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Wisnewski erhielt Lutzenberger-Preis für Whistleblower

Presse-Service Gerhard Wisnewski

Der Journalist, Buchautor und Filmemacher Gerhard Wisnewski wurde mit dem Preis der José-Lutzenberger-Initiative für Zivilcourage und Whistleblowing zur Bewahrung von Natur und sozialem Frieden ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Dienstag, den 24. März 2009, in Bonn statt.

Siegfried Pater vom Vorstand der Lutzenberger-

Initiative und Preisträger Gerhard Wisnewski.

Foto: Arbeiterfotografie

 

Die Initiative zur Gründung der José-Lutzenberger-Stiftung e.V. begründete ihre diesjährige Wahl damit, dass Wisnewski sich den Idealen des demokratischen und aufklärerischen Journalismus verpflichtet fühle und er an die Notwendigkeit der Kontrolle der Macht durch die Vierte Gewalt glaube. Konsensjournalismus zum eigenen Vorteil lehne Wisnewski ab. Stattdessen sei der Münchner Autor der festen Überzeugung, dass bequemer Journalismus ein Widerspruch in sich sei. Laut José-Lutzenberger-Initiative entspreche Wisnewskis Philosophie: Journalismus ist dann ernsthaft, wenn dieser unbequem ist, und der oft unpopulären und unschönen Wahrheit dient.

»Es ist mir eine große Ehre und Verpflichtung, unter diesem großen Namen ausgezeichnet zu werden«, sagte der Preisträger. »José Lutzenberger fühlte sich immer ohne politische Rücksichtnahmen der Wahrheit verpflichtet. Deshalb ist er auch mir ein großes Vorbild.« 

International erlangte Wisnewski große Anerkennung für das Aufdecken von Hintergründen im Themenbereich Terrorismus. In diesem Zusammenhang setzte er sich intensiv sowohl mit der »RAF« als auch mit den Ereignissen rund um den »11. September« auseinander. Wisnewski begnügte sich nicht damit, an der Oberfläche und ihren einfachen Erklärungen zu bleiben. Bei seinen Recherchen stieß er auf zahlreiche ungeklärte Fragen, deren Beantwortung durch die Geheimdienste und die Politik in den USA und Deutschland bis heute aussteht.

Der weltweit angesehene und engagierte Whistleblower und Umweltschützer José Lutzenberger starb 2002 im Alter von 75 Jahren  in seinem Heimatland Brasilien.  1998 erhielt er den als »alternativer Nobelpreis« bekannten Right Livelihood Award.

Auch international wurde der kurzzeitige Umweltminister Braisiliens, Jose Lutzenburger, zu einem gesuchten und streitbaren Referenten. Seine unverblümten Meinungsäusserungen sorgen immer wieder für anhaltende Diskussionen. Ob es sich um Wirtschaftsexperten dreht, die die Globalisierung schön reden, oder um das Nützlichkeitsdenken der modernen abendländischen Gesellschaft, der deutschstämmige Brasilianer scheut vor deutlichen Worten nicht zurück.

Den Globalisierungsbefürwortern trat er entgegen: »In Australien wird holländisches Bier getrunken und in Holland australisches und Butter marschiert von einem Kontinent zum anderen – das ist doch alles absurd«.
ECO-World News  

»Das Vermächtnis« von José Lutzenberger und

Siegfried Pater und Wisnewskis verheimlicht –

vertuscht – vergessen«; Foto: Arbeiterfotografie

 

Von 1990 bis 1992 war Lutzenberger brasilianischer Umweltminister, bis er die nationale Umweltbehörde IBAMA als »hundertprozentige Tochter des Holzhandels« bezeichnete.

In Deutschland ist der kritische Bonner Journalist Siegfried Pater, der eng mit Lutzenberger zusammenarbeitete, 

Verwalter des Lutzenberger-Archivs.

 

Der José Lutzenberger-Preis ist mit Euro 1.000 dotiert.

Hier einige Links »Aus dem Leben eines kritischen Journalisten« auf arbeiterfotografie.com:

 

Fotoreportage von der Preisverleihung:

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2009/index-2009-03-24-bonn-jose-lutzenberger-preis-an-gerhard-wisnewski.html

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0001.html
WDR-Fernsehen: »Aktenzeichen 11.9. ungelöst«
über einen Film von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski im WDR Fernsehen, 20.6.2003

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0002.html
Gerhard Wisnewski: »Operation 9/11 – Angriff auf den Globus«
Der 11. September: eine Verzweifelungstat – über ein Buch von Gerhard Wisnewski, Knaur 2003

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0006.html
Panorama: »Meisterwerk« der Manipulation
Über den Beitrag »Juden, BKA und CIA – Absurde Verschwörungstheorien zum 11.9.« in der ARD-Sendung Panorama vom 21.8.2003

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0009.html
Spiegel: Der Angriff auf die Köpfe wird intensiver
Über die Spiegel-Titelgeschichte von Dominik Cziesche, Jürgen Dahlkamp, Ulrich Fichtner, Ulrich Jaeger, Gunther Latsch, Gisela Leske und Max F. Ruppert vom 8.9.2003

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0011.html
WDR-Fernsehen: Versuch der Demontage eines kritischen Journalisten
Über die Diskussionssendung »Täuschung oder Wahrheit? – Verschwörungstheorien zum 11. September« mit Gerhard Wisnewski, Hans Leyendecker und zahlreichen »Experten« im WDR-Fernsehen am 10.9.2003

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0016.html
Spiegel: Phantome aus dem Off produzieren wertlose Geständnisse
Gerhard Wisnewski über die Spiegel-Titel-Story vom 27.10.2003

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0020.html
Gerhard Wisnewski: »Mythos 9/11 – Der Wahrheit auf der Spur«
Erdrückende Beweislast – über das zweite Buch von Gerhard Wisnewski in Sachen 11. September

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-0035.html
Betrachtungen zu Gerhard Wisnewskis Buch Verschlußsache Terror. Wer die Welt mit Angst regiert

Donnerstag, 26.03.2009

Kategorie: Politik

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