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Verbrechen lohnt sich: Aus Steuermitteln finanzierte Kreditkarten mit Guthaben nur für zugewanderte Kriminelle

Udo Ulfkotte

Kennen Sie den alten Spruch »Verbrechen lohnt sich nicht«? Bevor Sie die nachfolgenden Zeilen lesen, sollten Sie vielleicht erst einmal Ihren Arzt oder Apotheker danach fragen, ob Sie auch wirklich ganz gesund sind. Wenn Sie sich leicht aufregen, dann lesen Sie jetzt bitte NICHT weiter. Straßenräuber, Vergewaltiger und Mörder bekommen nämlich sogenannte Prepaid-Kreditkarten mit Guthaben. Finanziert wird das aus Steuermitteln. In den Genuss der Steuergelder – pro Person bis zu 5.550 Euro – kommen allerdings nur Zuwanderer.

Sind Sie Zuwanderer? Brauchen Sie Geld? Da gibt es nämlich einen ganz sicheren Geheimtipp. Nein, Sie müssen nicht etwa arbeiten. Jedenfalls keinesfalls ehrliche Arbeit verrichten. Aber könnten Sie vielleicht einen Menschen ermorden? Oder zumindest als Straßenräuber oder Einbrecher tätig werden? Oder als Vergewaltiger? Das wird nämlich mit mit zu 5.550 Euro belohnt.

Sie glauben das nicht? Ehrlich, der Autor dieses Berichtes hat es auch zunächst nicht glauben wollen.

Die Londoner Zeitung Daily Mail ist eine seriöse und renommierte britische Tageszeitung. Sie berichtet heute über außergewöhnliche Kreditkarten, die die Regierung mit Steuergeldern finanziert. Viele tausend Kriminelle haben Kreditkarten mit Guthaben bis zu 5.550 Euro (5.000 britische Pfund) erhalten. Vergewaltiger, Straßenräuber, Einbrecher und Mörder. Die Überschrift über den Berichtet lautet: »Bribed to quit Britain: Foreign criminals offered up to £5000 if they agree to go home«. Das Programm der britischen Regierung gibt es weiterhin. Jeder zugewanderte Kriminelle bekommt auf Wunsch eine Kreditkarte. Die Höhe des auf das Konto einbezahlten Guthabens ist abhängig von der Schwere des verübten Verbrechens. Ein Beispiel: Agnes Wong, 29, ist eine Mörderin. Sie bekam von der Regierung eine Kreditkarte mit 4.500 Pfund (5.000 Euro). Alles, was die Mörderin für das Geld machen muss, ist die Ausreise aus Großbritannien.

Die britische Regierung will, dass möglichst viele zugewanderte Kriminelle das Land verlassen. Daher schenkt sie ihnen Kreditkarten und ein Rückreiseticket. Unter Kriminellen hat sich das schnell herumgesprochen. Tausende sind nach offiziellen Angaben ausgereist – haben das Geld im Ausland abgehoben. Und kamen wieder illegal zurück. Ein Straßenräuber kriegt beispielsweise 46 Pfund für eine Fahrkarte von der Insel aufs Festland (etwa nach Deutschland). Dazu eine Kreditkarte mit 454 Pfund Guthaben, die man nach Überqueren der Grenze sofort abheben kann.

Seit Oktober 2006 gibt es die erst jetzt bekannt gewordene Geheimaktion mit den Kreditkarten für zugewanderte Kriminelle in Großbritannien. 5.400 zugewanderte Kriminelle haben schon eine solche Kreditkarte der britischen Regierung. Sie werden nach dem Aufgriff durch die Polizei eben nicht einfach in ihr Heimatland deportiert. Nein, sie werden für ihre Kriminalität noch belohnt. Verbrechen lohnt sich.

Warum die britische Regierung das alles macht? Ganz einfach – eine Nacht im Gefängnis kostet sie statistisch gesehen 100 britische Pfund (110 Euro). Wenn ein zugewanderter Vergewaltiger also freiwillig in sein Heimatland zurückkehrt, was sind dann 3.000 Euro auf einer Kreditkarte, die einem Monat im Gefängnis entsprechen? Man wirbt derzeit in britischen Haftanstalten mit der Londoner Kriminellen-Kreditkarte. Vielleicht gibt es ja bald auch die goldene und auch eine Platin-Kreditkarte für zugewanderte Wiederholungs- und Intensivstraftäter? Verbrechen lohnt sich eben. Zumindest finanziell. 

 

 

Donnerstag, 24.12.2009

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen, Wirtschaft & Finanzen, Politik

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