Freitag, 23. Juni 2017
29.07.2011
 
 

Gartenarbeit senkt das Lungenkrebs-Risiko um 50 Prozent

Redaktion

Ein grüner Daumen ist nicht nur eines der besten Mittel, um gesund und glücklich zu bleiben – neue Forschungsergebnisse zeigen, dass er sogar vor Krebs schützen kann.

Eine Studie, die an dem angesehenen M.-D.-Anderson-Krebsforschungs- und Behandlungszentrum an der University of Texas durchgeführt wurde, hat ergeben, dass das Krebsrisiko bei Menschen, die in ihrem Leben nie geraucht haben, um 50 Prozent gesenkt werden kann, wenn zwei Mal pro Woche im Garten gearbeitet wird. Dasselbe Maß an Gartenarbeit kann das Krebsrisiko auch bei ehemaligen Rauchern noch um immerhin 40 Prozent senken.

Auch wenn die Forscher betonen, sie seien sich nicht völlig sicher, dass Gartenarbeit die Krebshäufigkeit stärker senke als sonstige körperliche Aktivität, so war das Gärtnern unter den Teilnehmern der Studie doch das häufigste gemeinsame Merkmal.

Die krebsverhindernde Wirkung des Gärtnerns wird vom American Institute of Cancer Research (Amerikanisches Krebsforschungsinstitut) bestätigt: Gartenarbeit sei eine Form von körperlicher Aktivität, die nicht nur helfe, Krebs zu vermeiden, sondern auch die allgemeine Gesundheit und Ausdauer fördere.

Menschen, die einen eigenen Garten pflegen, essen in aller Regel besser – und zwar Lebensmittel, die nicht mit Chemikalien und Giftstoffen belastet sind und die viel besser schmecken als das, was man im Supermarkt kauft.

Außerdem bedeutet Gartenarbeit ja auch, dass man sich im Freien und an der Sonne aufhält, die bekanntermaßen für die Bildung von Vitamin D unerlässlich ist. Vitamin D wiederum wird mit der Prävention bestimmter Krebsformen und einer ganzen Reihe sonstiger Krankheiten und Unpässlichkeiten in Verbindung gebracht.

Tatsächlich sind Wissenschaftler bezüglich der Sonnenstrahlen inzwischen der Ansicht, dass diese tatsächlich dazu beitragen können, Krebs zu verhindern, denn Sonnenlicht hilft dem Körper bei der Synthese von Vitamin D, einer eigenständigen krebshemmenden Substanz.

»Melanom- (Hautkrebs-) Patienten meiden in der Regel die Sonne, da Sonnenbrand bekanntermaßen das Melanomrisiko erhöht. Wir brauchen das Sonnenlicht, um in der Haut Vitamin D zu bilden, deshalb kann der Vitamin-D-Spiegel bei Melanompatienten besonders niedrig sein«, erklärt Prof. Juli Newton Bishop vom Leeds Institute of Molecular Medicine, und federführende Autorin einer kürzlich veröffentlichten Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass eine Verbindung zwischen höheren Vitamin-D-Werten und größeren Überlebenschancen bei Hautkrebs bestehe.

Ein weiterer Grund, warum Gartenarbeit Krebs verhindern und die allgemeine Gesundheit verbessern könnte, liegt in dem Kontakt mit dem Erdboden und den Nährstoffen, die er für das Obst und Gemüse, das wir im Garten anbauen, liefert.

Und schließlich enthält selbst angebautes Gemüse auch krebshemmende Nährstoffe und Flavonoide, die bestimmte Krebsarten, beispielsweise Bauchspeicheldrüsenkrebs, verlangsamen können.

Vielleicht haben Sie ja bisher gedacht, Sie hätten nicht den grünen Daumen, um Ihr eigenes Gemüse anzubauen. Meinen Sie denn aber nicht, angesichts der laufenden Forschungsergebnisse, die die gesundheitsfördernde, krebshemmende Wirkung solch einer herrlichen Aktivität belegen, sei es eine Riesenchance, gesund zu bleiben?

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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