Artikel von Brigitte Hamann
2010: Das Jahr der Abrechnung
Brigitte Hamann
Ist es nicht wunderbar? Der Dollar steigt, die Investoren lassen die »heiße Kartoffel« Euro fallen (*), die EU ist in aller Munde und Amerika fein raus. Wer denkt schon angesichts des abhebenden Dollars noch daran, dass die USA die festgelegte Schuldenobergrenze in rasant zunehmendem Tempo anheben müssen, um sich über Wasser zu halten? (**) Zahlen wir Europäer die Zeche und der Rest der Welt segelt aus der Krise? – Eine Betrachtung aus astrologischer Sicht.
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Dienstag, 16. Februar 2010
Gerald Celente: Wall Street ist die Regierung und die Regierung ist Wall Street
Brigitte Hamann
Gerald Celente ist zornig. In einem Interview mit www.rt.com lässt der Leiter des »Trend Research Instituts®« seinem Unmut freien Lauf. Die »Banksteuern« und das Audit (*), bei dem die Großbanken unter Eid Auskunft über ihre Geschäfte geben sollen, hält er für eine Farce. Seit vielen Jahren forscht er zu den weltweiten politischen und wirtschaftlichen Hintergründen. Schon früh warnte der Trendforscher vor der finanziellen Kernschmelze und kündigte an, was kommen werde: ein Economic 9/11. Nun prangert er den neuesten Schachzug im US-amerikanischen Spiel an: die Geldforderungen, die die Regierung Obama als sogenannte Banksteuern an die Wall Street Banken richten will. Hören Sie Gerald Celente im Originalton mit Übersetzung.
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Freitag, 22. Januar 2010
US-Trendforscher Gerald Celente: Der Crash von 2010
Brigitte Hamann
Verlässliche Prognosen sind wir von dem erfolgreichsten Trendforscher inzwischen gewöhnt. Bereits 2004 hatte Gerald Celente den Beginn der »Großen Rezession« in der Winterausgabe des Trends Jounal® für 2007 vorhergesagt.* Münden werde diese Große Rezession in einem »Economic 9/11«, in der »Panik von ›08‹«, das progostizierte Celente im Dezember 2007. Seine Prognose zum »Kollaps von ›09‹« markierte den Crash der Börsen und die Katastrophen der »too-big-to-fail«, die mit enormen Kapitalaufwand über Wasser gehalten wurden. Nun spricht Gerald Celente vom »Breaking Point 2010«, der Sollbruchstelle, an der der eigentliche große Kollaps stattfinden wird.
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Sonntag, 17. Januar 2010
USA: Eine Weltmacht ist bankrott
Brigitte Hamann
Wie man weiterexistieren kann, auch wenn man bankrott ist, machten die USA an Heiligabend vor. Die US-Methode steht allerdings nicht jedem Bürger offen …
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Donnerstag, 07. Januar 2010
Der Turmbau zu Babel: Was sagt uns der Skyscraper-Index?
Brigitte Hamann
Heute Abend wird in der arabischen Glitzermetropole Dubai das höchste Gebäude der Welt eröffnet: der »Burj Dubai«. Über 800 Meter hoch soll es sein. Die genaue Höhe bleibt bis zur Einweihung ein Geheimnis. 12.000 Bewohner haben in 160 Stockwerken Platz. Der Luxustempel steht auf einem Y-Grundriss, der an eine Wüstenlilie erinnern soll, und verjüngt sich spiralförmig nach oben. Auch ohne besondere Fantasie wird man bei seinem Anblick an den biblischen Turmbau zu Babel erinnert – und daran, was mit ihm geschah. Bis zum heutigen Tag finden sich zahlreiche Beispiele für die menschliche Tendenz, hoch zu bauen, um tief zu fallen. Die Verbindung von Wolkenkratzern mit dem biblischen Bild des Größenwahns und der Strafe Gottes veranlasste den Ökonomen Andrew Lawrence im Jahr 1999 ein neues Konzept zu veröffentlichen, den Skyscraper-Index. Er zeigt, dass die höchsten Gebäude der Welt am Vorabend von wirtschaftlichen Abschwüngen gebaut wurden.
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Montag, 04. Januar 2010
2010 eröffnet das »Institut für Gold als Währungsstandard« in Wien
Brigitte Hamann
Dass der Dollar als Weltleitwährung ausgedient hat, pfeifen allmählich die Spatzen von den Dächern. Doch eine alteingesessene Institution stirbt nicht über Nacht. Die Abkehr der Welt vom Dollar hat eine lange Tradition. Niemals waren die Forderungen nach einer neuen Reservewährung und einer neuen Gelddeckung so massiv wie in diesem Jahr. Nun wird im August 2010 das »Gold Standard Institute« (TGSI) seinen Betrieb in Wien aufnehmen. Gäbe es nicht die weltweite Bewegung zu einer neuen Basis des Weltfinanzsystems, wäre hinter dieser Nachricht vielleicht nur die Wunschvorstellung einiger Privatleute zu vermuten. Doch die Zeichen mehren sich: Viel spricht dafür, dass 2010 das entscheidende Jahr für die Zukunft des Dollars sein wird.
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Mittwoch, 23. Dezember 2009
Besucherrekord auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse vom 6. bis 7.11.2009 in München: Gold ist das ultimative Zahlungsmittel (2. Teil)
Brigitte Hamann
Dass Papiergeld auf Dauer nicht funktionieren kann und dass das Zins- und Zinseszinssystem zerstörerisch wirken, zeigten Professor Bernd Senf und Professor Thorsten Polleit in ihren Vorträgen. Das von Anfang an durch seine Grundlagen auf einen Kollaps angelegte Weltfinanzsystem ist an einem Punkt angelangt, an dem es nur noch durch einen drastischen Eingriff wie etwa eine Währungsreform weiter gehen kann.
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Donnerstag, 12. November 2009
Die Angriffe mehren sich: der lange Weg der Abkehr vom US-Dollar
Brigitte Hamann
Ein neuer Angriff auf den Dollar hat stattgefunden. Neun lateinamerikanische Regierungen wollen den Dollar durch die Einheitswährung »Sucre« ablösen. Noch 2010 soll es soweit sein. Der venezolanische Staatschef Hugo Chavez spricht davon, die »Diktatur des Dollars« zu beenden.
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Montag, 09. November 2009
Besucherrekord auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse in München: Währungsreform – Ante portas? (1. Teil)
Brigitte Hamann
Die Zeit des Dollars geht ihrem Ende entgegen. Nicht ein paar Jahre soll das noch dauern – der Gründer der digitalen Goldwährung GoldMoney, James Turk, und der Börsenmakler Dirk Müller sprechen von einigen Monaten. Eine Nachlese zur Edelmetall- und Rohstoffmesse vom 6.–7. November in München.
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Montag, 09. November 2009
Marktmanipulationen und das »Plunge Protection Team« – die unsichtbare Hand des Staates
Brigitte Hamann
Seit 1988 greift eine ominöse Institution in die Märkte ein, ohne dass die Öffentlichkeit Genaueres über ihre Interventionen erfährt: das »Plunge Protection Team« (Absturzverhinderungsgruppe). Zum PPT gehören der jeweilige Vorsitzende der »Fed«, der Präsident der Börsenaufsichtsbehörde »Securities and Exchange Commission« (SEC) und weitere Mitglieder. Immer wieder tauchte das PPT in den Medien auf – doch die Arbeitsgruppe verfasst keine Berichte, tritt öffentlich nicht in Erscheinung, gibt keine Tagesordnungen oder Teilnehmerlisten bekannt. Nur diverse Auffälligkeiten, z.B. in den Börsenentwicklungen, weisen darauf hin.
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Sonntag, 25. Oktober 2009















