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Zweifel an der warmen Klimakatastrophe – Eine russische Studie warnt nun vor weltweit sinkenden Temperaturen

Udo Ulfkotte

Der Klimawandel ist nicht nur ein Politikum. Die Theorie von steigenden Temperaturen sichert Arbeitsplätze und bietet Regierungen von Feinstaubplaketten bis zum CO2-Emmissionshandel unerschöpfliche Einnahmequellen. Und für nicht wenige Menschen ist sie zu einer Ersatzreligion geworden. Nun erleben nicht nur die Vereinigten Staaten den kältesten Winter seit vielen Jahrzehnten. Und in Russland frohlocken jene Wissenschaftler, die das angeblich heraufziehende Treibhausklima seit Jahren schon müde belächelt haben. In Russland sieht man die Entwicklung nämlich völlig anders als in westlichen Industriestaaten – Moskau erwartet eine bald heraufziehende neue Eiszeit.

Der frühere britische Schatzkanzler Lord Nigel Lawson hat schon vor Jahren in der Zeitschrift Spectator etwas Ungeheuerliches mitgeteilt. Lord Lawson schrieb, der angebliche Klimawandel werde von Amerikanern und Europäern immer stärker als Glaubenssache und nicht als eine Frage der Vernunft diskutiert. Sein Fazit lautete: »Es ist, wie ich vermute, kein Zufall, dass der Klimawandelabsolutismus gerade in Europa auf besonders fruchtbaren Boden gefallen ist. Denn es ist Europa, wo heute die am meisten säkularisierte Gesellschaft lebt und die traditionellen Religionen den geringsten Rückhalt haben. Dennoch fühlen die Menschen immer noch das Bedürfnis nach Trost und höheren Werten, mit denen uns die Religion einst versorgte. Und so ist die Klimadebatte das beste Beispiel für die Quasi-Religion des ›grünen Alarmismus‹ und der ›globalen Heilsverheißung‹. Sie hat, gemeinsam mit anderen, dieses Vakuum gefüllt. Ihre Mantras infrage zu stellen, wird als Blasphemie betrachtet. Doch solches kann keine Basis für rationale politische Entscheidungen sein.« Lord Nigel Lawson betrachtet die politischen Aktivitäten um die Treibhaus- und Klimadebatte somit als eine Art Ersatzreligion.

Der britische Lord bekommt in diesen Tagen Unterstützung von unerwarteter Seite – die russische Zeitung Pravda titelte nun »Auf die Welt kommt eine neue Eiszeit zu«. Das war nicht etwa politisch gemeint. Und die Pravda bezieht sich mit ihrem Bericht auch keinesfalls auf die in vielen Teilen der Welt derzeit eher kühlen Temperaturen.  Die Pravda weist auf russische Studien hin, nach denen der CO2-Gehalt der Atmosphäre seit Jahrmillionen immer dann hohe Konzentrationen erreicht, wenn eine neue Eiszeit bevorsteht. Und zwar ganz ohne industrielle Abgase.

Angeblich beginnt die neue große Eiszeit nun schon in der Mitte dieses Jahrhunderts. Man darf also ruhig einmal in Ruhe darüber nachdenken, ob die uns vorgelegten Modelle über die angebliche Erderwärmung wirklich solide sind. Es gibt offenkundig nicht wenige, die das aus wissenschaftlicher Perspektive völlig anders sehen. Und wenn die einen ein Treibhaus auf der Erde prognostizieren, die anderen aber eine Eiszeit herannahen sehen, vielleicht liegt die Wahrheit ja in der Mitte – und das Klima bleibt auf absehbare Zeit einfach so wie es war und ist; mal wärmer, mal kälter.  

 

Montag, 12.01.2009

Kategorie: Allgemeines, Wirtschaft & Finanzen

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