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Warum Michelle Obama 355 Dollar für Schweizer Apfelextrakt zahlt

Udo Ulfkotte

Michelle Obama, die Gattin des amerikanischen Präsidenten, wird von vielen anderen Frauen beneidet. Nun hat sie mitteilen lassen, welche Gesichtspflege sie nimmt. Wichtig sind ihr Schweizer Alpenäpfel. Die kann sich ein Durchschnittsamerikaner garantiert nicht leisten. Aber die Schweizer Äpfel sind so sauer, dass sie die Haut zusammen ziehen. Und nun erfahren die Amerikaner: Das mit den Schweizer Äpfeln ist das Geheimnis der Schönheit von Michelle Obama.

Michelle Obama ist zu einem Vorbild vieler amerikanischer Frauen geworden. Immerhin war sie vor einigen Monaten sogar Cover-Girl der Frauenzeitschrift Vogue. Sie verkörpert seither den »American Dream«. Immer öfter übertreibt sie es allerdings – so sehen es jedenfalls immer mehr Amerikanerinnen. Denn ihr Höhenflug scheint sich nicht bremsen zu lassen.

Etwa 17,5 Prozent der Amerikaner sind derzeit – so die inoffizielle und realistische Statistik – arbeitslos. 7,3 Millionen Amerikaner haben ihre Arbeit verloren und täglich kommen rund 7.000 weitere hinzu. Weil es ein funktionierendes Sozialversicherungssystem nicht gibt, bekommen 600.000 Amerikaner nicht einen Cent zum Überleben – Tendenz steigend. Sie müssen betteln oder verhungern. Und in genau dieser Situation erfahren die Amerikaner nun, womit die amerikanische First Lady ihre Gesichtshaut pflegt: Mit dem Schweizer Apfel »Uttwiler Spätlauber«, dessen Extrakt so sauer ist, dass es die Haut zusammenzieht. Ein Fläschchen des Schweizer Apfelextraktes kostet 355 Dollar

 

Mittwoch, 11.11.2009

Kategorie: Allgemeines

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