Wird zu Guttenberg zum Gartenzwerg?
Deutsche Qualitätsmedien haben Herrn zu Guttenberg zur Größe verholfen. Kaum ein Politiker ist heute so beliebt wie der angeblich so eloquente Franke. Man sieht ihm nach, dass er seinen Lebenslauf reichlich geschönt hat. Und wen interessiert es heute noch, dass er mit deutschen Arbeitsplätzen gezockt hat? In den Geschichtsbüchern werden Historiker eines Tages jedoch wohl nicht umhin können, die Bedeutung des Herrn zu Guttenberg auf das tatsächliche Maß zu schrumpfen. Als Wirtschaftsminister hat er bei Opel jedenfalls voll versagt.
Lange vor der Bundestagswahl – im August 2009 – fiel bei General Motors die Entscheidung, Opel zu behalten. Die Darstellung der Bundesregierung und des umtriebigen Herrn zu Guttenberg, völlig überrascht worden zu sein mit der Entscheidung von GM, ist dementsprechend verlogen. Der frühere Wirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat zwei Wochen vor der Bundestagswahl vielmehr alles unternommen, um die durch den eigentlich längst beschlossenen Magna-Deal gesicherten Arbeitsplätze in deutschen Opel-Werken wieder unsicher zu machen. Zu Guttenberg lieferte General Motors jedenfalls wissentlich eine Steilvorlage, um das Magna-Paket wieder aufzuschnüren. Er ignorierte alle Warnungen aus Brüssel. Am 17. September 2009 – zwölf Tage vor der Bundestagswahl – schrieb zu Guttenberg dem Chef von General Motors, Fritz Henderson. Guttenberg war zuvor vom EU-Industriekommissar Günter Verheugen davor gewarnt worden, den Brief zu schreiben. Denn dieser bot GM die Möglichkeit, die eigentlich längst zugunsten von Magna entschiedene Akte noch einmal zu öffnen. Was war das für ein Brief? Und warum hat Herr Guttenberg mit 10.000 deutschen Arbeitsplätzen gezockt?
Der Volltext dieses Beitrages ist nur den Abonnenten von KOPP Exklusiv zugänglich.
Lust auf noch mehr Hintergrundinformationen?
Abonnieren Sie unseren Exklusiv-Dienst, der Sie – unabhängig von politischen Interessen oder Konzernverlautbarungen – regelmäßig mit vielen Berichten fundiert informiert.
Lesen Sie die ganze Geschichte im neuen KOPP Exklusiv, darüber hinaus in der nächsten Ausgabe auch noch die folgenden Themen:
– Deutschland: Kommt die Goldsteuer?;
– Gesundheitskarte: Die Diktatur der Gene;
– Schlaraffenland: Deutsche Arbeitslose lieben die Schweiz;
– Schweinegrippe: Tod als Nebenwirkung;
– Der Geruch des Bösen – Jagd auf den Angstschweiß.
Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!
Mittwoch, 18.11.2009
© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muß nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Ergänzende Beiträge zu diesem Thema:
Minister in der Kampfzone: Good luck, Gutti!
Gerhard Wisnewski
weiterlesen »
Samstag, 14. November 2009
Die Kreuz-Retter kommen: Italiener schlagen vereint gegen die EU zurück
Udo Ulfkotte
weiterlesen »
Freitag, 13. November 2009
Mediale Märchenstunde – für eine Handvoll Dollar
Udo Ulfkotte
weiterlesen »
Dienstag, 17. November 2009
Kein Geld mehr für Beerdigungen
Michael Grandt
weiterlesen »
Montag, 16. November 2009
Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:
Ethnische Europäer: Menschen zweiter Klasse
Udo Ulfkotte
weiterlesen »
Sonntag, 07. Februar 2010
Kein Geld mehr für Beerdigungen
Michael Grandt
weiterlesen »
Montag, 16. November 2009
Minister in der Kampfzone: Good luck, Gutti!
Gerhard Wisnewski
weiterlesen »
Samstag, 14. November 2009
Zensur auf der Klimakonferenz: ZDF- und ARD-Chefredakteur protestieren bei Merkel und UNO
Gerhard Wisnewski
weiterlesen »
Freitag, 18. Dezember 2009













