokrat Barak Obama hat bestätigt, worauf der Autor dieses Artikels bereits vor Wochen hingewiesen hat: Obama ist der Kandidat von »Plan B« der Fraktion des globalen Establishments, die die Erderwärmung und die sogenannte »Sanfte Gewalt« für das beste Mittel hält, die Amerikaner und den Rest der Welt davon zu überzeugen, den Lebensstandard drastisch einzuschränken.
Obama deutet seine Wirtschaftspolitik an
Barak Obama, dessen Vorsprung im Kampf um die Nominierung gegenüber seiner Rivalin Hillary Clinton täglich wächst, hat in letzter Zeit Einzelheiten über die Politik durchblicken lassen, die er als Präsident verfolgen wird. Dabei machte er deutlich, wie er mit der sich verschärfenden wirtschaftlichen Rezession/Depression, die Millionen amerikanische Bürger trifft, umzugehen gedenkt. Seine Vorschläge für Abhilfemaßnahmen sind zwar bewusst vage gehalten, klingen aber für einen durchschnittlichen Arbeiter durchaus attraktiv. Dass Obama sich nicht festlegt, ist allerdings kein Wunder. Sein politischer Berater in Wirtschaftsfragen ist der wegen seiner »Schocktherapie« berüchtigte ehemalige Fed-Chef Paul Volcker, ein Protégé David Rockefellers von der Chase Manhattan Bank. Volcker hatte 1971 Richard Nixon beraten, und auf seinen Rat hin hatte Nixon damals die Golddeckung des Dollars aufgehoben und die Währung floaten lassen. Seit 1971 sind die Dollar-Reserven im Welthandel explosionsartig um geschätzte 3000 Prozent gestiegen. Das war der Auslöser für die seitdem bestehende Währungsinflation. 1979 erließ Volcker dann auf Drängen David Rockefellers – der Jimmy Carter ins Präsidentenamt gebracht hatte – seine sogenannte »monetäre Schocktherapie«, angeblich um eben diese Inflation aus dem amerikanischen System »herauszudrücken«. Gleichzeitig ließ Volcker den Anstieg der Zinsraten um über 300 Prozent innerhalb weniger Wochen zu. Das Resultat war die schlimmste Rezession der Nachkriegszeit.
Kurz: Obama hat deutlich gemacht, dass seine Wirtschaftspolitik voll im Trend der amerikanischen Politik liegt. Er hat sogar ausdrücklich erklärt, dass er seinen einzigen umstrittenen Vorschlag, nämlich die Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf Aktien- oder andere Investitionsgewinne – eine Maßnahme, von der gerade die obersten Einkommensschichten profitieren –, mit dem Milliardär Warren Buffet abgesprochen hat, bevor er zur Finanzierung seiner Programme eine Erhöhung dieser Steuer von derzeit 15 auf »20 oder vielleicht 25 Prozent« forderte.
Der Demokrat Barak Obama führt eine clevere Image-Kampagne als »Kandidat der Hoffnung«, wobei es den Wählern überlassen bleibt zu bestimmen , was »Hoffnung« bedeutet.
Finanzchef der Obama-Kampagne auf Bundesebene ist die Chicagoer Milliardärin Penny Pritzker, Spross der Gründerfamilie der Hyatt-Hotelkette. Obamas erste Spendengala fand im Hyatt Regency Chicago statt. Pritzker half 2004 bei der Finanzierung von Obamas Wahlkampagne für den Senat. Pritzker, die dem überaus einflussreichen Council on Foreign Relations angehört, entwickelte gemeinsam mit der jetzt ebenfalls in Schwierigkeit geratenen Wall-Street-Investmentbank Merrill Lynch die Absicherung durch Verbriefung zweitklassiger Eigenheimhypotheken. Es ist also kein Wunder, dass Obamas Lösungsvorschläge für die Hypothekenkrise die Interessen der Finanzkreise, die diese Krise verursacht haben, nicht antastet.
Jetzt: Erderwärmung und Al Gore
Obama hat sich deutlich auf die Seite der Fraktion des angloamerikanischen Establishments gestellt, welches die These von der Erderwärmung für ihre Zwecke nutzt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania versicherte Obama bei der Antwort auf eine Frage nach seinem Programm zum Umgang mit der sogenannten Erderwärmung, er denke daran, den Nobelpreisträger Al Gore in sein zukünftiges Kabinett aufzunehmen. Gore hatte letztes Jahr den Nobelpreis für seinen Werbefeldzug über den Mythos von der Erderwärmung erhalten. Obama erklärte, er sei bereit, Gore einen Posten »auf Kabinettsebene – oder höher« zu geben. »Kabinettsebene« hieße Außenminister oder Chef des Nachrichtendienstes. »Höher« entspräche etwa dem Amt eines »Superministers« in Deutschland. Er erklärte: »Ich verpflichte mich, dass Al Gore am Tisch sitzen und eine wesentliche Rolle spielen wird, wenn wir darüber nachdenken, wie wir dieses Problem lösen können. Ich diskutiere regelmäßig mit ihm. Schon jetzt konsultiere ich ihn in derartigen Fragen.«
Al Gore repräsentiert eine ganz andere Fraktion der amerikanischen Politik als die Fraktion von Bush/Clinton. Das war der Hauptgrund dafür, dass Bill Clinton 2000 hinter Gores Rücken dessen Kampagne hintertrieb, obwohl Gore tatsächlich die Stimmenmehrheit gewonnen hatte. Dass der Oberste Gerichtshof damals Bush den Sieg nach den berüchtigten Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Stimmen in Florida zusprach, ist ein bizarrer und verfassungsrechtlich höchst zweifelhafter Präzedenzfall.
Al Gore wurde aus der politischen Mottenkiste geholt und mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, um den Schwindel von der Erderwärmung zu verbreiten.
Das ist der Hauptgrund für die tiefe Verbitterung zwischen den Lagern Obamas und Clintons. Es ist ein Kampf um das Überleben zwischen den beiden Hauptfraktionen des angloamerikanischen Establishments: die Fraktion der militärisch-industriellen Interessen und der Ölgiganten hinter Bush und Clinton kämpft gegen die Fraktion der »sanften Gewalt« und der Erderwärmung hinter Obama und Gore.
Um es deutlich zu sagen: Beide Fraktionen sind sich darüber einig, dass eine winzige Machtelite herrschen soll und dass die Masse der Bevölkerung ihren Lebensstandard zugunsten dieser winzigen Elite drastisch einschränken muss. Die Fraktionen unterscheiden sich lediglich in den Mitteln des Machterhalts in einer untergehenden Supermacht. Die Fraktion Bush-Clinton-McCain wird auch weiterhin rohe militärische Gewalt anwenden, um die Welt zu zwingen, ihrem Diktat zu folgen. Die Fraktion Obama-Gore-Volcker wird dagegen die »sanfte Gewalt« – die Vereinten Nationen, den IWF und die Weltbank – einsetzen, um ihren Plan für eine weltweite Bevölkerungsreduktion und die Senkung des Lebensstandards durchzusetzen. Die beiden Lager unterscheiden sich in den Mitteln, nicht aber in ihrem gemeinsamen Ziel: Machterhalt um jeden Preis. In einem untergehenden Imperium wie den Vereinigten Staaten sind beide mit dem Denken und den Axiomen einer bereits zu Ende gegangenen Ära behaftet.
Mittwoch, 09.04.2008
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