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Washington droht letzte Militärstützpunkte in Lateinamerika zu verlieren

Udo Ulfkotte

Im Jahre 2009 endet der bilaterale Vertrag für die Nutzung des Manta-Airports in Ecuador. Danach sollen die Chinesen dort Zugang erhalten - und die Amerikaner für immer rausfliegen...

Den Vereinigten Staaten weht seit geraumer Zeit schon ein eisiger Wind aus Lateinamerika entgegen. Eines der letzten Flugfelder, das Washington in Lateinamerika derzeit noch offiziell für Geheimoperationen benutzen darf, ist der Manta-Airport in Ecuador. Unlängst besuchte Rafael Correa, der Präsident Ecuadors, die Volksrepublik China. Und dort eröffnete er den verblüfften Chinesen, im Jahre 2009 laufe der bilaterale Vertrag mit den Amerikanern für die militärische Nutzung des Manta-Airfields aus - und dann könnten die Chinesen das Flugfeld haben.

 

Präsident Rafael Correa habe definitiv entschieden, den Vertrag mit den Amerikanern auf keinen Fall zu verlängern. Und China solle den Flugplatz bekommen und als Türöffner für weitere Kontakte in Lateinamerika nutzen. Die Amerikaner hatten das Manta-Airfield vor allem für Geheimoperationen in Lateinamerika genutzt und sind über die Ankündigung nun schockiert.

Samstag, 08.12.2007

Kategorie: Geostrategie, Geheimdienste

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