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USA: Höchster Arbeitsplatzverlust seit dem Zweiten Weltkrieg!

Michael Grandt

Im Jahr 2008 verlor die US-Wirtschaft insgesamt 2,6 Millionen Arbeitsplätze, allein im Dezember waren es 500.000. Es war das schlechteste Jahr für den Arbeitsmarkt seit dem Zweiten Weltkrieg.

Vom Zusammenbruch des Immobilienmarktes und des Finanzsektors arg gebeutelt, rutscht die weltweit größte Volkswirtschaft immer tiefer in die Krise. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 2,6 Millionen Arbeitsplätze vernichtet – der größte Rückgang seit 1945.

Allein in den letzten zwei Monaten des Jahres 2008 gingen 1,1 Millionen Arbeitsplätze verloren: Im Dezember 524.000 und im November 584.000. Volkswirte prognostizierten, die USA würden vor der härtesten Herausforderung seit den 1930er-Jahren stehen. Besonders schwer betroffen sind die Baubranche, der Einzelhandel und Branchen mit Zeitarbeitsplätzen.

Die Arbeitslosenquote stieg offiziell auf 7,2 Prozent, auf den höchsten Stand seit 1993. Dem widerspricht allerdings Professor Peter Morici von der University of Maryland: »Die Wirtschaft ist in einer Depression. Rechnet man die Teilzeit-Arbeitsplätze mit ein, die verlorengingen, liegt die verdeckte Arbeitslosigkeit bei 14,5 Prozent.«

»Die Lage ist düster«, sagte der neue Hoffnungsträger Barack Obama angesichts der heiklen Situation, er mache aber gute Fortschritte in den Gesprächen mit dem Kongress. Obama will der Wirtschaft etwa fünf Prozent des Bruttoinlandproduktes (800 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung stellen.

Paul Ashworth vom Consultingunternehmen Capital Economics erwartet deshalb für die kommenden Monate einen moderaten Rückgang der Arbeitslosigkeit: »Wenn wir nur 300.000 Arbeitsplätze verlieren würden, wäre das schon ein Fortschritt, vor zwei Monaten wäre das eine Katastrophe gewesen.«   

 

 

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Quelle:

Paul Ashworth, of Capital Economics, said payrolls fell by an average of 500,000 a month in the final quarter of 2008. http://www.guardian.co.uk/business/2009/jan/09/us-unemployment-payrolls

 

 

Donnerstag, 22.01.2009

Kategorie: Gastbeiträge, Wirtschaft & Finanzen, Politik

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