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Zweiter Weltkrieg: Alliierte Flächenbombardements zur Ausschaltung der deutschen Atombombengefahr?

Thomas Mehner

Im Zusammenhang mit der Recherche zur Entwicklung einer deutschen Atomwaffe während des Zweiten Weltkrieges konnten zwischenzeitlich eine Vielzahl von Indizien und Fakten zusammengetragen werden, die einige etablierte Geschichtsauffassungen in Frage stellen.

Mittlerweile lässt sich erkennen, dass die Behauptung, das Deutsche Reich habe niemals eine nukleare Waffe entwickelt, unhaltbar ist angesichts zahlreicher massiver Widersprüche. Schon früher war u.a. vermutet worden, dass die von den angloamerikanischen Bomberflotten durchgeführten Flächenbombardements einen anderen, bis heute weitestgehend verschwiegenen Hintergrund gehabt haben könnten. Die Fragestellung lautete in diesem Kontext, ob Briten und Amerikaner deshalb Städte wie Plauen, Würzburg oder Dresden in Schutt und Asche legten (was genau genommen militärisch völlig sinnlos war, wenn man vom Standpunkt der etablierten Geschichtsschreibung nach einer Erklärung sucht), weil sie unter allen Umständen die Fertigstellung der deutschen Atomwaffe verhindern wollten.

Zwischenzeitlich fand sich die Bestätigung für diese Annahme: In einem in der Chicago Daily Tribune vom 28. September 1945 auf Seite 12 erschienenen Artikel wurde dieser Sachverhalt bzw. Zusammenhang vollauf bestätigt – von keinem Geringeren als Major Alexander de Seversky, einem in den USA bekannten Luftfahrtingenieur, der nach dem Kriegsende auch den früheren deutschen Reichsmarschall Hermann Göring zu Fragen der deutschen Luftwaffenentwicklungen verhört hatte und für seine Leistungen im Jahre 1947 vom US-Präsidenten Harry Truman ausgezeichnet worden war. In dem mit »Atomic Energy Control Board voted in Senate« überschriebenen Artikel wurde unter dem Absatz »Nazi Progress Told« de Seversky zitiert, wonach die alliierten strategischen Bombenangriffe auf Deutschland die Nazis daran gehindert hätten, als Erste die Atombombe einzusetzen! Hier heißt es wörtlich: »Earlier the war department made public a report by Maj. Alexander de Seversky saying that allied strategic bombing of Germany may have prevented the Nazis from being the first to use atomic bombs.«

Wenn man die Geschichte des Zweiten Krieges vollständig verstehen will, muss man wohl davon ausgehen, dass alles, was von alliierter Seite ab 1944 (vielleicht auch schon früher) unternommen wurde, nur zwei Zielen diente: 1) den Einsatz neuer deutscher Wunderwaffen, zu denen insbesondere die Atomwaffe gehörte, um jeden Preis zu verhindern (wobei man aufgrund der Unkenntnis der exakten Entwicklungs- und Produktionsstandorte alles in Schutt und Asche legte, was irgendwie verdächtig erschien) und 2) selbst in den Besitz dieser Technologien zu gelangen. Erkennt man diese Zusammenhänge, wird klar, warum die alliierten Luftflotten einen regelrechten Bombenterror gegen Deutschland realisierten – sie konnten aus ihrer Sicht gar nicht anders, wollten sie der eigenen Vernichtung entgehen.

De Serverskys Statement ist nur eines von vielen, das hochrangige US-Verantwortliche nach dem Krieg abgaben. Diese Verlautbarungen stehen in krassem Gegensatz zu den bis heute immer wiederkehrenden Behauptungen, wonach der Zweite Weltkrieg mit der Niederlage der deutschen Wehrmacht bei Stalingrad bzw. spätestens mit der Normandie-Invasion entschieden gewesen sei.

 

 

Sonntag, 30.12.2007

Kategorie: Allgemeines, Enthüllungen

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