Wednesday, 24. August 2016
11.11.2011
 
 

Fertiggerichte: Behälter geben alarmierend hohe Giftsstoffmengen ab

S. D. Wells

Werden Lebensmittel in Behältern oder Verpackungen aus Plastik, Zellophan, Pappe oder Styropor in der Mikrowelle erhitzt, können Giftstoffe freigesetzt werden und in die Lebensmittel übergehen, entsprechend mehr krebsauslösende Substanzen werden verzehrt. Da die meisten Behälter nicht sichtbar schmelzen oder heiß werden, vertrauen die Verbraucher darauf, die synthetische Box oder Verpackung werde keine Giftstoffe absetzen. Neue Untersuchungen beweisen jedoch das Gegenteil: Giftstoffe werden sehr wohl freigesetzt, und zwar in bedenklichem Ausmaß.

Dem Verbraucher ist eine dreifache Dosis Gift garantiert, wenn er industriell verarbeitete Lebensmittel (die synthetische Zutaten enthalten) kauft, sie in der Mikrowelle »kocht« und dann die freigesetzten Chemikalien und Dämpfe der Verpackung isst oder einatmet.

Die [US-Arznei- und Lebensmittelbehörde] FDA erklärt, es bestünden keine Bedenken, wenn das Produkt als »mikrowellengeeignet« deklariert sei. Hier gibt es jedoch ganz erhebliche Grauzonen,

die natürlich auch ausgenutzt werden. Die FDA weist darauf hin, dass mikrowellengeeignete Plastikverpackungen nicht direkt mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen sollten. Auf den Etiketten vieler Plastikverpackungen wird ein Abstand von circa 2,5 Zentimeter zwischen Plastik und Lebensmittel empfohlen, aber es wird ja doch zusammen mit dem Essen in die Mikrowelle gesteckt. Überhaupt ist für die Abgabe von Substanzen aus dem Verpackungsmaterial in ein Lebensmittel gar kein direkter Kontakt erforderlich. Wird der Behälter zu stark erhitzt, werden chemische Gase freigesetzt. Es ist inzwischen bewiesen, dass chemische Substanzen wie Bisphenol A (BPA) aus den Behältern gelöst werden; sie bringen beim Menschen den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, führen zur Abnahme der Spermienzahl und können verschiedene Krebsarten auslösen.

Vorsicht bei Gummideckeln und -behältern. Vorsicht auch bei Tiefkühlbeuteln, die Phthalate und BPA freisetzen können. Wie viel Gift freigesetzt wird, hängt davon ab, wie lange die Beutel tiefgefroren oder erhitzt werden, aber auch von der Stärke des jeweiligen Mikrowellengeräts.

Fleischschalen, Styropor-Behälter, beschichtete Pappe sowie die meisten Suppen- oder Nudelgefäße stehen auf der Gefahrenliste an erster Stelle. Häufig werden Teller mit Lebensmitteln mit einer Klarsichtfolie abgedeckt. Solche »Methoden« sind höchst unsicher.

Laut FDA stellen freigesetzte Substanzen keine Gefahr für die Gesundheit dar. Die Behörde rät zur Verwendung von Behältern und Materialien, die speziell als mikrowellengeeignet ausgewiesen sind. Margarinebecher und Mitnahme-Behälter aus Restaurants sollten hingegen nicht benutzt werden.

Das veranlasst uns, den Unterschied zwischen Margarinebechern und allen anderen Plastikbehältern einmal zu untersuchen. Einige Plastiksorten, die nach den US-Recycling-Vorschriften mit Code 3 oder 7 ausgezeichnet sind, können BPA enthalten. Joghurt, Butter, Hüttenkäse, Sour Cream und viele ähnliche Lebensmittel werden in Plastikbehältern verkauft, von denen viele aus Polypropylen (Plastik  Nr. 5) hergestellt sind, das kaum recycelt werden kann. In den USA wird dieser Stoff von den Recycling-Zentralen der meisten Städte nicht angenommen!

Wie kann die FDA in Lebensmittelbehältern toxische Chemikalien zulassen, die nicht recycelt werden können? Das zu verstehen ist wichtig, denn dann wird deutlich, welchen Bären uns die FDA hier aufbindet. Mit anderen Worten: Die Kosten für das Sortieren, Einsammeln, Reinigen und Wiederverwenden der Behälter sind nicht hinnehmbar, aber Millionen Amerikaner dürfen mit einer Chemotherapie behandelt werden, nachdem sie Krebs »gegessen« haben.

Strahlen sind das Ergebnis von Kernzerfall. Vereinfacht gesagt zersetzt ein Mikrowellenofen die Molekularstruktur von Lebensmittel und Verpackung durch Strahlen. Hätten die ersten Hersteller ihre Geräte »Strahlen-Öfen« genannt, dann wären diese heute wohl kaum so beliebt.

Der Ausweg: Schaffen Sie das Mikrowellengerät auf der Stelle ab und spülen Sie stattdessen Ihre sicheren Töpfe oder Edelstahlpfannen. Überhaupt sollten Sie die Verwendung von Plastik drastisch einschränken. Wählen Sie natürliche Alternativen wie Textilien, Holz, Bambus oder Glas.

 

Quellen für diesen Artikel waren unter anderem:

Environment.About.com

Riversideonline

Healthy Child

CureZone

Comfort n Color

Chasing Green

Good Housekeeping

Plastics Info

Lancaster.UNL.edu

 

 


 

 

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