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Schweinegrippe-Impfung: Erster Beinahe-Todesfall in Deutschland

Gerhard Wisnewski

Die Pharma-Medien schieben Panik: Allerdings nicht vor der Schweinegrippe, sondern davor, dass sich keiner impfen lässt. Sehnsüchtig schreiben sie die »Zweite Welle« der Schweinegrippe herbei. In Düsseldorf klappte inzwischen ein 30-jähriger Mann unmittelbar nach der Impfung zusammen. Er konnte gerade noch gerettet werden. Der Impf-Arzt macht sich nun Gedanken, ob »das H1N1-Mittel nicht ganz so unbedenklich ist wie der herkömmliche Impfstoff«. Andere Ärzte raten rundheraus von der Impfung ab.

Düsseldorf, 31. Oktober 2009. In der Arztpraxis von Christian Wittig wird ein 30-jähriger Mann gegen die sogenannte »Schweinegrippe« geimpft.

 

Verzweifelt gesucht: Die 2. Welle, hier von der Münchner tz

 

Doch kaum hat der Mann die Spritze bekommen, geht es mit ihm rapide bergab: »Nachdem der Arzt ihm das Mittel Pandemrix verabreicht hatte, klagte der Patient über Übelkeit, Zitteranfälle und eine unregelmäßige Atmung«, berichtete RP Online am 3. November 2009: »Der Blutdruck sank rapide und der Puls stieg auf 120«, zitierte das Blatt Impf-Arzt Christian Wittig, »der den Kreislauf des Patienten mit fünf Medikamenten, Infusionen und Sauerstoff stabilisieren konnte.«

Das Impfopfer war nur wenige Sekunden vom Tod enfernt: »Bei so einer Überreaktion hat man höchstens 90 Sekunden Zeit, um zu reagieren«, erklärte Wittig laut RP Online. Alles ging so schnell, dass der Orthopäde den Rettungsdienst erst nach der Notfallbehandlung verständigen konnte.

Das erste Mal konnte man die tödlichen Nebenwirkungen des Impfstoffs also live beobachten. Bisher wird ja ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Todesfällen wie beispielsweise in Schweden in Zweifel gezogen. Hätte der Mann die Praxis bereits verlassen gehabt, hätte er die Impfung jedoch wohl kaum überlebt.

Eine Schweinepanik schiebt auch die Website der Tagesschau

 

»Bei den gewöhnlichen Impfungen habe ich so eine Überreaktion noch nicht erlebt«, zitiert RP Online den Arzt, »der seit zehn Jahren gegen die saisonale Grippe impft«. Das heißt: Kaum führt der Mann mal einige Impfungen gegen die Schweinegrippe durch, stirbt ihm beinahe ein Patient unter den Händen. »Es scheint mir, als sei das H1N1-Mittel nicht ganz so unbedenklich wie der herkömmliche Impfstoff«, sagte Wittig vorsichtig.

»Dennoch sei die Impfung sinnvoll und notwendig«, meinte der Arzt laut B.Z. Berlin vom 3. November. Inzwischen sei der Mann wieder »bei bester Gesundheit«.

Sicher: Das Glaubensbekenntnis gegenüber der Pharma-Religion darf nicht fehlen.

 

Das ist die perfekte Welle ... jedenfalls für die Pharmaindustrie

 

Dennoch muss man eine Lanze für unsere Ärzte brechen. Vielen von ihnen ist die Gesundheit ihrer Patienten wichtiger als die der Pharmaindustrie – und auch wichtiger als das Impf-Honorar. Bei einer Umfrage unter Medizinern erlebte das Berliner Boulevardblatt B.Z. eine böse Überraschung: Nur einer von sechs empfahl die Impfung.

»Wir waren mit unserem knapp zweijährigen Sohn schon beim Kinderarzt. Doch er hält eine Impfung gegen Schweinegrippe momentan nicht für notwendig«, berichtete B.Z.-Nachrichten-Redakteur Thomas Klementz. »Der Impfstoff ist an Kindern unter drei Jahren nicht getestet«, zitiert das Blatt Dr. Ulrich Fegeler vom Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte. Der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. Günther Jonitz, beschied die Journalisten sogar: »Ich lasse mich auf keinen Fall spritzen, denn das Risiko der Impfung ist weitaus größer als das Risiko einer Erkrankung.« Nur eine Ärztin war der Meinung, man könne auf die Impfung nicht verzichten: »Meine Ärztin sagte, die Krankheit sei zu gefährlich, um sie zu ignorieren«, erklärte B.Z.-Fotoredakteur Thilo Folesky: »Ich werde mich impfen lassen.«

Na dann: viel Spaß dabei.

 

Dienstag, 03.11.2009

Kategorie: Wissenschaft

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